14.Juli 2017 - Nationalfeiertag im französischem COLMAR

Stilecht eine "Monte Christo" zum Frühstück:

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Harzer Wandernadel Stempelstelle 202 LANDSCHAFTSPARK DEGENERSHAUSEN - Teil 2

Den Park durchqueren Wege von 2,8 km Länge, und wir gingen sie fast alle auf der Suche nach immer neuen Motiven, Bäumen, Büschen:

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Harzer Wandernadel Stempelstelle 202 LANDSCHAFTSPARK DEGENERSHAUSEN - Teil 1

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Harzer Wandernadel Stempelstelle 200 BURG FALKENSTEIN

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Harzer Wandernadel Stempelstelle 207 MAUSOLEUM – Teil 2

Problem Numero Uno –wie in den Harz kommen- löste sich durch den Besuch einer meiner Lieblingsspielerinnen, Artemisia von den Weiden, und so fuhren wir nach Meisdorf. Die Jagd war eröffnet!

 

Wir nutzten den kostenfreien Parkplatz in der Nähe der „Strulle“, eines kleinen Wasserlaufes, der unterhalb der Trift aus dem Berg kommt, eines Stückes Meisdorfer Geschichte. Sie ist nicht nur ein Zeugnis bergbaulicher Aktivitäten rund um Meisdorf, sondern auch eng mit Traditionen verbunden: So ist es in der Selkegemeinde Brauch, hier Osterwasser zu holen.

  

Wann und zu welchem Zweck die „Strulle” gegenüber dem Schlossteich von Meisdorf angelegt wurde, ist nicht bekannt. Ein vermuteter direkter Zusammenhang mit dem ehemaligen Opperöder Steinkohlenbergbau konnte jedoch nicht belegt werden.

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Harzer Wandernadel Stempelstelle 207 MAUSOLEUM – Teil 1

»Und scheint die Sonne noch so schön,

Am Ende muss sie untergehn!«

 

Die Melodie dieser Verse summt mir schon den ganzen Morgen im Kopfe und klingt vielleicht wider aus allem was ich in den letzten Tagen gedacht und teilweise aufgeschrieben (ich arbeitete mal nach längerer Zeit wieder am Roman „Alter ist eine vom Tod umgebene Insel“).

Als der Komiker und Stückeschreiber Ferdinand Raimund am 25. August 1836 von seinem – von ihm fälschlicherweise für tollwütig gehaltenen – Hund gebissen wurde, versuchte er sich auf der Reise nach Wien zu seinem Arzt in der Nacht vom 29. auf den 30. August 1836 zu erschießen. Am 5. September verstarb Ferdinand Raimund im Alter von 46 Jahren an den Folgen seiner Schussverletzung in einem Gasthof in Pottenstein. In einem Stück von ihm erscheinen Jugend und Alter als allegorische Personen, und das Lied welches die Jugend singt, wenn sie von dem Helden Abschied nimmt, beginnt mit den erwähnten Versen. Es heißt „Das Mädchen aus der Feenwelt - Der Bauer als Millionär“. Sobald die Jugend abgeht, sieht man, wie die Person des Helden, der allein auf der Szene zurückbleibt, eine sonderbare Veränderung erleidet. Sein braunes Haar wird allmählich grau und endlich schneeweiß; sein Rücken krümmt sich, seine Knie schlottern; an die Stelle des vorigen Ungestüms tritt eine weinerliche Weichheit... das Alter erscheint.

Naht diese winterliche Gestalt auch schon dem Verfasser dieser Zeilen? Gewahrst Du schon, teurer Leser, eine ähnliche Umwandlung an dem Wolf, der immer jugendlich, fast allzu jugendlich sich bewegte? Es ist ein betrübender Anblick, wenn ein Schriftsteller/Darsteller/Lebenskünstler vor unseren Augen, angesichts des ganzen Publikums, allmählich alt wird.

O, Ihr Götter! ich bitte Euch nicht mir die Jugend zu lassen (aber nur weil es wohl unmöglich ist), aber lasst mir die Tugenden der Jugend, den uneigennützigen Groll, die uneigennützige Träne! Lasst mich nicht ein alter Polterer werden, der aus Neid die jüngeren Geister ankläfft, oder ein matter Jammermensch, der über die gute alte Zeit beständig flennt... Lasst mich ein Greis werden, der die Jugend liebt, und trotz der Altersschwäche noch immer Teil nimmt an ihren Spielen und Gefahren! Mag immerhin meine Stimme zittern und beben, wenn nur der Sinn meiner Worte unerschrocken und frisch bleibt!(Wenn auch auf meinem Haupte das Haar weiß ist)

Mindestens die Hälfte meiner Lebensjahre (und ich befürchte weit mehr) ist vorbei, und es gibt noch so viel zu tun und zu sehen! So heißt es wohl auch das Tempo etwas anzuziehen, ein Beispiel dafür ist die „Harzer Wandernadel“, bei der ich in den letzten drei Jahren gerade mal vier Stempel schaffte (natürlich hauptsächlich auch meinem schmalem Budget und den damit verbundenen Mobilitäts-Beschränkungen geschuldet).

Der Harz erstreckt sich ja bekanntlich über die drei Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.   Durch das Stempelheft der „Harzer Wandernadel“ wird man sanft zu den schönsten und erlebnisreichsten Stellen im gesamten Harz geführt.

An insgesamt 222 sehenswerten Plätzen im gesamten Harz stehen die Stempelstellen der „Harzer Wandernadel“ bereit. Sie befinden sich in der Nähe von romantischen Waldgaststätten, rustikalen Schutzhütten und einer Vielzahl von interessanten Aussichtspunkten. Auch Bergwerke, Burgruinen oder Naturdenkmäler und natürlich der majestätische Brocken warten auf Besuch und halten einen Stempel für bereit. Und dabei ist der Reiz, für mehrere Stempel verschiedene Wandernadeln zu verdienen, für einen alten Highscore-Jäger wie mich natürlich ein besonderer Anreiz.

Mit der „Harzer Wandernadel“ kann man den gesamten Harz erwandern und seine ganze Bandbreite erleben. Bekannte Touristenmagneten wie den Brocken, die Rosstrappe in Thale oder das UNESCO-Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar lernt man ebenso kennen, wie kaum bekannte, doch nicht weniger lohnenswerte Ziele – und so wurde diesmal das bis dato mir völlig unbekannte MAUSOLEUM erwandert.

Das Mausoleum ist eine Neugotische Begräbnisstätte der Grafen von Asseburg-Falkenstein und befindet sich am Ortsrand von Meisdorf in unmittelbarer Nähe des Schlosses.

Die Beschreibung wie man dorthin gelangen könnte lautete wie folgt:

„Vom Wanderparkplatz am Ortsrand von Meisdorf erreicht man das Mausoleum über den Selketal-Stieg und kann die Wanderung zum Selkeblick HWN 204 oder zur Burg Falkenstein HWN 200 fortsetzen.“

Und da waren sie schon die ersten beiden Probleme: wie hinkommen – nach MEISDORF und dann zum MAUSOLEUM – wobei letzteres sich erst vor Ort als Problem herausstellte..

 

(wird fortgesetzt)

 

 

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Alle meine Hecklinger Entchen

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Ein neues Auto für den Papst

Der Papst sollte mal wieder ein neues Auto geschenkt bekommen.  Allerdings nicht irgend einen, sondern einen mit besonders guten Pfarreigenschaften und etlichen Spezialausstattungen: besonders leistungsstarken Heiligenscheinwerfern, extra steife Vikarosserie, hiobenliegende Nockenwelle, Rallye-Stigmata, Ministrantiblockiersystem und Exkommunikationssystem inkl. Kruzifax und CMB-Funk.

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Nachdenkliches

Graham Greene sagte einmal:

 

Es ist merkwürdig

 

        dass die Menschen

 

über die wichtigsten

 

        Dinge im Leben

 

so wenig nachdenken.

 

 

Könnte es sein, dass unsere Unzufriedenheit aus den ständigen Zwängen unserer Arbeits- und Lebenswelt resultiert obwohl wir doch "fast alles" haben, was unser Leben schön macht? Fragst Du Dich manchmal auch, ob Du lebst oder gelebt wirst?

 

 

Manchmal brauche ich etwas Zeit, um mir klar zu werden, wie wenig ich brauche um Zu - Frieden - heit zu finden und wie viel ich mir wünsche um meinen Hunger nach Leben zu stillen.

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Frühling (1)

Frühling lässt sein blaues Band

wieder flattern durch die Lüfte;

süße, wohlbekannte Düfte

streifen ahnungsvoll das Land.

 

Veilchen träumen schon,

wollen balde kommen.

Horch, von fern ein leiser Harfenton!

Dich hab ich vernommen!

 

 

(Eduard Mörike)

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Damiens Antworten auf berühmte Zitate (1)

"Zweifel ist der Weisheit Anfang."

Descartes

 

 

"Sicher?"

Damien

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CDU wieder obenauf!

Wäre morgen am Sonntag Wahltag, würden 80 Prozent der Deutschen CDU wählen und 20 Prozent CSU. Mit der Arbeit der Bundeskanzlerin sind 60 Prozent „sehr zufrieden“, 20 Prozent „nicht so zufrieden“ und weitere 20 Prozent „ganz extremst urst superzufrieden“. Dies ergab eine Umfrage unter fünf Wahlberechtigten des Angela-Merkel-Instituts im Auftrag von Angela Merkel.

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Maria`s Tischgespräche 5

»Ich möchte ein gottgefälligeres Leben führen«, sagte der fremde Besucher. »Aber ich kann nicht aufhören, sündigen Gedanken nachzuhängen.«

Ich bemerkte, dass draußen wie so oft in diesem April ein kühles Lüftchen wehte, und sagte zum Fremden:

»Hier drinnen ist es so heiß, könnten Sie nicht hinausgehen und etwas kühlen Wind hereinholen?«

»Das ist unmöglich«, sagte der Fremde.

»Genauso unmöglich wie aufzuhören, Gedanken zu haben, die Gott beleidigen könnten«, antwortete ich.

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Niederlagen und Erfahrungen

Wenn wir ahnen, dass die Zeit für eine Veränderung gekommen ist, beginnen wir unbewusst, all unsere Niederlagen bis zu diesem Augenblick wie auf einem Video vor unserem inneren Auge an uns vorbeiziehen zu lassen.

Je älter wir werden, desto größer wird natürlich die Anzahl der Niederlagen. Doch mit ihnen ist auch unsere Erfahrung darin gewachsen, wie diese Niederlagen zu überwinden sind und wie man einen Weg finden kann, der uns weiterführt. Auch dieses Band sollten wir in unseren geistigen Videorecorder einlegen.

Sehen wir nur das Video mit den Niederlagen an, lähmt uns das. Sehen wir uns nur das Video mit unseren Erfahrungen an, glauben wir am Ende, dass wir weiser sind, als es tatsächlich der Fall ist.

Wir brauchen beide Videos.

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Zwei Impressionen von den Bruchwiesen bei Hecklingen

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Hat er das wirklich gesagt?

Ja, hat er. Gorbatschow hat wörtlich gesagt: „Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren.“ Wortwörtlich. Na, und? Ist das originell? Nein. Originell ist, was ein Korrespondent daraus machte: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ Das ging um die Welt. Dafür ist Gorbi nun berühmt. Für etwas, das er nie gesagt hat. „Hauptsache, der Name ist richtig geschrieben“, erklärte Curd Jürgens, von dem zu Lebzeiten alles und das Gegenteil von allem zitiert wurde. „Die erfunden Sprüche sind oft schlauer als das, was ich wirklich gesagt habe.“

So ergeht es vielen, und gerade den Großen. Wir wissen nicht, ob der Rabbi Joshua ein einziges jener Worte so gesprochen hat, wie es heute als Jesus-Wort zitiert wird. Das wenigste von dem, was in den Evangelien steht, gilt als authentisch. Und auch dieses wenige wurde erst dreißig Jahre nach seinem Tod aufgeschrieben, von Leuten, die ihn nicht persönlich erlebt hatten. Macht ja nichts! Bei Buddha ist es kaum besser. Mit der Aufzeichnung seiner Reden wurde dreihundert Jahre nach seinem Tode begonnen. Bis dahin wurden sie mündlich weitergegeben, nach dem großmütigen Prinzip „Stille Post“: Jeder erzählt die Version weiter, die er für richtig hält.

Warum auch nicht? Wichtig ist nichts davon. Keiner der heute kursierenden Sprüche von Martin Luther –„Hier stehe ich und kann nicht anders“, „Warum rülpset und furzet ihr nicht“, „Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen“- , keiner davon findet sich in seinen Schriften. Diese Worte sind später von anderen ersonnen und ihm zugeschrieben worden, nach dem freizügigen Motto: „Das hätte er auch sagen können.“ Das Wort „Wenn ich einen Furz lasse, soll man es bis Rom riechen“, das steht allerdings in seinen Schriften. Das ist echt.

Intelligent ist es deshalb noch nicht. Das gehört zu den sonderbaren Erfahrungen, die wir machen, wenn wir genauer nachforschen: Die weisen Leute haben bei weitem nicht so viel Weises geäußert, wie von ihnen zitiert wird. Vor allem waren sie nicht so wohlwollend und menschenfreundlich, wie ihre Aura suggeriert. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“, schrieb Antoine de Saint-Expury. Bereits zu seinen Lebzeiten war das der Hit unter seinen Sprüchen. Auf jeder Party musste er sich dieses romantischen Zitats erwehren. „Ja, ja“, murrte er dann, „das können Sie jemandem sagen, dem sie auf die Brille getreten sind.“ Man soll Weise nicht mit ihren Weisheiten behelligen. Sie werden sonst sehr ungehalten. Vielleicht, weil sie lieber wahrhaftig als weise sind.

„Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt; genieße ihn, schon auf dem zweiten wirst du straucheln“, heißt eine pointierte chinesische Erkenntnis. In geblümten Spruchsammlungen wird immer nur die erste Hälfte wiedergegeben. Das Straucheln darf nicht vorkommen. Weil es der Lebenswirklichkeit zu nahe ist? Und weshalb heißt es immer hochtrabend „Niemand steigt zweimal in denselben Fluss“, während das griechische Wort „piptein“ im Urtext „fallen“ heißt? „Niemand fällt zweimal in denselben Fluss.“ Hatte Heraklit Humor? Natürlich! Alle Weisen hatten mehr Humor als die Poesiealben ihnen zugestehen! Sie wussten, dass ihre Weisheiten nicht wahr sind. Dass vielmehr die Erkenntnis von Hildegard von Bingen gilt: Von jedem Gedanken, der gedacht werden kann, ist auch das Gegenteil wahr.

 

Das ist ein tiefer mystischer Satz. Und er ist in jeder Lebenslage anwendbar. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? Häufig bestraft es denjenigen, der zu früh kommt. Und belohnt denjenigen, der zu spät kommt, etwa zum Flugplatz, wo er den Flieger verpasst, der abstürzen wird. Von jedem Gedanken ist auch das Gegenteil wahr.

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Wolfsfelsen-Kunst 2: Jennifer

Wolfsfelsen-Kunst 1: Skizze einer Frau

Anlässlich meiner letzten Siegesfeier, welche gekoppelt mit meiner Siegesfeier war, habe ich nach Jahren mal wieder ein Party-RPG mit dem RPG-MAKER 2000 programmiert. Es dauerte ein wenig, aber dann kamen all die Kenntnisse, die tief in meinem Hirn schlummerten, wieder an die Oberfläche, und bei der Feier selbst lief es ohne Probleme und Fehler. (Ich hatte mir für den Wiedereinstieg natürlich ein sehr kleines Projekt gewählt, die Spielzeit betrug maximal 2 Stunden, just for Fun).

 

Ich will diese Facette meiner Kreativität wieder aufleben lassen, nicht zuletzt weil Indie- und Retro-Spiele wieder im Aufwind sind,  weil die Leute erkannt haben, das Story und Gameplay auch ohne Super-Highend-Grafik Spielspaß garantieren, dies aber im Umkehr-Fall nicht so sein muss. Wenn es perfekt läuft, kann ich vielleicht mal ein Spiel als Indie-Game veröffentlichen, im schlimmsten Fall werden nur die Party-RPGs wieder besser länger schöner.

 

Will man sich abheben von der Masse, darf man natürlich nicht nur vorgefertigte Grafiken, Musiken, Chipsets usw. verwenden (was ich natürlich bei meinem Wiedereinstiegs-Projekt getan habe, musste das "Handwerk erst wieder erlernen"). Gerade bei Grafiken hatte ich früher schon eine recht hohe Qualität erreicht. 

 

Während meine Zeichenversuche mit der Hand bescheiden und krakelig sind, ermöglichten mir Programme wie PAINT, GIMP und natürlich PHOTOSHOP meine kreativen Phantasien auch in zeichnerischer Form auf den Schirm zu bringen. Und so habe ich heute Nacht wieder einen ersten Versuch gestartet, einen mehr als puren, nämlich nur  eine Skizze, um Step-by-Step wieder zu altem Können zu gelangen:

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Was der einzelne tun kann, damit es mit dem Universum klappt (3.Update)Was der einzelne tun kann, damit es mit dem Universum klappt (3.Update)

•Dem Abendstern vom Morgen erzählen

 

•Einer elektromagnetischen Strahlung sagen, daß man sie ganz schön anziehend findet (auch wenn es geschwindelt ist)

 

•Einem Elektron erklären, daß es sich nicht sein ganz Leben lang an einen einzigen Atomkern gebunden fühlen muß

 

•Nie vergessen: Kein Stern ist schnuppe!

 

•Immer dran denken: Schuld war nur die Supernova!

 

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HIDDENSEE 2016 - 3.Tag, 13.08.2016, Samstag, 3 Uhr, 18 Grad, stürmisch

Die Nornen in der Edda:

Drei Schicksalsfrauen werden mit Namen genannt: Sie heißen Urd (Schicksal), Verdandi (das Werdende) und Skuld (Schuld; das, was sein soll). Ihre Namen gelten als nordische Entsprechungen gängiger mittelalterlicher Vorstellungskonzepte der Zeit in Form von Personifikationen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auch wenn ihre Namen jung sind, scheinen sie auf eine alte germanische Vorstellung einer namenlosen Dreiheit von Schicksalsfrauen zurückzugehen.
UND: Man sollte sie nicht herausfordern! Dies musste ich bei der Anreise wieder erneut erfahren.

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HIDDENSEE 2016 - 2.Tag, 12.08.2016, Freitag, 5 Uhr, 12 Grad, bewölkt

Erinnerung an 2016, damals schrieb ich am 2. Tag auf "meiner" Insel HIDDENSEE:
Modern Times: Charlie Chaplin war in diesem Film mit der neuen Technik völlig überfordert – ähnlich geht es der Insel mit dem Internet.
So wird auch dieses Reisetagebuch nicht zeitnah online gehen, sondern erst mal hier in Ansätzen und Stichpunkten entstehen, zu Hause ausgearbeitet werden und dann erst online gehen. Trotzdem ändern sich die Zeiten selbst hier: saß ich all die Jahre vorher mit Stift und Notizheft oder Block bewaffnet, sitze ich nunmehr vor dem Fenster unserer Ferienwohnung und tippe dies in ein Laptop. Es grenzt ja trotzdem für mich immer noch fast an ein Wunder, dies tun zu können.
Heute gibt es noch mehr Zeichen und Wunder: Das Internet, im Ferienhaus dank W-LAN verfügbar, ist schnell und stabil, so das ich sogar, wenn ich es möchte, meine Online-Spiele zocken kann; viel wichtiger jedoch, Mails checken & Online-Banking ist möglich und, noch wichtiger, ich kann hier im BLOG mein kleines Urlaubstagebuch online führen und auch entsprechende Fotos gleich hochladen.
Schöne neue Computer-Zeit - selbst hier..

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Das Kreuz

Das Kreuz ist, wahrscheinlich in Zusammenhang mit seiner Einfachheit, eines der ältesten Symbole der Menschheit. Es war, wie man aus archäologischen Funden weiß, schon in der Frühzeit der Menschheit ein Schmuck- und Kultgegenstand. Erste bekannte Darstellungen finden sich bis zu 10.000 Jahren vor unserer Zeitrechnung. Es ist also eindeutig nichtchristlichen Ursprungs.

 

Die ursprüngliche Darstellung des Kreuzes besteht aus zwei gleich langen Linien, die sich im rechten Winkel kreuzen – was sonst. Tatsächlich steht genau diese Kreuzung für die Verbindung von Extremen und Widersprüchen. Im klassischen, auch nichtchristlichen Sinne repräsentiert es die Verbindung von Himmel und Göttlichem (senkrechte Linie) mit der Erde und dem Menschen (waagerechte Linie). Manche sehen in der vertikalen Linie ein Symbol der männlichen und in der horizontalen Linie der weiblichen Aspekte. Die Verbindung des Männlichen und Weiblichen im Kreuz findet sich auch bei den alten Kelten, die das Kreuz als männliches Symbol mit dem Kreis als Sinnbild für das Weibliche verbunden darstellen, was man auch als Darstellung der »Heiligen Hochzeit« bezeichnet, als Zeichen sexueller Vereinigung.

 

Überspitzt gesagt, »heilt« das Kreuz Widersprüche. Diese Symbolik lässt sich weiterentwickeln und zumindest bei der Darstellung mit gleich langen Linien steht das Kreuz für Maßhalten und Ausgeglichenheit.

 

Lenkt man die Aufmerksamkeit mehr auf die Enden der Linien, erscheinen sie als Strahlen. Anhänger der Zahlensymbolik erkennen die Vier, im Gegensatz zu den eben genannten dualistisch orientierten Bedeutungen. In Zusammenhang mit der Zahl Vier, steht das Kreuz für auch für die vier Elemente oder die vier Jahreszeiten und in Zusammenhang mit den Linien als Strahlen, wurde das Kreuz auch als Symbol für die Sonne oder die Himmelsrichtungen benutzt. Die Babylonier stellten das Kreuz manchmal auch zusammen mit der Sonnenscheibe dar und verwendeten es als Glückssymbol. Die strahlende, ausbreitende Perspektive deutet, parallel zu der oben erwähnten Bedeutung für sexuelle Vereinigung, auch auf die Verwendung des Kreuzes als Symbol für Fruchtbarkeit hin. Man spekuliert, dass dies auch der Grund dafür war und ist, Kreuze an Feldrändern aufzustellen.

 

Hier knüpft die Variation des Kreuzes in der Form des ägyptischen »Ankh« an, das für die Urkraft und das Leben steht. Das Wort Ankh verweist ebenso auf diese Bedeutung, denn es stammt von der Hieroglyphe Anch und diese bedeutet Leben bzw. »Ich lebe«. Und auch beim Ankh findet sich die Vereinigung des Weiblichen (in der runden, oberen Hälfte) und des Männlichen (im eckigen, unteren Part). Übrigens kannten auch die frühen Christen das Ankh und nutzten es als Schutzsymbol unter dem Namen Kreuz Ansata.

 

Im alten Indien fand man die Verwendung des Kreuz-Motivs als religiöses Symbol, das zum Beispiel auf frühen Gemälden des Gottes Krischna an dreien von seinen sechs Armen zu sehen ist. Und in Mittel- und Südamerika fand das Kreuz schon vor der Christianisierung im religiösen Kontext Verwendung. Auch in vielen anderen Regionen wurde das Kreuz seit uralten Zeiten als Symbol mit magischer Kraft verehrt und hatte die Funktion des Lebens-, Schutz- und Heilszeichens.

 

Grundlegend für die Vereinnahmung des Kreuzes als christliches Symbol, war natürlich die Kreuzigung von Jesus Christus. Ursprünglich stammte diese Hinrichtungsart aus dem Orient und galt, im alten Rom genauso wie auch in Japan, als besonders entehrend für den Verurteilten. Daneben weist die Vokabel Kreuz, die vom lateinischen Crux (für »Marterholz«) und dem dazugehörigen Verb cruciare (»quälen«) abstammt, auf die Bedeutung als Folter- und Exekutionswerkzeug. Und auch die Kirche sieht das Kreuz als Sinnbild für die Qualen Christi an.

 

Tatsächlich war aber das Kreuz zu Beginn der christlichen Geschichte ein heidnisches Symbol, das von den Frühchristen sogar abgelehnt wurde. Das Wort Kreuz taucht auch in der Bibel nie auf. Stattdessen findet sich dort das griechische Wort stauros (»Pfahl«) oder xyklon (»Holz, Baum, Balken«). Zu einem christlichen Symbol wurde das Kreuz erst im 4. Jahrhundert, nachdem der römische Feldherr Konstantin bei der Vorbereitung einer Schlacht um himmlische Unterstützung bat und ihm ein strahlendes Kreuz am Himmel erschien. Es wurde zum Zeichen seiner Kriegsfahne und er blieb siegreich. Durch dieses Erlebnis wurde die christliche Religion vom Römischen Reich anerkannt und das Kreuz zu ihrem Symbol. Auch später noch benutzte man das Kreuz, um kriegerischen Aktionen den Anschein des Gerechten zu geben. Bestes Beispiel hierfür die Kreuzritter und deren Kreuzzüge.

 

Im christlichen Sinne ist das Kreuz aber nicht nur verknüpft mit dem Grauen von Hinrichtung und Krieg, sondern gerade durch die Kreuzigung Symbol für die Opferung Christi zugunsten der »Heilung« des paradiesischen Sündenfalls. Hier verbindet sich das hölzerne Kreuz mit dem Lebensbaum im Paradiesgarten; die Kirche vertrat sogar die märchenhafte Meinung, dass das Kreuz, an dem Jesus starb aus dem Holz eben dieses Baumes geschnitzt war.

 

Heute steht das Kreuz natürlich nicht nur für Jesu Tod und ist in westlichen Kulturen als Grabzeichen und Symbol für den Tod im Allgemeinen etabliert. Es markiert den Scheideweg, die Kreuzung zwischen menschlichem Leben und dem, was immer danach kommen mag.

 

So simpel das Kreuzmotiv an sich ist, so unterschiedliche Varianten in Darstellung und Bedeutung trägt es in sich. So wie es seine Berechtigung als Symbol für den Leidensweg und Tod Jesu hat, hat es sie auch als Symbol für das Leben.

 

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Ich entdecke nichts Zerbrechlicheres auf der Welt als die Liebe

Zögernd nur nähere ich mich. Zögernd, als könnte ich mit meiner Aufmerksamkeit verletzen, betaste ich die Unfertigkeit der Welt mit meinen Augen. Zwischen den Dingen sind Fäden gesponnen, die zerfallen könnten, wenn ich sie wahrnehme. Ich stehe still. Ich höre auf zu atmen. Schließe die Augen und wage, nichts mehr zu wollen. Ich weiß nicht, was sein wird. Aber das ist nicht wichtig, weil sich in diesem Moment eine Tür ins Verborgene auftut. Wenn die Liebe Zerbrechlichkeit ist und ich aus Liebe geboren wurde, dann bin ich im Tiefsten meiner Seele zerbrechlich. Dann aber darfst du mich niemals halten. Versuche nie, mich zu sehen, wie ich gestern war. Wenn du liebst, versuche die Augen zu schließen und nichts zu wollen als Nähe. Wenn du möchtest, dass Zukunft geboren wird, dann stelle sie dir nicht vor. Sonst ist deine Zukunft schon Vergangenheit, bevor sie geboren ist. Wenn du die Liebe willst, suche Verborgenheit und beginne zu tasten und zu fragen. Die Liebe stellt ständig Fragen: Wer bist du? Wer bist du heute? Wie war dein Tag? Die Liebe wird die Antwort nicht kennen. Aber die Liebe will jede Antwort annehmen. Es war gut. Es war Nacht. Es war Sturm. Es war zart. Die Liebe hält dich, und sie bleibt – bleibt bei dir. Und dann wird sie sprechen, wie zum Abschied. Den Weg, spricht die Liebe, den du vor dir hast, kennt keiner. Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst. Es ist dein Weg. Unauswechselbar. Du kannst dir Rat holen, aber entscheiden musst du. Höre auf die Stimme deines inneren Lehrers. Eine jede Begegnung unter uns beginnt dann, wenn wir in Liebe leben, mit dem Wissen um die Zerbrechlichkeit. Mit dem Wissen um die Verletzlichkeit. Das einzige aber, was die Liebe wirklich von dir wissen will, ist, wo sie dich halten kann. Wo du Stütze brauchst. Wo du Begleitung brauchst auf dem Weg, für den du dich entschieden hast. Wer sich an der Liebe festhält, so als könne man sie greifen, so als könne man sie besitzen, so als könne man sie bewahren, und sie bliebe immer dieselbe Liebe, der hat sie zerbrochen noch bevor er die Hände wieder öffnet.

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BELTANE 2016

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Pfingstmontag 2016

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Pfingstsonntag 2016

Als der Pfingsttag gekommen war, und er ist heute da, da kommt laut biblischer Apostelgeschichte 2,1-11 plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt. Und er erfüllt das ganze Haus. Und es erscheinen Zungen, wie von Feuer, die sich verteilen und auf jeden von uns lässt er sich nieder, der HEILIGE GEIST.

 

Gewaltige Bildrede, oder? Eine gewaltige Vision: Das Brausen, das Toben,das Schreien, die Bewegung, die sich ankündigt. Das Pochen an der Tür und am Herzen. Ja, das ist Pfingsten. Ich spüre das Toben wohl. Ich höre auch das Brausen, aber ich möchte fragen, ob es der HEILIGE GEIST ist. Nicht jede Bewegung in mir ist schon geisterfüllt. Nicht jedes Toben ist gleich heilig.

In fremden Sprachen zu reden ist noch keine hohe Kunst (zum Beispiel auch dank DUOLINGO), und daher nicht in jedem Fall Wirken des HEILIGEN GEISTES. Und ist es nicht tatsächlich so, dass wir unter uns auch Sprachen haben und ein Toben haben und ein Brausen, das nicht immer und nicht in jedem Fall vom Himmel kommt. Unterscheidung der Geister ist für die größte Mahnung – das ist mein Pfingsten.

Wo Menschen miteinander leben, wie wir heute, da halte ich es für normal, dass in den unterschiedlichsten Sprachen geredet wird, nämlich jeder in seiner eigenen. Jeder in seiner ureigenen Sprache. Die hat einen unverwechselbaren Ton, weil wir alle unsere ureigene Geschichte in die Sprache legen. Da wird von Träumen die Rede sein, aber auch Enttäuschungen durchdringen. Menschen die begeistert sind, werden begeistert reden und Menschen, die verletzt sind, werden verletzlich und verletzend reden. Und die Zielrichtung unseres Redens wird Unterschiede aufweisen. Es wird die Menschen mit dogmatischer Rede geben unter uns, die festhalten buchstäblich an Wort und Gesetz. In Treue zur Wahrheit, vielleicht werden sie Obacht geben müssen, ob ihre Rede nicht nur wahr ist und richtig, sondern manchmal sogar festschreibend ist. Auch Wahrheiten können einengen. Und es wird die prophetische Rede unter uns geben. Die Visionäre, die immer schon ihrer Gegenwart voraus sind. Die Traumbilder entwerfen für Gemeinschaft und für gelungenes Zusammenleben. Die werden Obacht geben müssen, dass sie in ihren Träumen nicht zerbrechen, weil die standhalten müssen dem konkreten Leben, der Wirklichkeit, der Gegenwart. Vorreiter dürfen sie sein, Träumer dürfen sie sein, aber wir brauchen sie gegenwärtig im Hier und Heute. Wir werden auch Menschen unter uns haben, deren Rede Schweigen sein wird, weil sie der großen Worte gar nicht mächtig sind, weil sie es nicht gelernt haben, ihre Träume und ihre Ängste und ihr Leben in Worte zu fassen. Wir werden Obacht geben müssen, dass wir die Stillen unter uns nicht überrennen, mit Worten überhäufen. Und es wird diejenigen geben, die nie in ihrer eigenen Sprache zu Wort kommen. Wir werden Obacht geben müssen, dass die sich nicht verstecken hinter dem Wohlbewahrten, allgemeinen Floskeln, sondern immer wieder selbst zum Zug kommen in ihrer eigenen Sprache.

Und alle miteinander, wo immer wir herkommen, werden darauf zu achten haben, dass wir uns begegnen in einem Geist, der alle Sprachen zu einen in der Lage ist, der nicht einen Weg für richtig und den einzig wahren hält. Es wird die vornehmste Aufgabe unter uns sein, die Parteiungen zu verhindern und bereits entstandene zurück zu entwickeln. Lasst uns suchen nach dem GEIST (heilig oder nicht), der die Fraktionen sprengt, sonst wird das Brausen und das Toben, Machtkampf unter Menschen sein und nicht geisterfülltes Leben.

 

 

 

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Impressionen vom Osterfeuer am Ostersamstag 2016 in Hecklingen

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Impressionen vom Osterfeuer am Gründonnerstag 2016 auf dem Land- und Heimathof Steitz in Gänsefurth

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Schwarzer Freitag: Abschied von einem Freund

Der alte Wolf in seiner depressiven Schwäche braucht jeden Motivations-Schub, den er nur kriegen kann, um sich zu bewegen oder gar den Wolfsfelsen zu verlassen. Dies ist einer der Gründe, warum Menschen wie mir leblose kleine Dinge so sehr ans Herz wachsen können, das wir sie wie etwas Lebendiges, als Freund betrachten. Und so wurde dieser kleine, simple Schrittzähler seit über einem Vierteljahr zum ständigem Begleiter draußen, zum Grund zu laufen, zu gehen und zu hoffen auf diese Weise gewichtsmäßig endlich wieder unter die 90-kg-Marke zu kommen (für den Anfang). Gestern verlor ich ihn auf einer sehr langen Wanderung durch die Stassfurter Horst, und da ich es erst 2 Stunden später in Stassfurt bemerkte, ist eine Suche wohl auch sinnlos. Er wird mir fehlen, und ich muss mir schleunigst eine neue Motivation suchen, um hier oben nicht völlig zu verfetten und zu vermodern.

 

Das Bild zeigt mein höchstes Ergebnis für einen Tag, ich weiß noch, es war ein Dienstag. Man glaubt gar nicht, wie schwer es ist es am Tag auf eine Schrittzahl von mehr als 2500 Schritten zu kommen..

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Donnerstags keine Schuhe bei DEICHMANN zu kaufen

Nachts lassen einen die Einbrecher, tagsüber die Polizei nicht rein:

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Mittwochs-Impressionen

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Pferde am Dienstag..

..in Hecklingen
..in Hecklingen
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Ein Montag bei den Linken

Ab und an kriecht der alte Wolf trotz seiner Schwäche nicht nur nachts durch die Wälder und tags über die Felder, sondern manchmal traut er sich gar unter Menschen. Da am Sonntag der Landtag in Sachsen-Anhalt gewählt wird und durch die Flüchtlings-Krise die sehr reale Gefahr besteht, dass die AFD einzieht, beschloss ich, mal live zu schauen, was andere Parteien jetzt in der heißen Wahlkampf-Phase dagegenhalten. Ich wäre durchaus zu einer SPD-, CDU- oder gar FDP-Veranstaltung gegangen – wenn es denn hier eine gegeben hätte. DIE LINKE dagegen bot fast jeden Tag eine an, was schon zeigt, das sie sich auf kommunaler Ebene im Wahlkampf hier auf jeden Fall Mühe gibt.

 

Für diesen Montag boten sich gleich zwei Termine, der erste stand vormittags um zehn im Zentrum von Stassfurt bei glücklicherweise trockenem, windstillem, ja sogar sonnigem Wetter unter dem Motto „Wir kochen`s hoch“. Ein Hauch von Kochshow lag über dem ganzen, von der Art der Präsentation mit Mikro und Talk während des Gemüseputzens, wurde doch ein großer Topf Kartoffelsuppe zubereitet welche später in biologisch abbaubaren, weil mit essbaren Tellern serviert wurde (so ähnlich wie Eiswaffeln) bis hin zum leider sehr spärlichem Publikum, bei welchem ich einer der Jüngsten war, was mich doch recht pessimistisch hinsichtlich der Erfolgschancen für die Wahl stimmte. Doch man soll den Tag nicht vor dem Abend tadeln, und so hörte ich mir erst mal an, was so gesagt wurde, an zwei der Kern-Aussagen kann ich mich noch gut erinnern:

a)      „Den Kaffeebecher mit links halten – alles ist im Wahlkampf ein Statement!“ (grins)

b)      „Natürlich wollen wir Ihre Stimmen, liebe Bürger; aber wir sind schon zufrieden, wenn Sie überhaupt wählen gehen und nicht für AFD oder NPD stimmen – machen sie ihre Haken, aber ohne Kreuz!“ (Gewichtig/richtige Worte wie ich finde)

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Die Top-Ten-Erfahrungen im Umgang mit Senioren-Computern

10. Er hat einen 42-Zoll-Monitor mit einer Auflösung von 480 * 600 Pixel.

 

9. Die Computermaus enthält Force-Feedback-Komponenten, die automatisch leichtes Zittern ausgleichen.

 

8. Bei Minesweeper kann man zwischen den Szenarien "Stalingrad" und "Normandie" wählen.

 

7. Der Rechner hat eine "Lifetime"-Garantie.

 

6. Der Computer kann nicht auf Raten bezahlt werden.

 

5. Die Lautsprecher produzieren grundsätzlich die volle Lautstärke.

 

4. Die Moorhühner lassen sich nicht abschießen, sondern nur füttern.

 

3. Die Startseite im Internet ist standardmäßig "zdf.de".

 

2. Will man eine Datei speichern, bietet einem die Textverarbeitung automatisch "testament.doc" an...

 

 

...und die größte Erfahrung im Umgang mit Senioren-Computern:

 

1. Wenn länger als 15 Minuten keine Taste gedrückt wird, wird automatisch der Notarzt verständigt!

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Morgenrot 5

Es ist still und dunkel um mich. Die Nacht hat ihre Schatten geworfen über Deine Welt. Sie schreit und betet nach Licht. Eine Stimme ruft. Steig auf einen hohen Berg, und erhebe Deine Stimme mit Macht. Atme tief ein, die Luft der Höhe. Blick um dich. Spüre der Weite nach. Atme tief ein, bis deine Lungen gefüllt sind, bis die Enge in deinem Herzen weicht – aus dir.

 

Atme tief ein, bis deine Augen überlaufen, bis Jubel ausbricht aus dir. Dann steig herab, und bereite dem Herrn den Weg, und tröste – tröste mein Volk. Bis der Herr kommt.

 

Wann kommst du, Gott? Es ist so bitterkalt.

 

Ich höre die Schreie, schaue in deine Augen und spüre der Sehnsucht nach, die nach Geborgenheit schreit. Aber mein Gott. Tu mir den Gefallen: Komm unter anderem Namen in deine Welt zurück. Sei mir nicht böse, aber dein Name klingt verbraucht in unseren Tagen. Komm zurück, aber nicht aus dem Himmel, den uns die Welt vorschwindelt.

 

Weißt du, mein Gott. Die Welt schreit nach Licht. Aber sie erwartet dieses Licht im Grunde nicht mehr von dir. Weißt du, mein Gott. Die Welt schreit nach Frieden. Aber sie ruft dich nicht zur Hilfe. Weißt du, mein Gott. Unsere Herzen zerreißen sich in Sehnsucht nach Wärme. Aber nur wenige entdecken bei dir die Quelle des Lebens.

 

Weißt du, mein Gott. Leg dich wie Tau aus den Himmeln über uns. Schenke ein Kinderlachen in unsere erstarrte Hoffnung.

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Morgenrot 4

Vor uns liegt ein neuer Weg. Vor uns liegt eine offene Straße. Sie ist gepflastert mit den erfüllten Gedanken des Vergangenen. Am Wegrand wachsen die Bäume, die im letzten Jahr gepflanzt wurden. Die Schatten dieses Jahres, die mir Schutz gewähren werden vor der Hitze des Sommers, es werden die Erträge des vergangenen Jahres sein.

 

So also sitze ich an der Schwelle des neuen Jahres und beginne meinen Willkommensgruß an dich: 2016.

 

Willkommen! Eines gleich voraus: Ich habe dich weder gewollt noch kommst du mir gelegen. Doch ich werde mich dem Lauf der Zeit nicht in den Weg stellen. Also sei mir willkommen. Doch eines schreibe ich dir gleich zu Beginn. Der wahre Zeitmesser für mein Leben –für Gelingen und Vergehen- ist nicht die Uhr und nicht der Wechsel von einem Jahr zum anderen. Ich sage es dir, damit du nicht zu viel Gewicht bekommst, und ich mir nicht einbilde, ich könnte das Alte einfach ablegen wie einen alten Hut.

 

Der wahre Zeitmesser ist mir die Hoffnung. Das lässt mich vor der Zeit nicht ohnmächtig werden. Sicher, ich kann dich nicht aufhalten. Der Zeiger tickt unaufhörlich weiter. Aber ich werde darüber bestimmen, ob du eine leere, hoffnungslose, zukunftslose Zeit sein wirst, oder eine hoffnungsvolle, gleichsam bis an den Rand mit Zukunft gefüllte Zeit. Ich werde den Beginn mit Hoffnung überschütten.

 

Woher nehme ich sie?

 

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Morgenrot 3

Ein Jahreswechsel zwingt zur Besinnung, lässt mich nachgrübeln über das Vergangene. Ich tue dies (auch) hier. Ein Schlussstrich, der das Herz öffnet für eine neue Zeit. Wann war bei Dir der letzte Jahreswechsel? Zeit zum Nachdenken.

 

 

 

Ein gesegnetes, glückliches und gesundes 2016 !!!

 

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Was der einzelne tun kann, damit es mit dem Universum klappt (Update)

•Ein (fröhliches) Sternbild (gerade) an die Wand hängen

•Staubwolken immer wegfegen

•Andere liebhaben, auch wenn sie einen kleinen Urknall haben

•Eine Antimaterie auf etwas Positives aufmerksam machen

•Eine Spiralgalaxie entwirren

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Morgenrot 2

In der Tat, meine geduldigen Freunde, ich will es Euch sagen, was ich da unten wollte, hier in dieser späten Erklärung, welche leicht hätte ein Nachruf, eine Leichenrede werden können: denn ich bin zurück gekommen und - ich bin davon gekommen.

Ich bin nicht zum Alleinsein bestimmt – doch war ich es die meiste Zeit meines Lebens. Es wurde bestimmt von Einsamkeit! Und wer denn mich beneidet, weil ich so auf „eignen Wegen“ gehen konnte, sollte bedenken, das sie es mit sich bringen, Niemandem zu begegnen. Niemand kommt, ihm dabei zu helfen; mit Allem, was ihm von Gefahr, Zufall, Bosheit, Armutsalltag und selbst schlechtem Wetter zustösst, muss er allein fertig werden. Er hat eben seinen Weg für sich - und, wie „schön“, seine Bitterkeit, seinen Verdruss an diesem "für sich": wozu es zum Beispiel gehört, zu wissen, dass selbst seine Freunde nicht erraten können, wo er ist, wohin er geht, dass sie sich bisweilen fragen werden "wie? geht er überhaupt? hat er noch - einen Weg?" -

In dieser neuen aktuellen akuten Krise unternahm ich Etwas, das nicht Jedermanns Sache sein dürfte: ich stieg in die Tiefe, ich bohrte in den Grund, ich begann ein altes Vertrauen zu untersuchen und anzugraben, auf dem wir Philosophen seit ein paar Jahrtausenden wie auf dem sichersten Grunde zu bauen pflegten, - immer wieder, obwohl jedes Gebäude bisher einstürzte ich begann unser Vertrauen zur Moral zu untergraben. Aber Ihr versteht mich nicht, oder?

Schon Ludwig II. sagte: „Ein Rätsel will ich bleiben für die Menschen…“

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Morgenrot 1

Ein "Unterirdischer" an der Arbeit, ein Bohrender, Grabender, Untergrabender. Man sieht ihn, vorausgesetzt, dass man Augen für solche Arbeit der Tiefe hat -, wie er langsam, besonnen, mit sanfter Unerbittlichkeit vorwärts kommt, ohne dass die Not sich allzu sehr verriete, welche jede lange Entbehrung von Licht und Luft mit sich bringt; man könnte ihn selbst bei seiner dunklen Arbeit zufrieden glauben. Scheint es nicht, dass irgendein Glaube ihn führt, ein Trost entschädigt? Dass er vielleicht seine eigne lange Finsternis haben will, sein Unverständliches, Verborgenes, Rätselhaftes, weil er weiß, was er auch haben wird: seinen eignen Morgen, seine eigne Erlösung, sein eignes Morgenrot?...

Doch täuscht dies ebenso wie das Lachen des Clowns, wenn er traurig ist – so glaubt Ihr denn sein Lachen und seht die Tränen nicht.

Und nur weil er sich in der Finsternis, die ihn umgibt, versucht,  nicht nur zu überleben, sondern auch sich einzurichten, so leidet er nicht minder.

Während er dies schreibt, färbt sich der Osthimmel rötlich. Es ist etwa eine dreiviertel bis halbe Stunde vor dem Sonnenaufgang. Aufgrund der vielen Wolken, des ständigen Nieselns wird das Rot oranger und oranger. Doch erst wenn es sich dereinst violett färbt, wird es hoffentlich SEIN MORGENROT sein.

Gewiss, die Hoffnung sagt, er wird zurückkehren in den Tag, in das Licht, dieser  Unterirdische, wenn er erst wieder "Mensch geworden" ist. Man verlernt gründlich das Sprechen, wenn man so lange, wie er, Maulwurf war, allein war - -

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Der Tod des Christentums

Konstante Massenaustritte aus deutschen Kirchen und Korruptionsskandale im Vatikan und anderes scheinen wieder mal denen recht zu geben die den baldigen Tod des Christentums voraus sagen. Nun das wurde schon oft propagiert, vielleicht wird es auch eines fernen Tages eintreten, aber im Moment lebt es noch; auch ohne Christ zu sein, kann man, wenn man bereit dazu ist, auf das lebendige und reiche christliche Leben in vielen Gemeinden zu schauen. Wer nie in den Garten geht, kann  mit tiefem Ton der Überzeugung sagen: “Es gibt keine Tomaten mehr!” – aber Recht hat er dennoch nicht.

 

Und so lange christliches Gemeindeleben hilft, Alte und Kranke vor Vereinsamung zu bewahren; Flüchtlingen und Sozial Schwachen zu helfen usw. ist es mir egal ob es in eines GOTTes Namen geschieht, an den ich so nicht glauben kann – es ist egal aus welchen Motiven wir Gutes tun, solange wir es tun..

 

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Der Gottesbeweis

Inzwischen sollte weitgehend bekannt sein, dass es dem Glauben nicht entspricht, den Nicht-Glaubenden die Existenz Gottes beweisen zu wollen. (Obwohl es immer noch genügend Gläubige gibt die dies noch nicht verinnerlicht haben – bei manchen erschöpft sich sogar ihre ganze Religiosität im Missionieren, egal ob es sich um islamistische Fundamentalisten, irre Sektierer oder ägyptische Christen handelt)

 

Doch auf der Gegenseite sieht es ja nicht anders aus: Atheisten lassen in ihre „Missionierung“ auch nicht locker. Immer wieder gegen Gott ins Spiel zu bringen, dass er naturwissenschaftlich nicht bewiesen werden könne, sagt auch nicht mehr aus, als dass derjenige, der das sagt, nicht glaubt. Zudem diese Aussage nicht ganz so unumstritten ist wie fast das ganze 20. Jahrhundert lang noch. Weswegen? Nun, man müsste definieren was GOTT oder der/das GOTT das bewiesen werden soll eigentlich ist. Einen im Himmel wohnenden weißbärtigen Mann, der die Weltgeschicke regelt, kann man definitiv beweisen – hier eigentlich sogar wirklich das Gegenteil. Aber eine Kraft/Energie, einen Auslöser für den BIG BANG – den könnte man vielleicht, zumindest argumentatorisch, erbringen.

 

Und in diesem Zusammenhang reden immer mehr Wissenschaftler (wieder) von der Existenz Gottes – selbst oder gerade Quantenphysiker..

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Von „Zweibeinigen“ verfolgt

Als beutejagender und fleischfressender Wolf habe ich mich neulich mit einem unserer sachsen-anhaltinischen Feinde, einem „wölfisch“ verstehenden Menschen über unsere viel diskutierte Daseinsberechtigung unterhalten.

Seinem Argument, dass wir nicht in diese Landschaft gehören. Entgegnete ich, dass meine Vorfahren als Ureinwohner in unserer alten Heimat von den „Zweibeinigen“ rücksichtslos verfolgt und abgeschossen wurden. Wir sind als Nachkommen von denen, die sich noch in Sicherheit bringen konnten, doch nur in das Land unserer Ahnen zurückgekehrt und haben deshalb ein Anrecht, hier zu leben.

Im Märchen sind wir der „böse Wolf“, haben die Großmutter verspeist und als Nachname wurde uns ISEGRIMM verpasst. Doch das sind Märchen! Dabei haben die so vernunftbegabten „Zweibeinigen“ doch genügend mit sich selbst zu tun, leben nicht immer friedlich zusammen, bringen sich auf dieser Welt millionenfach um!

Ja, wir greifen Nutztiere an, und ja, wilde Wölfe können unter bestimmten Umständen auch einen Menschen angreifen. (Letzteres trifft auch auf alle größeren Hunderassen zu, wenn sie zu aggressiv dressiert oder provoziert werden)

Tatsache ist aber auch, dass Wölfe das unglaublich selten tun, und dass die Ursache beziehungsweise der Auslöser für einen Wolfsangriff überwiegend der Mensch ist.

Wichtig ist zu wissen, dass auch wir Wölfe uns an Menschen gewöhnen und unser Verhalten entsprechend verändern können.

Die Chance, einem von uns im Wald zu begegnen, ist nach wie vor äußerst gering. Es gibt keine Entscheidung für oder gegen den Wolf. Wir sind eine wichtige geschützte Art. Es ist daher wichtig, sich über Wölfe sachlich zu informieren.

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Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

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REAL WORLD 6

Ich bin so fit und ausgeschlafen, ich könnte Gänseblümchen ausreißen!

Na ja zumindest reicht die Energie wohl dafür aus, den Blog wiederzubeleben, der 2013 es nur auf zwei (!!) Beiträge brachte – sogar mehr Kommentare von Euch sind enthalten!! Ich schäm mich!

Womit also beginnen? Mit einem Rückblick aus aktuellem Anlass. Jährt sich doch nun bereits zum 4.Mal der Beginn meines Praktikums bei RADIO HBW, wo ich merkte, dass mir Radio (wie auch Schreiben, Gaming) wohl im Blut liegt. Noch immer bedaure ich, das die zu geringen Finanzmittel des Bürgerradios es nicht erlaubten, einen Arbeitsplatz trotz aller Bemühungen des Leiters dort für mich zu schaffen; und das meine geringen Finanzmittel (es scheitert schon am Fahrgeld!) es mir (noch!?) nicht erlauben, eine eigene Radiosendung dort zu gestalten. Doch bewegen mich heut durchaus deswegen nostalgische Gefühle, ausgelöst durch den Fund zweier Mp3-Dateien mit meinen beiden ersten dort gesendeten Beiträgen (Wetterberichten) beim Durchsehen, Ordnen und Katalogisieren meines seit 2000 gesammelten und inzwischen riesigen Bestandes an Dateien aus den unendlichen Weiten des Internets.

Diese will ich auch Ihnen und Euch nicht vorenthalten, wer mag kann sie sich downloaden und anhören. Ich will versuchen, von nun an wieder in regelmäßigen Abständen diesen Blog mit Einträgen zu füllen, und zwar möglichst zu gleichen Teilen aus meinem realem, meinem kreativem und meinem virtuellen Leben – der Vorsatz ist gefasst, warten wir ab, wie die Umsetzung gelingt. Allen Lesern wünsche ich einen schönen Tag, egal wie das Wetter wird!!

 

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Meine Philosophie

A rolling stone never gathers moss. Ein rollender Stein setzt kein Moos an. – So ist es auch mit dem Denken. Wer einmal damit angefangen, denkt weiter. Und wer denkt, bleibt nicht stehen. Deshalb kann er hinter einmal gewonnene Erkenntnisse nicht mehr zurück.

 

MeinePhilosophie verstehe ich schon immer als übergreifendes Denken, vernetztes Denken, über Grenzen und das Eingefahrene hinweg, also die üblichen Wege verlassend und experimentierend. Gleichwohl fließen bei mir sehr viele originäre philosophische Gedanken ein, und des öfteren studiere ich die klassischen Philosophen (am liebsten mit Vossenkuhl & Lesch!). In erster Linie aber geht es um das Selbstdenken, also kritisches Denken. (Im Griechischen heißt critein unterscheiden.) Das heißt, man denke nicht allerlei, sondern unterscheide! Und misstraue allen allzu unumstößlich daherkommenden Fakten. Wie schnell heißt es oft: Es ist so! – Der Philosoph aber hält inne: Ist es so?

 

Die Welt gibt ihm zu denken. Alles in ihr kann zum Gegenstand des philosophischen Nachdenkens werden, denn alles kann fragwürdig werden. Sobald der Mensch fragt, warum etwas ist, wie etwas ist, philosophiert er. Der echte Philosoph ist deshalb kein Denkbeamter, der nur Bücher kennt und akademisches Wissen verwaltet, das ist naseweises, rechthaberisches, steriles Denken. Langweilig. Der echte Philosoph denkt aus dem Leben heraus und ins Leben hinein. Philosophie bleibt ihm nie äußerlich, sie hat immer mit dem Leben – auch mit seinem Leben zu tun.

 

Ich bin kein Nachdenker, Vordenker schon gar nicht. Ich verstehe mich als Mitdenker. Ich will dem Zeitgeist auf der Spur bleiben, also die Zeit, in der wir leben, in Gedanken fassen; aber auch vergangene, visionär manchmal sogar zukünftige..

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Was könnte im schlimmsten Fall passieren?

Manchmal träume ich, dass ich gejagt werde. Und meistens weiß ich nicht einmal genau, von wem oder was. Alles was ich weiß, ist dass ich vor etwas fliehe dass mir dicht auf den Fersen ist und dass etwas Schreckliches passieren wird wenn ich nicht entkomme.

 

Manchmal ist der Traum aufregend und manchmal ist er beängstigend. Aber von dem, was ich mitbekommen habe, scheint dieser Traum eher weit verbreitet zu sein.

 

Es erstaunt mich immer wieder, dass manche Leute ihr ganzes Leben mit solchen Gefühlen, wie ich sie in diesen Träumen hab, verbringen. Sie haben diesen gejagten Blick in den Augen, als ob irgendeine schreckliche Katastrophe sie jeden Moment treffen könnte. Und der einzige Ausweg scheint weglaufen zu sein. Einfach nur weglaufen.

 

Ist es nicht merkwürdig, dass sich so viele von Stress und Angst regieren lassen?

 

Wenn ich Leute mit dieser Einstellung treffe, stelle ich mir immer vor, wie unangenehm dies muss. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, da ich auch genug solche Zeiten in meinem Leben hatte. Zeiten, wo ich befürchtete, dass irgendeine schreckliche Katastrophe meine Karriere, meine Finanzen, meine Beziehungen, meine Gesundheit oder meine Sicherheit zerstören würde. Ich hatte das Gefühl ganz oben auf einem Kartenhaus zu stehen und eine falsche Bewegung könnte es zum Einsturz bringen.

 

Dies ist aber keine gute Art zu leben. Und auch konterproduktiv. Denn oft gebiert genau diese Lebensweise all die Schreckensszenarien die man doch eigentlich so zu vermeiden sucht! So zum Beispiel Leute, die sehr ängstlich Auto fahren und genau deswegen auch einen Unfall provozieren, oder auch Personen, welche andere Leute ihre Angst sehen lassen und dann von diesen ausgenutzt werden. Diese Art zu leben scheint in der Tat die Wahrscheinlichkeit von schlechten Ereignissen zu erhöhen. Wie sich selbsterfüllende, negative Prophezeiungen.

 

Glücklicherweise erkannte ich, welch dumme Sicht der Dinge dieses war. Und ich lerne, mir in Stresssituationen immer eine einfache Frage zu stellen: "Was könnte im schlimmsten Fall passieren?"

 

Hier sind einige Situationen in denen man gestresst sein und sich diese Frage stellen könnte:

 

-         Ein Projekt kommt in Verzug und Du könntest deine Deadline nicht schaffen. Was könnte im schlimmsten Fall passieren? Du könntest Deine Stelle verlieren.

-        Dein Vermieter scheint nicht mehr mit Dir zufrieden zu sein. Was könnte im schlimmsten Fall passieren? Du könntest gekündigt bekommen.

-     Deine Kreditkarte ist völlig überzogen. Was könnte im schlimmsten Fall passieren? Deine Kreditwürdigkeit könnte flöten gehen.

 

Dies sind wirklich ziemlich düstere Situationen, wenn sie sich tatsächlich ereignen. Darum solltest Du Dir als nächstes die Frage stellen: Wenn der schlimmste Fall eintritt, was dann? Und ist der schlimmste Fall wirklich so schlimm?

 

-          Ist es wirklich das Ende der Welt wenn Du Deinen Job verlierst? Oder könntest Du einen anderen finden?

-          Musst Du wirklich auf der Straße hausen, wenn du rausgeschmissen wirst? Oder wäre das Schlimmste dass Du irgendwo wohnen müsstest, wo es Dir nicht ganz so gut gefällt?

-          Kannst Du niemals wieder glücklich werden nur weil Deine Kreditwürdigkeit miserabel ist? Oder bedeutest es nur, dass Du auf dieses Auto, welches Du sowieso nicht wirklich brauchst, verzichten musst?

 

Wenn man wirklich darüber nachdenkt, wird einem klar, dass das absolut Schlimmste selten wirklich so schlimm ist. Das Leben geht weiter. Klar, man bekommt nicht alles, was man sich vorstellt oder wünscht, aber dies sollte keine neue Erkenntnis sein! Trotzdem wird man wahrscheinlich wieder Freude, Erfolg und Liebe finden, wie das auch vorher immer der Fall war.

 

In anderen Worten: man kommt damit klar.

 

Ein weiterer Vorteil dieser Übung besteht darin, dass man sich vorbereitet. Wenn man sich den SuperGAU ausgemalt hat, in allen Details, dann kann mit den Gegenmaßnahmen anfangen.

 

Versetze Dich in die Situation und überlege: "Wie möchte ich vorbereitet sein, wenn ich mit dieser Situation konfrontiert bin? Welche Vorbereitungen kann ich treffen um die schmerzhaftesten Auswirkungen dieses Ereignisses zu verhindern?"

 

Denke nicht, dass schneller davonlaufen die Lösung ist! Im Gegenteil, plane voraus. Hier einige Beispiele:

 

-          Die Arbeit irgendwann zu verlieren ist nicht ganz unwahrscheinlich. Sorge dafür dass Deine Fertigkeiten und Qualifikationen Dich nicht nur auf einen Job beschränken. Wenn Du einen Job verlierst, stelle sicher dass Du relativ leicht einen neuen finden kannst.

-          Dass man rausgeschmissen wird, kann vorkommen. Sorge dafür dass Du für einen solchen Notfall ein bisschen Geld zu Seite geschafft hast, damit Du Zeit hast eine neue Wohnung zu suchen.

-          Versuche finanziell vernünftig zu leben damit Deine Kreditwürdigkeit niemals erlischt. Es gibt viele Tipps, auch hier, wie Du das schaffen kannst. Ein ganz banaler, aber wirkungsvoller, Tipp wäre: Gibt nicht mehr aus als Du hast!

 

Sich selbst zu fragen, was im schlimmsten Fall passieren könnte, ist die beste Maßnahme um die Kontrolle über Deine Probleme zu behalten. Festzustellen, dass man mit nahezu allem was passieren könnte, irgendwie fertig wird, nimmt dem Stress und der Angst einen Großteil ihrer Macht.

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Was der einzelne tun kann, damit es mit dem Universum klappt

•Einen zu klein geratenen Planeten trösten

•Schwarze Löcher bunt anmalen

•Einen jungen Planeten auf die rechte Umlaufbahn bringen

•Mars ein Milky Way kaufen

•Gravitation als Chance begreifen (so schwer ist es gar nicht)

 

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Oh, du wunderbare Welt der Sprache

Wieso wundert sich eigentlich niemand (außer Nerds wie mir), wie sehr sich doch ganz unbemerkt der Sinn von Worten im Laufe der Zeit verändern kann?

„Geil“ z.B. war noch vor Jahren ein von der feineren Gesellschaft eher verschmähtes Adjektiv, das eine unschöne, wenngleich auch nicht unbekannte sexuelle Notdurftsituation mit Erregungspotential umschreiben sollte. Heute ist es eine harmlos-knuffige Alltagsfloskel, die nicht mal mehr der Oma des Papstes eine Schamesröte auf die Wangen zaubert, und auch der Heranwachsende wartet bei ihrer Aussprache vergeblich auf eine Ohrfeige aus Mutters liebender Hand. Mit „Tschö“ verabschiedete man sich früher nur, wenn man stark lispelte und deshalb lieber auf den letzten Konsonanten verzichten wollte oder unter enormem Zeitdruck stand. Heute will man damit sagen, dass man trotz möglichen Hirnzellen-Mangels verdammt cool ist und schon mal in Köln war. Ganz ähnlich verhält es sich mit „Wellen“. Als ich noch jung war, damals im kulturellen Pleistozän, meinte dieses Wort nichts anderes als bewegtes Wasser. Etwas, das an den Strand plätscherte und wo man Kieselsteine oder alte Batterien reinwarf. Man konnte ihnen lauschen, sich dabei entspannen und zuschauen, wie sie dem Menschen eine frische Brise, Schlick oder halbverweste Seehunde an Land brachten. „Reiten“ konnte auf ihnen nur der braungebrannte Surf-Lehrer mit Genital-Goldkettchen und Drei-Tage-Brusthaar, und das auch nur, um dadurch möglichst viele Mädels für private Nachhilfestunden im heimischen Kopulationszentrum gewinnen zu können.

Eine Welle machten beizeiten auch mal ein paar tausend besoffene Schalke-Fans im Stadion oder in der Schlange bei Aldi, und mancher ließ sich beim Friseur eine Dauerselbige machen, um das Haar zu kringeln.

Heute sind Wellen in erster Linie eine unsichtbare Macht des fortschreitenden Kommunikationszeitalters, ein mysteriös körperloses Transportmedium, das uns Radioprogramme mit ewig gleicher Kaufhaus-lala in das Küchenradio beamt. Man surft auf Datenwellen durch das Internet, klinkt sich online beim Metzger ein und ruft sich die aktuellen Jagdwurstangebote ab oder grillt über CD-ROM.

Die ganze Welt ist voller Wellen; es gibt welche der Empörung, der Entrüstung, der Begeisterung, Wellen, die plätschern ebenso wie jene, die überschwappen, es gab die neue deutsche, die Welle, die abebbt, und die, die das Fass zum Überlaufen bringt, und in der Bibel steht: „Deine Welle geschehe!“. Sogar die Luft ist voller Wellen, aber keiner sieht sie und keiner fühlt sie, jedenfalls nicht bewusst. Wer weiß aber, ob nicht gerade eine Ätherwelle mit der neusten GZSZ-Folge durch meine Unterhose schwappt. Kein Wunder, wenn dann die Blase drückt.

Und wer ahnt schon, wie viel Handy-Benutzer mit ihrem tragbaren „Zur Zeit kein Netzaufbau möglich“-Display direkt durch meinen Kopf hindurch mit ihrer ExFrau die Anwaltstermine absprechen.

Ganz ehrlich – das ist keine schöne Vorstellung.

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Scha(r)f im Wolfspelz

Ich kenne Schafe, die wie Wölfe beißen.

Das Sprichwort schert sie über einen Kamm.

Dagegen lässt sich mühelos beweisen:

So mancher Wolf im Schafspelz ist – ein Lamm.

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In Memoriam

Nichts ist wie das Gedächtnis so vermessen:

Teils wird es sich –und sei es nur zum Spaß-

erinnern, dass es alles längst vergaß,

teils, das es sich erinnert, schnell vergessen.

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HALALI

Die große wilde Jagd ist unser Leben.

Die Jagd nach Geld, sie ist ein Fieberwahn:

Zum Kotzen! Doch wenn wir uns dann übergeben,

dann wenigstens in Meißner Porzellan.

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Yesterday and Today

Bis gestern war ich nichts als froh,

ein ahnungsloser Embryo.

Was aber bin ich heute, jetzt?

Ein Kind, in diese Welt gesetzt.

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Brunnenparabel

Ich sah in einem Brunnenschacht

vom Wasser reflektierten Sonnenschein.

Zum Greifen nah. Ich beugte mich hinein

in dieses Gleißen. Und fiel in die Nacht.

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Geschichte vom Bajuwaren und mir

Er ging durch die Stadt. Da stand ein Mann an der Hauswand und bat um Nahrung. Er ging weiter. Er sah ein Kind allein herumirren. Er sah weg und ging weiter. Er sah eine Mutter mit Kinderwagen an einer Treppe stehen, sie kam nicht runter. Er sah und ging weiter. Eine verwirrte alte Frau stand am Straßenrand. Er sah und ging weiter. Er sah einen Cent auf der Straße liegen. Er sah ihn, bückte sich und hob ihn auf. Da sagte der unsichtbare Begleiter zu Einer: „Ist der Cent für dich mehr Wert als diese Menschen?“

Ich ging ebenfalls durch die Stadt – doch hättest es auch DU, geneigter Leser, sein können?!? DU kannst es sein! Auf jeden Fall weiß ich: “Wo ein Mensch Vertrauen gibt, nicht nur an sich selber denkt, fällt ein Tropfen von dem Regen, der aus Wüsten Gärten macht…”. Wüste(neien)gibt es mehr als genug:

Lass sie “blühen”!…. Liegt hier nicht zumindest ein Sinn Deines und meines Lebens? Denn ER weiß nichts davon…….

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Die Verlorenen Fälle von Sherlock Holmes

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Bedeutung

Und wieder hat unser problemgebeuteltes Land eine Schicksalswahl unfallfrei überstanden! Gut, der Ausgang der Wahlen in Meck-Pomm findet jetzt nicht unbedingt so viel Beachtung wie das Abschneiden von Lena beim Eurovision Song Contest oder die aktuellste erotische Eroberung eines Lothar Matthäus, aber die Medien versuche doch tapfer, dem Wahlergebnis eine Bedeutung zuzuschustern. Erst mal wird vor allem darauf verwiesen, dass nur noch 51% zur Wahl gegangen sind. Ich würde sagen, immerhin noch 51%. Man könnte doch auch einmal stolz darauf sein, das in einem so armen Land wie Meck-Pomm so viele wackere Demokraten bereit waren, kostbare Schuhsohlen abzunutzen, um zu einer Wahl zu latschen, deren Ausgang so spannend war wie die Frage: Was passiert, wenn ich ein rohes Ei gegen eine Betonwand werfe? Zugegeben: dass die FDP jetzt schon mit der 3%-Hürde kämpft, war eine mir nicht unangenehme Überraschung. Aber so lange jene Verwegenen, die sich trotz ihrer politischen Überzeugungen immer noch Liberale nennen, das Totenglöcklein als Weckruf interpretieren, mache ich mir keine falschen Hoffnungen. Die FDP ist schon öfter wieder vom Totenbett auferstanden als einem lieb sein kann. Unkraut vergeht nicht! Ansonsten stürzen sich alle Berichterstatter auf den Wiedereinzug der NPD in den Landtag. Na, wenn die Anwesenheit es unappetitlichen braunen Gesocks im Parlament das einzige Problem ist, bei dem dringender Handlungsbedarf besteht, da kann man diesem Bundesland doch nur gratulieren! Aber jetzt kommen die unvermeidlichen Rufe nach einem Verbot der NPD. Märtyrer schaffen ist immer prima! Natürlich könnte man die NPD verbieten. Aber dadurch verschwinden doch nicht die Menschen, die anfällig für Stumpfsinn und Rassismus sind! Blödheit kann man nicht verbieten, man kann nur dagegen ankämpfen, und da sehe ich durchaus Erfolge. Die NPD hat in Meck-Pomm einen sehr aggressiven und aufwendigen Wahlkampf geführt und hat trotz einer für sie extrem günstigen Ausgangslage und einer niedrigen Wahlbeteiligung etwa 10% ihrer Wähler verloren! Die Menschen sind verunsichert durch Euro-, Finanz- und Schuldenkrise. Mehr als 20% der Bevölkerung sind zu einer dauerhaften Existenz im Niedriglohnsektor samt Aussicht auf Altersarmut verurteilt! Wenn die Menschen dann angesichts der offensichtlichen Tatlosigkeit der etablierten Parteien nicht in Scharen zu den braunen Rattenfängern überlaufen, lässt das doch hoffen, dass unsere Demokratie stabiler ist, als wir befürchten. Wir müssen damit leben, dass es Unverbesserliche gibt in unserem Land! Und um eine Partei dauerhaft unter 5% zu drücken, da bedarf es schon solche Experten wie Westerwelle, Rösler, Brüderle & Co!

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Die Top Ten ewiger, päpstlicher Wahrheiten

Schon sehr lange wurde hier nichts Neues mehr geschrieben, ich gelobe Besserung, so gibt es natürlich erst mal jede Menge alter, deswegen aber nicht unaktueller, weil „ewiger“ Themen aufzuarbeiten.

Papst Benny, unsere Ein-Mann-Boygroup im Vatikan wusste es schon immer, hat es aber am 17.März 2009 zum ersten Mal laut gesagt: “Die Benutzung von Kondomen verschlimmert das Aids-Problem”.

Mann, muss das schön sein, als unfehlbar zu gelten. Oder vielleicht hat Weihrauch doch eine halluzinogene Wirkung. Wer weiß. Hier noch ein paar ewige, unumstößliche Wahrheiten, die Benedikt, die alte Luftpumpe, auch weiß, sich aber noch nicht traute zu sagen.

 

Platz 10: Helme erhöhen unnötig das Verletzungsrisiko auf Baustellen.

 

Platz 9: Pupsen im Auto macht bei der Fahrgemeinschaft beliebter.

 

Platz 8: Rauchen ist eine optimale Krebsvorsorge.

 

Platz 7: Wer ordentlich fremd geht stabilisiert seine Ehe.

 

Platz 6: Die „Vertriebenen“ möchten Polen gar nicht zurück.

 

Platz 5: Atmen ist schlecht für den Sauerstoffhaushalt.

 

Platz 4: Auf Autobahnen ist die häufigste Todesursache der Airbag.

 

Platz 3: Die Atomindustrie ist sicher.

 

Platz 2: Ein Bad mit dem Toaster belebt Geist und Körper.

 

Platz 1: Selbstmordattentäter machen sich Sorgen um ihre Rente.

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Freitag, 5. März 2010: Die letzte, 4.Flasche wird entkorkt..

Wer süße Weine mag, der ist hier absolut bestens bedient! Ein Wein, der schon zu mancher geselligen Runde geführt hat. Da die Damenwelt meist eher liebliche Weine bevorzugt, kommt dann eben eine Mädchentraube auf den Tisch. Da sind dann gut und gerne 5-6 Flaschen sehr schnell vertilgt. Der Wein macht keinen Kopf, ist sehr angenehm zu trinken und hat ein schönes Aroma, daher ein letztes

P R O S T !!

(für heute)
(denn heute ist nicht alle Tage -
ich trink ihn wieder, keine Frage!!)

 

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Freitag, 5. März 2010: Aller guten Dinge sind 3 - auch Weinflaschen

Charakteristisch für die Rumänischen Weine ist der Schwarze Schwalbenkranz auf dem Verschluss. Die Flasche selbst ist sehr dunkel gehalten um den Wein vor dem Sonnenlicht zu schützen. Mittig auf dem Flaschenhals ist das oben erwähnte Merkmal (Schwalbenkranz) erneut zu sehen - rumänisches Markenzeichen also. Das Etikett ist edel gehalten und zeigt in der Mitte eine typische Szene (im Hintergrund die Weinberghänge, im Vordergrund der Winzer der sein Fass zum Markt fährt). Auf der Rückseite sind alle wichtigen Daten noch einmal übersichtlich erfasst.

Erhältlich bei REWE, EDEKA und PLUS für 2 bis 4 Euronen, also auch HARTZ-IV-kompatibel, in diesem Sinne:

"Zum Wohle!!"

 

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Freitag, 5. März 2010: Bei der zweiten Flasche "Schwarze Mädchentraube"

Neben den bekannten weltweiten Cabernet- und Chardonnay-Massenprodukten etablierte sich im Laufe der Jahrhunderte in Rumänien neben den in den letzten Jahren immer bekannter und beliebter werdenden Merlot-Weinen hier auch eine spezielle Rebsorte: die Mädchentraube.
Alteingesessene Sorten wie Feteasca Alba (die weiße Spielart der Mädchentraube), Babeasca neagra, Busuioaca de Bohotin, Galbena de Odobesti, Tamaioasa Romaneasca haben leider in den Eruopäischen Mitgliedsstaaten bisher noch nicht den vergleichbaren Erfolg…warum, dass sei hier dahingestellt.
Die Feteasca Neagra (schwarze Mädchentraube) zeichnet sich durch ihre feste Schale, den tiefroten Körper und die harte, aber dennoch sehr wasserhaltige, spritzige Frucht aus.
Die Trauben sind zartsüß, mit wenig Kernen ausgestattet und eignen sich hervorragend zur Weinerzeugung da sie eine Gutedel-Variante ist (Chasselas), die auch im europäischen Raum sehr oft angebaut wird und durch wenig Säure und damit starken Charakter auffällt.
Synonyme für die schw. Mädchentraube sind unter anderem auch: Poama Coada Rindunicii, Fekete Leanika, Fetei Neagra, Fetjaska Neagra, Leanyka Fekete, Schwarze Mädchentraube, Pasareasca Neagra und Peseryaske Nyagre. Genug der Fachsimpelei, kommen wir nun zum Besten:


Was soll ich sagen? Süffig, süßlich, ein sehr lieblicher aber voller Rotwein, der ein bisschen Sandelholz-Aroma hat (ohne holzig zu schmecken, da er oftmals in diesen Fässern lagert). Der Wein duftet geradezu vorzüglich und sehr süß, die süße steigt einem sofort in die Nase ohne jedoch unangenehm zu wirken, man erahnt ein wenig Paprika, Kümmel, ein wenig Brombeere. Dies alles aber wirklich nur in Nuancen. Wer diese Bestandteile nicht herausriecht darf den Wein trotzdem trinken und wird nicht als UNWISSENDER abgestraft!
(Und wer bin ich, daß ich jemandem vorwerfen könnte, seine Riechvermögen sei unterentwickelt - wer mich kennt, weiß was ich meine..)

Gerade hier streiten sich ja oft die Gelehrten (zu denen ich mich nicht zählen möchte, ich liebe Wein, aber es ist dennoch nur ein alkoholisches Getränk mit dem man sich gerne mehr beschäftigen kann - aber eben auch nicht muss.) Wer also, wie schon gesagt, diese 'Bestandteile' nicht herausschmeckt, dem sei gesagt: Hauptsache der Wein ist lecker und schmeckt zu vielen Gelegenheiten. Ob man nun Schokolade oder etwas anderes rausschmeckt - wen kümmert es? Es sei hier halt nur erwähnt.

Wenn man ihn nur runterkippt (mögen ja einige auch), dann bleibt ein angenehmer Nachgeschmack, der sehr viel Aroma hat, an Traubensaft erinnert, aber nicht dessen Süße erreicht. Der Wein ist vollmundig, prickelt ein wenig auf der Zunge und lässt sich vorzüglich trinken. Da ich aber eigentlich trockene Rotweine vorziehe, ist dies der Wein, den ich am liebsten Freunden einschenke die einen lieblichen Roten verlangen. Wenn er einige Minuten im Glas steht, bilden sich die klassischen (bei hochwertigen Weinen) ‚Wellenmuster’ des Alkohols am Glasrand, hier besonders schön zu sehen. Gegen das Licht gehalten wirkt der Wein sehr dunkel, tiefrot und wirklich voll. Eine echte Vollreiflese also.
Natürlich passt dieser tiefrote, ohne Reste im Glas liegende Rotwein nicht zu Käse oder deftigen Fleischgerichten – eher schon ist er als Dessertwein oder für zwischendurch geeignet. Der Wein ist anspruchslos und lässt sich am besten zwischen 14 und 18 Grad trinken. Ein wirklich gut ausbalanciertes Stück Rebkunst, mitten aus dem Herzen Rumäniens.

"Prösterchen!!"

 

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Freitag, 5. März 2010: Bei einer Flasche "Schwarze Mädchentraube" sitzend

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Sonntag, 28. Februar 2010: Damien empfiehlt: 11 Sachen, die du machen kannst, wenn's dir im Supermarkt langweilig wird

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- Stelle alle Uhren auf einen 10-Minutenalarm

- Tröpfle eine Spur Orangensaft auf den Weg zur Toilette.

- Während du mit den Messern im Jagdbereich herumspielst, frage den Verkäufer, wo die Anti - Depressiva stehen.

- Lass dir M&Ms zurücklegen.

- Wenn eine Durchsage kommt, gehe in eine Fötalstellung und schreie: "Die Stimmen. Die Stimmen sind wieder da!"

- Lege Kondompackungen in die Körbe anderer, wenn sie es nicht sehen..

- Baue ein Zelt auf und sage den verwunderten Angestellten, dass sie
nur hereinkommen dürfen, wenn sie Kissen und Kekse mitbringen..

- Wenn dich jemand fragt, ob sie dir helfen können, schreie ganz laut: "Warum verfolgt ihr mich?"

- Laufe verdächtig mit einer Hand in der Jackentasche herum und summe das Thema von James Bond oder Mission Impossible.

- Gehe zu einem Angestellten und sage mit ernster Stimme: "Wir haben einen Code 303 an Kasse 2" und warte, was passiert.

- Gehe in eine Umkleidekabine und und schreie: "Hey, wo ist das Toilettenpapier?"

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Sonntag, 21. Februar 2010: ... hat JEHOVA gesagt!

Hat nichts mit den "Zeugen Jehovas" zu tun.

Zu biblischen Zeiten war es in Israel verboten, den Namen Gottes auszusprechen (JHV geschrieben, da im Hebräischen keine Vokale notiert wurden; heute Jehova gesprochen, die Original-Aussprache ist unbekannt).

Im Kult(ur)film "Das Leben des Brian" von Monty Python gibt es eine Szene, in der der Oberpriester gesteinigt wird, weil er das versehentlich tat.

Wenn jemand im Internet in Foren/Chatrooms beschuldigt wird "Jehova" gesagt zu haben, dann hat er ein "verbotenes" Thema angesprochen und soll verbal "gesteinigt" werden.

 

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Montag, 15. Februar 2010: Gesendet von STERNROSE: Der Sprung in der Schüssel

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Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern, trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets die volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll. Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.
Nach diesen Jahren die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel deshalb zu der alten Frau: "Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft."
Die alte Frau lächelte. "Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?" "Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken.
Wenn du nicht genau so wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren."
Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen. Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.
Also an alle die das lesen, so Ihr einen "Sprung in der Schüssel" habt, ich wünsche euch einen wundervollen Tag, und vergesst nicht, den Duft der Blumen auf eurer Seite des Pfades zu genießen !

 

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Samstag, 6. Februar 2010: Auch Kermit von Miss Piggy verlassen

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Dienstag, 2. Februar 2010: Als der Schnee begann zu fallen

Als der Schnee begann zu fallen
und der Himmel trostlos wurde wie die Nacht.
Mich die dunklen Schleier umgaben
so daß meine Seele verfiel ihrer Macht.

Steh' ich allein an einem fremden Orte,
rufe hinaus auf das Meer der Einsamkeit,
welches die Fragen, die mich quälen einst nannte
und nun schweigt und mich umhüllt mit Leid.

Ich irre orientierungslos durch das Wrack meiner Seele,
das ist vom kalten Es umgeben.
Keine Sonne am Himmel, kein Stern,
der mich leitet durch das Leben.

Ich bin verloren im Irrgarten mit nur falschen Wegen,
bin wie ein Schiffsbrüchiger und sehe kein Land. Der Leitfaden meines Verstandes reißt.
Wie ein wildes Tier schleicht sich die Dunkelheit um mich,
erblickt mich und infiziert meinen Geist.

 

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Dienstag, 2. Februar 2010: Mein Lebensstatus

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...keinen mehr anschauen,
...nichts mehr sagen müssen,
...mit niemandem mehr reden,
...mit niemandem mehr schweigen,
...nicht mehr weinen,
...nicht mehr lachen,
...keine Sorgen mehr haben,
...keine Freude mehr haben,
...nichts mehr hören wollen,
...keinen Fehler mehr machen,
...nicht mehr streiten,
...nicht mehr singen,
...nicht mehr lesen,
...nicht mehr malen,
...nicht mehr spielen,
...nicht mehr kichern,
...nicht mehr schimpfen,
...nicht mehr lieben,
...nicht mehr schlafen,
...nicht mehr essen,
...nicht mehr trinken,
...nicht mehr glücklich sein,
...nicht mehr ...........

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Dienstag, 2.Februar 2010: Ich träumte schön und träumte viel

Ich träumte schön und träumte viel,
das Leben schien ein Kinderspiel.
Das Gute schien so federleicht,
als hätte man es bald erreicht!

Das Leben ist ein Kampfesspiel,
und bot der Wunden schwer und viel.
Das Gute ach, ein goldner Traum,
erreichbar selten oder kaum!

 

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Sonntag, 17. Januar 2010: 04.09.2007, ich erinnere mich genau……

……als ich eben eine Zigarette rauchend am Küchenfenster stand……
Damals forderte die SPD Schock-Fotos auf Zigarettenschachteln, da die eingeprägten Botschaften offenbar ihre Zielgruppe nicht erreichten. Das war damals der erste Grund für mich, von da ab nicht mehr SPD zu wählen, obwohl ich doch eigentlich nur Gelegenheitsraucher bin, aber erstens hätten die sich damals auch anderen Themen zuwenden können, rauchte es schon damals draußen genug:
Kraftwerke, Autos, Bomben und, und, und (manche Köpfe);
Zweitens stimmte ich ihnen voll und ganz zu, dass unwertes Tun verboten und ausradiert werden muss. Dazu gehören auch und ganz besonders Leute, die onanieren, Frauen, die abtreiben, Bürger, die Steuern hinterziehen, Menschen, die Alkohol trinken, Menschen, die keine Arier sind, Menschen, die den Aufnahmetest für die BRD nicht schaffen und ganz besonders Leute, die immer ganz genau wissen, was für andere das Beste ist. Nur mal so als garstige Anregung. Was ich meine, ist, dass Dich die Lunge Deines Nächsten ehrlich gesagt einfach nichts angeht. Raucher jagen ja schließlich auch keine hysterisch-neurotischen Nichtraucher, die ihren Stress an ihren Mitmenschen abreagieren.
Und deshalb werde ich mir gleich noch eine Zigarette genehmigen…….

 

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Sonntag, 17. Januar 2010: Sonntagmittag

Das Faszinierende am Bloggen und auch Chatten ist ja, daß man auf Menschen trifft, die man im normalen Leben nie kennenlernen würde.
Dazu eine kleine Anekdote:
Ein Arbeitskollege hat einen Nachbarn, der nur drei Häuser weiter wohnt. Auf den ersten Blick hat mein Kollege ihn als arrogant abgestempelt. "Guten Tag und guten Weg", mehr Worte haben die beiden auf der Straße nicht gewechselt. Dann hat sich durch einen dummen Zufall herausgestellt, daß die beiden sich schon mehrmals nächtelang angeregt im Chat unterhalten haben.

LG

 

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Donnerstag, 7. Januar 2010: Neulich im Kindergarten

Ein kleiner Junge hatte beim Stiefelanziehen Probleme und so kniete seine Kindergärtnerin sich nieder, um ihm dabei zu helfen. Mit gemeinsamem Stossen, Ziehen und Zerren gelang es, zuerst den einen und schließlich auch noch den zweiten Stiefel anzuziehen.

Als der Kleine sagte: "Die Stiefel sind ja am falschen Fuß!" schluckte die Kindergärtnerin ihren Anflug von Ärger runter und schaute ungläubig auf die Füße des Kleinen. Aber es war so; links und rechts waren tatsächlich
vertauscht.

Nun war es für die Kindergärtnerin ebenso mühsam wie beim ersten Mal, die Stiefel wieder abzustreifen. Es gelang ihr aber, ihre Fassung zu bewahren, während sie die Stiefel tauschten und dann gemeinsam wieder anzogen, ebenfalls wieder unter heftigem Zerren und Ziehen.

Als das Werk vollbracht war, sagte der Kleine: "Das sind nicht meine Stiefel!"

Dies verursachte in ihrem Inneren eine neuerliche, nun bereits deutlichere Welle von Ärger und sie biss sich heftig auf die Zunge, damit das hässliche
Wort, das darauf gelegen hatte nicht ihrem Mund entschlüpfte.

So sagte sie lediglich: "Warum sagst du das erst jetzt?"

Ihrem Schicksal ergeben kniete sie sich nieder und zerrte abermals an den widerspenstigen Stiefeln, bis sie wieder ausgezogen waren. Da erklärte der Kleine deutlicher: "Das sind nicht meine Stiefel, denn sie gehören meinem Bruder. Aber meine Mutter hat gesagt, ich muss sie heute anziehen, weil es so kalt ist."

In diesem Moment wusste sie nicht mehr, ob sie laut schreien oder still weinen sollte. Sie nahm nochmals ihre ganze Selbstbeherrschung zusammen und stiess, schob und zerrte die blöden Stiefel wieder an die kleinen Füsse.

Fertig.

Dann fragte sie den Jungen erleichtert: "Okay, und wo sind deine Handschuhe?"

Worauf er antwortete: "Ich hab sie vorn in die Stiefel gesteckt."

 

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Freitag, 6. November 2009: Fantasmagoria: DER RABE VOR DEM HAUS

Es lebte ein Mann, vor dessen Haus sich eines Tages ein Rabe niederließ, um ihn, wenn er vor die Tür trat, sofort anzugreifen.

Da gab der Mann es auf, sein Haus zu verlassen. Schließlich bat er seine Freunde, auch dem Raben etwas von dem Brot, das sie ihm brachten, zu geben. Einige Jahre vergingen, in denen der Mann sich quälte, warum er es war, vor dessen Haus sich dieses Tier niedergelassen hatte.

Darüber wurde der Mann zum Dichter und starb. Kurz darauf starb auch der Rabe.

 

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Freitag, 6. November 2009: Fantasmagoria: TORTILLAS Y LUNES

Jene dame saß immer in den öffentlichen anlagenauf dem grünen leihstuhl in der hoffnung einen mann zu kriegen. Sie tat es mit anstand einen frühling, ja sogar einen sommer lang, und als endlich ein herbst sehr diskret in den rosenrondells der parks zu knistern begann, kam ich, den knoten einer sehr dezenten einsamkeit lose in die krawatte geknüpft, auf einem spaziergang vorbei.
Sie aber erkannte mich nach so vielem warten nicht mehr und sagte nur: „Dieser herr hat einen sehr staubigen schatten… ha ha ha“; da warf ich ihn fort wie kuchenpapier am montag und verlor mich rasch im dunklen gewühl der passanten.

 

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Mittwoch, 4. November 2009: Fantasmagoria: MÄRCHEN VOM PRINZEN

Der prinz reitet in den kalten glasklaren stein des herbstblau gerahmten gebirgs. Der kondor gleitet über ihm wie eine reife frucht, die lange baumelt, ehe sie vom baum fällt.
Der kondor läßt zwei silberne pantoffel auf den hämmernden saumpfad bfallen: einen linker und einen rechter hand.
„Heb sie doch auf, heb sie doch auf“, sagt der biedermännisch maskierte fuchs am wegrand, aber der prinz –sohn der wildgans- traut nicht einmal seinem hofjuden mehr.
Nach sieben meilen scharfen reitens macht, wie ihr alle wißt, der pfad eine jähe biegung und landet wirr in niedrigem gestrüpp von wacholder und köstlichem speik, das die höhe krönt.
Durch das klägliche miauen einer nackten hexe, die sich ein bein gebrochen hat, wird der prinz von mitleid befallen und schient die wunde mit zarten wurzeln und allerlei geäst.
Darnach verwandelt ihn die dankbare zauberin in einen ganz gewöhnlichen feldstein, wie es noch viel tausend andre gibt.

 

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Samstag, 10. Oktober 2009: Von Nachtfee gesendet: Der eine Fehler bei Frauen

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Als Gott dabei war, die Frau zu erschaffen, machte er schon seine sechste Überstunde. Ein Engel erschien und fragte "Warum verbringst du so viel Zeit damit???"

Gott antwortete: "Hast du das Datenblatt dazu gesehen???

Sie muss komplett waschbar sein, aber kein Plastik, muss über 200 bewegliche Teile haben, die alle ersetzt werden können, und ihr Körper muss auch laufen, wenn sie sich nur mit Diätcola und kleinen Snacks ernährt. Sie muss einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können. Sie muss einen Kuss haben, der alles heilen kann, von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen - und sie wird alles nur mit zwei Händen machen."

Der Engel war über die Ansprüche erstaunt "Nur zwei Hände!? Und das beim Standardmodell??? Das ist zu viel Arbeit für einen Tag. Warte bis morgen, um sie fertig zu machen."

"Das werde ich nicht!" protestierte Gott. "Ich bin so nah dran, diese Kreation, die mir so ans Herz gewachsen ist, zu fertigen. Sie kann sich bereits selbst heilen UND kann 18 Stunden am Tag arbeiten."

Der Engel trat näher und berührte die Frau: "Aber du hast sie so weich gemacht, Gott."

"Sie ist weich," stimmte Gott zu. "Aber ich habe sie auch hart gemacht. Du hast keine Ahnung, was sie dulden bzw. durchsetzen kann."

"Wird sie denken können?", fragte der Engel.
Gott antwortete, "Sie wird nicht nur denken können, sie wird erörtern und verhandeln können .... besser als ein Mann."

Der Engel bemerkte etwas, streckte seine Hand aus und berührte die Wange der Frau. "Oops, es sieht aus, als hättest du eine undichte Stelle in diesem Modell. Ich habe dir gleich gesagt, dass das alles zu viel Arbeit für einen Tag ist."

"Das ist keine undichte Stelle," korrigierte Gott, "das ist eine Träne."

"Für was ist die Träne?" fragte der Engel.

Gott antwortete: "Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der sie ihre Freude, ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz ausdrücken kann."

Der Engel war beeindruckt: "Gott, du bist ein Genie. Du hast an alles gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich."

Und sie sind es wirklich! Frauen haben Stärke, um Männer zu erstaunen. Sie ertragen Not und tragen Belastungen, aber sie halten immer Freude, Liebe und Glück in sich. Sie lächeln, wenn sie schreien möchten. Sie singen, wenn sie weinen möchten. Sie weinen, wenn sie glücklich sind, und lachen, wenn sie nervös sind. Sie kämpfen für das, an das sie glauben. Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit. Sie akzeptieren kein "Nein", wenn sie denken, dass es eine bessere Antwort gibt. Sie gehen ohne alles, damit ihre Familien haben, was sie brauchen. Sie gehen mit einem ängstlichen Freund zum Doktor. Sie lieben ohne Vorbehalt.

Sie weinen, wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen, und jubeln, wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen. Sie freuen sich, wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hören. Ihre Herzen brechen, wenn ein Freund stirbt. Sie sind bekümmert über den Verlust eines Familienmitgliedes. Sie sind stark, auch wenn sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen, dass ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen können.

Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben. Sie würden zu dir fahren, fliegen, laufen, rennen oder E-mailen, nur um zu zeigen, wie sehr sie sich um dich kümmern. Das Herz einer Frau ist es, was die Welt zu einem schönen Ort macht.

Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung.
Sie haben Mitgefühl und Ideale.
Sie geben ihren Freunden und ihrer Familie moralischen Beistand.

Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben ALLES!!!

Wie auch immer ... wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der, dass sie vergessen, was sie wert sind.

 

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Samstag, 10. Oktober 2009: Schlaf Kindchen, schlaf

Schlaf Kindchen, schlaf,
Dein Vater ist ein Schaf,
er sitzt in der Regierungsbank,
und macht unsere Wirtschaft krank,
schlaf Kindchen, schlaf.

Schlaf Kindchen, schlaf,
Dein Vater ist ein Schaf,
kommt völlig voll ins Krankenhaus,
da pumpt man ihm den Schnaps heraus,
schlaf Kindchen, schlaf.

Schlaf Kindchen, schlaf,
Dein Vater ist ein Schaf,
er schlägt die Mutti jeden Tag,
Dein Vati ist unheimlich stark,
schlaf Kindchen, schlaf.

Schlaf Kindchen, schlaf,
Dein Vater ist ein Schaf,
hat Aids und Siff und freut sich dran,
steckt er die Nachbarsmädchen an,
schlaf Kindchen, schlaf.

Schlaf Kindchen, schlaf,
Dein Vater ist ein Schaf,
verführt Dein kleines Schwesterlein,
kommst endlich in ein Kinderheim,
jetzt schlaf Kindchen, schlaf.

 

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Samstag, 10. Oktober 2009: Die 4 Jahreszeiten

Der Frühling legt sich übers Land,
ins Grün die Paare drängen,
schön blühen tut der Apfelbaum,
Herr Müller tut dran hängen.

Der Sommer legt sich übers Land,
die Bienen schwirrn und Mücken,
und isst man sie auf Kuchen mit,
dann kann man dran ersticken.

Der Herbst er legt sich übers Land,
der Wald trägt tausend Farben,
ein Blätterteppich ziert den Weg,
wo einst 2 Kinder starben.

Der Winter legt sich übers Land,
und Christus wart geboren,
da ist doch in der heiligen Nacht,
ein Nikolaus erfroren.

Wenn man die Welt so überblickt,
dann kann man schon erschrecken,
egal wie schön die Jahreszeit,
man kann darin verrecken.

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Dienstag, 6. Oktober 2009: Wer sind die Freimaurer?

Die heute noch existierenden Freimaurer gingen aus den Steinmetz-Bruderschaften und Bauhütten des Mittelalters hervor, aus Zusammenschlüssen von Menschen aus Bau-Berufen. Freimaurer wollen „das Gute in der Welt vorantreiben“. Ihre Mitglieder streben nach menschlicher Vervollkommnung. Sie orientieren sich an den Idealen der Aufklärung. Ihnen sind Werte wie Brüderlichkeit, Gleichheit, Toleranz und Hilfsbereitschaft sehr wichtig.

Damit lagen die Freimaurer zum Beispiel zu Mozarts Lebzeiten (1756-1791) im Trend: Zwischen Adel, Klerus und Bürgertum gab es Spannungen, die Gesellschaftsstruktur stand in der Kritik. Viele, die sich für Veränderung einsetzten, waren mit ihren Zielen denen der Freimaurer nahe. Gerade in Wien, wo Mozart lebte, konnte es sogar klug sein, einer Loge beizutreten, um gesellschaftliches Ansehen zu genießen. Heute erhoffen sich viele durch die Aufnahme in eine Loge das gesellige Beisammensein in einer Bruderschaft – Freimaurer nennen sich gegenseitig „Brüder“. Im 19. Jahrhundert war das wohltätige Engagement der Freimaurer sehr bedeutend. Spenden an karitative Einrichtungen sind noch üblich.


Wie sind die Freimaurer organisiert?

Die Freimaurer bezeichnen sich als weltweite humanitäre Initiationsgemeinschaft. Der Begriff Initiation kommt aus dem Lateinischen. Die Gemeinschaft setzt ihn mit „Eingang“ oder „in etwas hineingehen“ gleich. Das bedeutet, dass die Freimaurer einen Außenstehenden durch einen rituellen Akt aufnehmen.

Ansonsten sind Freimaurer-Logen wie Vereine aufgestellt, in Dachverbänden – Großlogen – schließen sich mehrere Gemeinschaften zusammen. Der Begriff Loge (französisch für: abgeschlossener Raum) bezeichnet Vereinigungen, die sich nach außen hin in gewissem Maße abgrenzen. Denn: Die Treffen der Freimaurer-Gemeinschaften finden hinter verschlossenen Türen statt – das vermittelt den Anschein eines Geheimbundes. Als solcher sahen ihn die Menschen im 18. Jahrhundert auch an. Ein Freimaurer ist zur Verschwiegenheit verpflichtet und darf nichts über Rituale oder Erkennungszeichen nach draußen tragen. Nur so sei es möglich, innerhalb der Gemeinschaft Ideen und Meinungen frei auszutauschen. Heutzutage präsentieren sich Freimaurerlogen im Internet und laden Gäste zu ihren Zeremonien ein.

Und, ja, manche wissen es oder haben es erraten - auch ich gehöre (und gehörte schon zu DDR-Zeiten) einer Loge an..

 

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Montag, 14. September 2009: Warum zwitschern Vögel?

Es wird gezwitschert, was das Zeug hält. Nicht nur Politiker, auch über 100-Jährige plaudern im sozialen Netzwerk „Twitter“, wie uns die Medien bestätigen (und bei Sieges- und Joker-Feiern wird bei uns auch gern einer oder mehr „gezwitschert“). Wissen wir bald überhaupt noch, was echtes Gezwitscher ist und wozu es dient?
Singvögel trällern am Morgen und auch den ganzen Tag über. Für das vermehrte Gezwitscher in der Früh haben Vogelkundler verschiedene Gründe herausgefunden:

1. Revier markieren
Die meisten Vogelarten verlassen nachts ihr Revier und suchen sich einen neuen Platz. Deshalb fangen sie bei der 1. Dämmerung an zu singen, um ihr neues Revier zu markieren. Damit zeigen sie ihren Artgenossen deutlich, dass dort besetzt ist und sich kein anderer Vogel mehr niederlassen kann.

2. Pünktlich paaren
Der Eisprung der Vogelweibchen findet oft morgens statt. Um die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen, ist es wichtig, dass die Begattung durch ein Männchen möglichst kurz nach dem Eisprung stattfindet. Mit ihrem Gesang locken sich Weibchen und Männchen gegenseitig an, um schneller zueinander zu finden und die Fortpflanzung zu sichern.

3. Zeitvertreib
Insektenfresser singen meist sehr früh morgens, da sie um diese Zeit noch nicht auf Beutefang gehen können. Denn die Insekten fliegen erst, wenn es durch die Sonne etwas wärmer geworden ist. Bis dahin singen Vögel oft einfach aus Lust und Laune. Ein weiterer Grund für die Lautstärke des Gezwitschers liegt in unserer Wahrnehmung: Morgens sind die Umweltgeräusche noch so gering, dass der Vogelgesang in dieser Zeit besonders auffällt. Später am Tag übertönen oft andere Geräusche das Gezwitscher.

 

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Mittwoch, 15. Juli 2009: Woher kommt der Sündenbock?

Wie so viele Redewendungen, geht auch der Sündenbock auf die Bibel zurück. Sündenbock ist man nicht einfach, zum Sündenbock wird man gemacht. Und zwar von solchen, die entweder die Verantwortung auf einen anderen abtreten oder die jemandem die alleinige Schuld für etwas aufbürden wollen.

Nun zum Ursprung des Bildes, zum Alten Testament: Am Versöhnungstag bekam der Hohepriester von den Israeliten zwei Ziegenböcke. Einer davon wurde geschlachtet und war für Gott bestimmt, der andere sollte die Sünden des Volkes auf sich laden. Hier der entsprechende Auszug aus dem 3. Buch Mose (16, 20-22): „Und wenn er die Entsühnung des Heiligtums vollbracht hat, (...) so soll er den lebendigen Bock herbringen. Dann soll Aaron seine beiden Hände auf dessen Kopf legen und über ihm bekennen alle Missetat der Israeliten und all ihre Übertretungen, mit denen sie sich versündigt haben, und soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der bereitsteht, in die Wüste bringen lassen, dass also der Bock alle ihre Missetat auf sich nehme und in die Wildnis trage; und man lasse ihn in der Wüste.“

Übrigens leitet sich aus diesem Ritual für den Versöhnungstag auch die Wendung jemanden in die Wüste schicken ab!

 

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Mittwoch, 15. Juli 2009: Gab es Adam Riese wirklich?

Adam Riese kam aus Franken und lebte im 15./16. Jahrhundert, genauer von 1492 bis 1559. Der langbärtige Rechenmeister hat die ersten methodischen Rechenlehrbücher in deutscher Sprache verfasst – das war für damalige Zeit sehr ungewöhnlich, brachte ihm aber eine große Leserschaft ein. Noch dazu waren seine Lehrbücher sehr alltagstauglich und leicht verständlich, unter anderem weil er Beispiele aus dem praktischen Leben anbrachte. So ist es kein Wunder, dass ihn selbst heute noch jeder kennt ...

Adam Ries, wie er wahrscheinlich richtig hieß, leitete mehrere Rechenschulen, zuletzt in Annaberg im Erzgebirge, wo er viele Jahre bis zu seinem Tod lebte. Ihm und seinen Büchern ist es übrigens auch ein Stück weit zu verdanken, dass wir heutzutage mit arabischen Zahlen rechnen.

 

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Dienstag, 14. Juli 2009: Exzentrische Ganoven in unorthodoxen Outfits

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Clevere Gauner wissen es zu nutzen, dass Zeugen besonders auf augenfällige Merkmale der Täter achten und kleben sich daher entweder falsche Schnurrbärte ins Gesicht oder bringen auffällige falsche Tätowierungen am Körper an. Aber die wohl trefflichste Methode, um Zeugen von ihrem Gesicht abzulenken, hat zweifelsohne eine junge Serientäterin aus Los Angeles entwickelt, die bei jeden ihrer Banküberfälle oberhalb der Gürtellinie nichts weiter trug als eine transparente Bluse...'




Die meisten Ganoven tragen während eines Überfalls Sturmhauben oder Motorradhelme, um ihr Gesicht unkenntlich zu machen. Das es aber auch anders geht, bewies ein bewaffneter Räuber, der in Huntsvill, Alabama, einen Tante-Emma-Laden überfiel. Inspiriert durch Mumienfilme aus den 50er Jahren umwickelte der Mann seinen Kopf mit mehreren Lagen Toilettenpapier und schritt dann zur Tat...




Der 41jährige Ex-Marine Stanley Heiserman raubte insgesamt 4 Geschäfte vollkommen textilfrei aus. Dem Richter erklärte er später, dass er bei einem seiner früheren Überfälle aufgrund seiner Kleidung identifiziert werden konnte. Das sollte ihm nicht noch einmal passieren...




Große Schwierigkeiten hatte die Polizei in Anchorage, Alaska, ein brauchbares Phantombild von einem Exhibitionisten zu erstellen, der in der Stadt sein Unwesen trieb. Obwohl der Mann stets unmaskiert 'auftrat', konnte sich keiner seiner Opfer an sein Aussehen erinnern. Niemand hatte auf sein Gesicht geachtet. Nur bei einem Detail waren sich alle Zeugen einig: 'Der Mann verfügte über ein überdimensional großes Geschlechtsteil'.




Eine halbnackt auf Raubzüge gehende kriminelle Bande hielt Anfang des neuen Jahrtausends Kambodscha in Atem. Die nur mit Slip und Waffe bekleideten Männer suchten Nachts abgelegene Dörfer auf, um die Bewohner auszurauben und zu vergewaltigen. 25 Mitglieder der "Unterhosen-Gang" konnten im Laufe eines Jahres von der Polizei verhaftet werden. Nach weiteren Mitgliedern und dem Anführer wird immer noch gesucht.






Während Polizisten in Kambodscha versuchten, die Anführer einer "Unterhosen-Gang" dingfest zu machen, mussten sich ihre Kollegen in Bangladesh mit einem anderen Fall von organisierter Nackt-Kriminalität beschäftigen: Schockierte Bewohner des Dorfes Nafitkhali Baattoli im Süden des Landes berichteten den erstaunten Ordnungshütern von einer Bande nackter Männer, die über ihr Dorf herfielen und die Häuser plünderten. Die Nackedeis nutzten den Schock aus, den ihr Auftreten den Dörflern bereitete. Zudem erwies es sich als schwierig, einen der Nackt-Räuber zu fassen: Alle Männer hatten sich mit einem glitschigen Körperöl eingeschmiert.




In Tokio wurde eine 25jährige Frau von einem Mann überfallen, der lediglich einen knallgelben BH und weiße Schlüpfer trug. Die Kosmetikerin telefonierte gerade über ihr Handy, als der Mann auftauchte und ihr die Handtasche entriss. Anschließend sprang er in ein Auto und flüchtete.




Nach langer Verfolgungsjagd wurde in Minneapolis ein Flüchtender von der Polizei gestellt. Als er sein Fahrzeug verließ, mußten die Beamten feststellen, dass der 37jährige unterhalb der Gürtellinie nichts weiter trug als vier Eindollarnoten, die an seinen Penis befestigt waren.

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Ein Sommertag in BREISACH

Hier war der Sommer ja total verregnet, aber dort unten herrscht wahrlich ein anderes Wetter, auch an diesem Tag herrschte herrlichstes Wetter, und der Schutzheilige meines Hotels wachte über meine Schritte in den Tag, der uns am Vormittag vor zu großer Hitze in den KAISERSTUHL führte:

Seinen Namen hat der Kaiserstuhl vermutlich von König Otto III., der bei Sasbach am 22. Dezember 994 einen Gerichtstag abhielt. Nach diesem Gerichtstag wurde das ganze Gebirge als „Königsstuhl“ bezeichnet. Nachdem Otto III. im Mai 996 zum Kaiser gekrönt war, wurde aus dem „Königsstuhl“ der „Kaiserstuhl“. Nachweislich belegt ist die Bezeichnung „Kaiserstuhl“ erst seit 1304. Historiker vermuten, dass der Begriff „Kaiserstuhl“ nicht vor dem 13. Jahrhundert entstand.

 

Klimatisch zählt der Kaiserstuhl zur temperaten (gemäßigten) Klimazone. Durch die in der Oberrheinebene vorherrschende Wärmebegünstigung gehört er jedoch zu den wärmsten Orten Deutschlands mit für Mitteleuropa vergleichsweise milden Wintern und warmen Sommern, die teilweise sogar Durchschnittstemperaturen von über 20 Grad in den Monaten Juli und August aufweisen können. Durch seine mit Löss bedeckten vulkanischen Böden ist er ein sehr gutes Weinanbaugebiet. Die klimatischen Voraussetzungen des Kaiserstuhls heben sich von seiner Umgebung deutlich ab. Er liegt im Regenschatten der Vogesen, im Einfluss der Burgundischen Pforte, und hat somit ein eher trockenes Klima:

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14.Juli 2017 - Nationalfeiertag im französischem COLMAR

Stilecht eine "Monte Christo" zum Frühstück:

Vive la France !!!

Die Grenze nach Frankreich war nur etwa 300 Meter von meinem Hotel entfernt und COLMAR nach etwa 25 Minuten mit dem Auto erreicht:

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BREISACHER Impressionen

Meine Mutter hatte schon jahrelang den Wunsch das ich sie am Rhein wo sie jetzt mit ihrem neuen lieben Mann Ronald lebt besuchen komme und so folgte ich diesen Juli endlich ihrer Einladung. Gebucht und bezahlt hatten sie mir die Zugverbindung (ist ja eine sechs- bis siebenstündige Zugfahrt) und ein Hotelzimmer im Garni-Hotel "Breisacher-Hof", das ich aufgrund seiner moderaten Preise, seiner familiären Atmosphäre und eines Frühstücksbuffets, das einem Vier-Sterne-Hotel alle Ehre gemacht hätte und im Preis enthalten ist, nur empfehlen kann:

Leider sind meine Fotos aus dem Hotelzimmer zu unscharf und dunkel geworden, aber mein Zimmer war sauber, hell, zweckmäßig eingerichtet, mit dusche und kostenlosem W-Lan. Zumindest eines der Bilder aus dem Flur kann ich hier posten:

Natürlich gab es viel zu erzählen und nachzuholen nach so langer Zeit, doch verbanden wir das natürlich in dem mir schon mal ein Teil von BREISACH gezeigt wurde. Mein Wunsch war es gewesen, auf den ECKARTSBERG hinaufzugehen (ansonsten überließ ich die Planung den "Einheimischen"). Von hier hat man auch einen schönen Blick ins Land und zum MÜNSTER:

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Harzer Wandernadel Stempelstelle 202 LANDSCHAFTSPARK DEGENERSHAUSEN - Teil 2

Den Park durchqueren Wege von 2,8 km Länge, und wir gingen sie fast alle auf der Suche nach immer neuen Motiven, Bäumen, Büschen:

Schließlich kamen wir wieder zum Eingangsbereich zurück, wo wir uns als Finale und Highlight etwas aufgespart hatten. Auf dem Gelände, wo früher der botanische Garten war, befindet sich heute ein 1200 Quadratmeter großer Stauden-, Schau- und Sichtungsgarten mit einer Vielfalt internationaler Pflanzenzüchtungen:

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Harzer Wandernadel Stempelstelle 202 LANDSCHAFTSPARK DEGENERSHAUSEN - Teil 1

Der Landschaftspark Degenershausen liegt zwischen dem Parkplatz „Gartenhaus“ – von wo aus man zur Burg Falkenstein gelangt – und dem Falkensteiner Ortsteil Wieserode, ist aber aufgrund nicht besonders guter Ausschilderung nicht leicht zu finden, so fuhren wir erst über eine Straße, die sich dann als Forstweg entpuppte, drehten dann eine Ehrenrunde durch ein verschlafenes Dörfchen (jedoch nicht soo verschlafen, das uns nicht beinahe ein entgegenkommendes Auto in den Straßengraben gedrängt hätte) und kamen dann bei leichtem Nieselregen doch endlich an.

 

Der Anfang des Landschaftsparkes liegt im Jahr 1834 als der Amtsrat Johann Christian Degener das Areal zwischen Neuplatendorf und der Gärtnerei der Burg Falkenstein seiner Tochter zur Hochzeit schenkte. An dieses Geschenk war die Bedingung geknüpft, diesem Areal den Namen “Degenershausen” zu geben.

Aufgrund des Nieselregens wollte ich erst gar nicht aussteigen, überlegte schon ob es nicht angeraten wäre stattdessen ein Museum oder Ähnliches in der Nähe zu besuchen, ließ mich dann aber doch glücklicherweise überreden, denn in den nächsten zwei Stunden die wir dort verbrachten, war es fast die ganze Zeit trocken und manchmal sogar sonnig, und es gab so viele schöne Details zu entdecken:

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Harzer Wandernadel Stempelstelle 200 BURG FALKENSTEIN

So war aus dem Zielpunkt MAUSOLEUM unserer Wanderung nunmehr ein Startpunkt geworden.

 

Wir folgten dem 1992 errichteten Naturlehrpfad direkt an der Selke entlang über eine Strecke von etwa 2 km bis zum Gasthof „Zum Falken“.

Auf insgesamt 13 Schautafeln gibt es auf dem Weg Informationen rund um den Lebensraum Selke. Dem Wanderer werden die Geologie, aber auch die Flora und Fauna des Selketals näher gebracht.

 

 

Aber außerdem sind diese 2 Kilometer auch ein Trimm-dich-Pfad. Zahlreiche Stationen ermuntern zu sportlicher Betätigung:

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Harzer Wandernadel Stempelstelle 207 MAUSOLEUM – Teil 2

Problem Numero Uno –wie in den Harz kommen- löste sich durch den Besuch einer meiner Lieblingsspielerinnen, Artemisia von den Weiden, und so fuhren wir nach Meisdorf. Die Jagd war eröffnet!

 

Wir nutzten den kostenfreien Parkplatz in der Nähe der „Strulle“, eines kleinen Wasserlaufes, der unterhalb der Trift aus dem Berg kommt, eines Stückes Meisdorfer Geschichte. Sie ist nicht nur ein Zeugnis bergbaulicher Aktivitäten rund um Meisdorf, sondern auch eng mit Traditionen verbunden: So ist es in der Selkegemeinde Brauch, hier Osterwasser zu holen.

  

Wann und zu welchem Zweck die „Strulle” gegenüber dem Schlossteich von Meisdorf angelegt wurde, ist nicht bekannt. Ein vermuteter direkter Zusammenhang mit dem ehemaligen Opperöder Steinkohlenbergbau konnte jedoch nicht belegt werden.

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Harzer Wandernadel Stempelstelle 207 MAUSOLEUM – Teil 1

»Und scheint die Sonne noch so schön,

Am Ende muss sie untergehn!«

 

Die Melodie dieser Verse summt mir schon den ganzen Morgen im Kopfe und klingt vielleicht wider aus allem was ich in den letzten Tagen gedacht und teilweise aufgeschrieben (ich arbeitete mal nach längerer Zeit wieder am Roman „Alter ist eine vom Tod umgebene Insel“).

Als der Komiker und Stückeschreiber Ferdinand Raimund am 25. August 1836 von seinem – von ihm fälschlicherweise für tollwütig gehaltenen – Hund gebissen wurde, versuchte er sich auf der Reise nach Wien zu seinem Arzt in der Nacht vom 29. auf den 30. August 1836 zu erschießen. Am 5. September verstarb Ferdinand Raimund im Alter von 46 Jahren an den Folgen seiner Schussverletzung in einem Gasthof in Pottenstein. In einem Stück von ihm erscheinen Jugend und Alter als allegorische Personen, und das Lied welches die Jugend singt, wenn sie von dem Helden Abschied nimmt, beginnt mit den erwähnten Versen. Es heißt „Das Mädchen aus der Feenwelt - Der Bauer als Millionär“. Sobald die Jugend abgeht, sieht man, wie die Person des Helden, der allein auf der Szene zurückbleibt, eine sonderbare Veränderung erleidet. Sein braunes Haar wird allmählich grau und endlich schneeweiß; sein Rücken krümmt sich, seine Knie schlottern; an die Stelle des vorigen Ungestüms tritt eine weinerliche Weichheit... das Alter erscheint.

Naht diese winterliche Gestalt auch schon dem Verfasser dieser Zeilen? Gewahrst Du schon, teurer Leser, eine ähnliche Umwandlung an dem Wolf, der immer jugendlich, fast allzu jugendlich sich bewegte? Es ist ein betrübender Anblick, wenn ein Schriftsteller/Darsteller/Lebenskünstler vor unseren Augen, angesichts des ganzen Publikums, allmählich alt wird.

O, Ihr Götter! ich bitte Euch nicht mir die Jugend zu lassen (aber nur weil es wohl unmöglich ist), aber lasst mir die Tugenden der Jugend, den uneigennützigen Groll, die uneigennützige Träne! Lasst mich nicht ein alter Polterer werden, der aus Neid die jüngeren Geister ankläfft, oder ein matter Jammermensch, der über die gute alte Zeit beständig flennt... Lasst mich ein Greis werden, der die Jugend liebt, und trotz der Altersschwäche noch immer Teil nimmt an ihren Spielen und Gefahren! Mag immerhin meine Stimme zittern und beben, wenn nur der Sinn meiner Worte unerschrocken und frisch bleibt!(Wenn auch auf meinem Haupte das Haar weiß ist)

Mindestens die Hälfte meiner Lebensjahre (und ich befürchte weit mehr) ist vorbei, und es gibt noch so viel zu tun und zu sehen! So heißt es wohl auch das Tempo etwas anzuziehen, ein Beispiel dafür ist die „Harzer Wandernadel“, bei der ich in den letzten drei Jahren gerade mal vier Stempel schaffte (natürlich hauptsächlich auch meinem schmalem Budget und den damit verbundenen Mobilitäts-Beschränkungen geschuldet).

Der Harz erstreckt sich ja bekanntlich über die drei Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.   Durch das Stempelheft der „Harzer Wandernadel“ wird man sanft zu den schönsten und erlebnisreichsten Stellen im gesamten Harz geführt.

An insgesamt 222 sehenswerten Plätzen im gesamten Harz stehen die Stempelstellen der „Harzer Wandernadel“ bereit. Sie befinden sich in der Nähe von romantischen Waldgaststätten, rustikalen Schutzhütten und einer Vielzahl von interessanten Aussichtspunkten. Auch Bergwerke, Burgruinen oder Naturdenkmäler und natürlich der majestätische Brocken warten auf Besuch und halten einen Stempel für bereit. Und dabei ist der Reiz, für mehrere Stempel verschiedene Wandernadeln zu verdienen, für einen alten Highscore-Jäger wie mich natürlich ein besonderer Anreiz.

Mit der „Harzer Wandernadel“ kann man den gesamten Harz erwandern und seine ganze Bandbreite erleben. Bekannte Touristenmagneten wie den Brocken, die Rosstrappe in Thale oder das UNESCO-Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar lernt man ebenso kennen, wie kaum bekannte, doch nicht weniger lohnenswerte Ziele – und so wurde diesmal das bis dato mir völlig unbekannte MAUSOLEUM erwandert.

Das Mausoleum ist eine Neugotische Begräbnisstätte der Grafen von Asseburg-Falkenstein und befindet sich am Ortsrand von Meisdorf in unmittelbarer Nähe des Schlosses.

Die Beschreibung wie man dorthin gelangen könnte lautete wie folgt:

„Vom Wanderparkplatz am Ortsrand von Meisdorf erreicht man das Mausoleum über den Selketal-Stieg und kann die Wanderung zum Selkeblick HWN 204 oder zur Burg Falkenstein HWN 200 fortsetzen.“

Und da waren sie schon die ersten beiden Probleme: wie hinkommen – nach MEISDORF und dann zum MAUSOLEUM – wobei letzteres sich erst vor Ort als Problem herausstellte..

 

(wird fortgesetzt)

 

 

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Frühling (1)

Frühling lässt sein blaues Band

wieder flattern durch die Lüfte;

süße, wohlbekannte Düfte

streifen ahnungsvoll das Land.

 

Veilchen träumen schon,

wollen balde kommen.

Horch, von fern ein leiser Harfenton!

Dich hab ich vernommen!

 

 

(Eduard Mörike)

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Maria`s Tischgespräche 5

»Ich möchte ein gottgefälligeres Leben führen«, sagte der fremde Besucher. »Aber ich kann nicht aufhören, sündigen Gedanken nachzuhängen.«

Ich bemerkte, dass draußen wie so oft in diesem April ein kühles Lüftchen wehte, und sagte zum Fremden:

»Hier drinnen ist es so heiß, könnten Sie nicht hinausgehen und etwas kühlen Wind hereinholen?«

»Das ist unmöglich«, sagte der Fremde.

»Genauso unmöglich wie aufzuhören, Gedanken zu haben, die Gott beleidigen könnten«, antwortete ich.

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Zwei Impressionen von den Bruchwiesen bei Hecklingen

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Was der einzelne tun kann, damit es mit dem Universum klappt (3.Update)Was der einzelne tun kann, damit es mit dem Universum klappt (3.Update)

•Dem Abendstern vom Morgen erzählen

 

•Einer elektromagnetischen Strahlung sagen, daß man sie ganz schön anziehend findet (auch wenn es geschwindelt ist)

 

•Einem Elektron erklären, daß es sich nicht sein ganz Leben lang an einen einzigen Atomkern gebunden fühlen muß

 

•Nie vergessen: Kein Stern ist schnuppe!

 

•Immer dran denken: Schuld war nur die Supernova!

 

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Santa Claus is coming soon!

"Improv Everywhere" ist eine Spaß-Gruppe aus New York City die Szenen voll Freude und Chaos in öffentlichen Räumen veranlasst. Sie wurde 2001 von Charlie Todd begründet und hat mittlerweile über 100 Aktionen aufgeführt und bei denen tausende von sogenannten "undercover agents" involviert waren.
Zur Einstimmung auf den Dezember gibt es jetzt eine kleine Kostprobe.
In der Weihnachtszeit trifft man in USA (und auch bei uns) in vielen Einkaufszentren auf Santa Claus. Die Kinder dürfen auf seinem Schoß sitzen und erzählen, was sie sich zu Weihnachten wünschen.... 
Nun, "Improv Everywhere" hat ein kleines spontanes Musical inszeniert.
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Der Wolf im Altweibersommer

Der Altweibersommer tritt in Amerika fast zur gleichen Zeit wie bei uns auf. Er nennt sich dort "Indian Summer" und ist berühmt für die prächtige Herbstfärbung der Laubbäume (die ja auch bei uns zu dieser Zeit beginnt). Der Name "Indian Summer" begründet sich auf einer alten indianischen Legende, nach der das Rot der Bäume das Blut eines erlegten Bären symbolisieren soll. In Schweden spricht man vom "Birgitta-Sommer", in Finnland von "ruska-aika" (Zeit der Braunfärbung); in diesen Ländern liegt der Altweibersommer meist Anfang bis Mitte Oktober. Und in all diesen Ländern strömen die Wölfe vielleicht ans Wasser, um ein letztes Mal zu schwimmen, bevor das Wasser zu kalt wird. So auch ich, und da alle Freibäder rund um den WOLFSFELSEN schon geschlossen haben, kämpfte ich mich mit dem Fahrrad auf fast zugewachsenen Wegen um den LÖDERBURGER SEE, um eine „wilde“ Badestelle zu finden, die nicht von Anglern oder Jugendlichen okkupiert oder mit Schilf zugewachsen war, hob das Rad über umgestürzte Bäume und trug es über Gräben, doch die Mühe wurde an der Nordspitze belohnt:

Hier "lagerte" der Wolf nun, ausgerüstet mit CARO-Landkaffee in der Thermoskanne, Rauchwaren,  Lesestoff usw. Die Lufttemperatur betrug 24,  die Wassertemperatur schätzte ich auf 20 Grad. Einen ganz gewaltigen Vorteil -von der kostenlosen Nutzung ganz abgesehen- hatte diese Badestelle trotz oder gerade aufgrund ihrer schweren Zugänglichkeit: In den Stunden, die ich dort verbrachte, wurde ich von keinem anderem Menschen gestört, obwohl eine Feuerstelle, höchstens drei Tage alt, mir verriet, das es noch andere Nutzer gab.

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Was der einzelne tun kann, damit es mit dem Universum klappt (2.Update)

•Ein Jahr zu seinem ganz persönlichen Lichtjahr erklären

•Einer sterbenden Sonne die Hand halten

•Wurmlöcher immer sofort behandeln

Den eigenen Himmelskörper nehmen, wie er ist

Zur Erinnerung hier die Links zu den ersten beiden BLOGeinträgen dieses Themas:

(sind ja beide schon etwas älter)

 

Vom 15.Januar 2013

Vom 19.Dezember 2015

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In the Heat of the Night - HECKLINGEN, 1 Uhr 44, 23 Grad

Die wahrscheinlich letzte große Hitze dieses jahres lässt auch in der Nacht nur unwesentlich nach, und so habe ich nur zwei Stunden unruhig geschlafen, dann eine Weile den Sternenhimmel betrachtet und bin schließlich wieder aufgestanden.

Wenn ich mich in dem mit Ventilator erträglichem kleinem Arbeitszimmer umdrehe, bleibt mein Blick an meiner Brieftasche hängen und erinnert mich an den Schock vom Mittwoch, als ich mit dem Fahrrad ins Strandbad nach STASSFURT wollte und nach einem Zwischenstopp im KAUFLAND kurz vor meinem Ziel bemerkte, das sie nicht mehr in meiner Gesäßtasche steckte. Mein Herz setzte einen Moment aus - nicht nur das gesamte Restgeld für den Monat (70 Euro), auch die Bankkarte, der Personal ausweis usw. - alles weg!  Merkwürdigerweise verzweifelte ich nicht, sondern drehte um, obwohl die Chancen mehr als gering waren, galt es doch eine Strecke von 4 km abzusuchen, und eine volle Brieftasche blieb sicherlich nicht lange liegen. Kurz vor dem KAUFLAND, als ich nach 3,8 km schon aufgeben wollte, kam mir eine ältere Dame mit Hund entgegen. Ich weiß nicht, warum ich anhielt und gerade sie nach der Brieftasche fragte - die ca. 10 Passanten vorher hatte ich doch auch nur kurz betrachtet und war dann weitergefahren.

Und mein Instinkt hatte mich nicht getrogen. Sie holte sofort aus ihrer Handtasche meine Brieftasche, erzählte, das sie es auf dem Fundbüro in STASSFURT abgegeben hätte, hatte sofort die verstreut liegenden Münzen eingesammelt. Ich konnte mein Glück im Unglück kaum fassen, drängte ihr auch einen Finderlohn auf, den sie gar nicht annehmen wollte, doch meine Dankbarkeit war einfach so groß. Es gibt noch ehrliche Menschen!

 

Nach diesem Erlebnis, nunmehr fast wieder daheim, radelte ich auch dorthin zurück und fuhr dann einen Tag später statt ins Strandbad an den LÖDERBURGER SEE:

Das Wasser war herrlich klar, mit 22 Grad bei einer Lufttemperatur von 30 erfrischend, und trotz dieses Wetters blieb ich, sicherlich dem Ferienende geschuldet, drei Stunden bis zum Mittag fast allein dort:

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HECKLINGEN 2016 - wieder daheim

Von all den Befürchtungen, die man hegt, treffen zum Glück nur die schlimmsten ein.

(Stendhal)

Da hab ich dann wohl Glück gehabt, denn meine schlimmsten Befürchtungen sind eingetroffen..

Ja ich musste vorzeitig abreisen; ja es war eine Flucht; denn: wer eine Familie wie die meine (VÄTERlicherseits) hat, braucht keine Feinde mehr. Daher habe ich nun auch endgültig mit ihr gebrochen. Mehr will und werde ich zu diesem Thema nicht schreiben, es muss als Erklärung genügen.

 

Nun ist es mit einem kleienm bescheidenem Budget aber nicht so einfach, von der Insel wieder nach hause zu kommen, war doch geplant, mit dem Auto bis Rathenow mit zu fahren und dann erst mit dem Zug weiter. Ich hatte aber keine 100 - 130 Euro mehr für ein normales Zugticket von Stralsund aus + Fähre. Doch es gibt ja die wunderschöne neue Online-Welt mittlerweile auch dort oben. Es gelang mir ein Sparpreisticket zu finden, leider sind diese ja zugegebunden, und ich musste den Riesen-Umweg über Berlin fahren. Nur - ausdrucken konnte ich es nicht. Also die App "DB Navigator" installieren. Da meine Smartphone aber schon etwas älter ist, ging dies nicht. Also wieder recherchieren und endlich eine ältere Version finden, installieren und die Fahrkarte als Handy-Ticket kaufen (man zeigt den Zugbegleitern also dann das Handy mit dem aufgerufenem Ticket und die scannen es ein).

 

So begann am anderen Tag meine lange Reise von fast 13 Stunden mit einem Abschiedskaffee um sechs Uhr morgens..

 

..mit dem Abschied vom Haus MOMO (witzigerweise rief eine Frau auf der Fähre ihr Kind auch MOMO, hätte gar nicht gedacht, das der Name noch benutzt wird)..

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HIDDENSEE 2016 - 9.Tag, 19.08.2016, Donnerstag, 6 Uhr 22, 14 Grad, wenige Wolken

K. fragte mich, wann HIDDENSEE bevölkert wurde, und ich antwortete, vor 200 bis 300 Jahren. Das war natürlich falsch, denn schon im 14.-16. Jahrhundert schaffte Entwaldung Offenland im Bereich der heutigen Dünenheide, wo wir derzeit wohnen, wo auf dem kargen Sandboden des Schwemmlandes wohl ein Birken-Kiefer-Eichenwald wuchs. Dessen Rodung begann im frühen 14. Jahrhundert, als der Holzbedarf für Siedlungs- und Klosterneubau, Fischerei und die Unterhaltung der LUCHTE (Leuchtfeuer im Süden der Insel) zunahm.

 

Im 17.-19. Jahrhundert dann führten Beweidung und "Plaggenhieb" zur Dünenbildung, als die Anzahl der Weidetiere und der Austrag von Humusboden aus der Heide einen Höhepunkt erreichten. Die etwa faustdicke, obere Bodenschicht der Heidevegetation diente vorwiegend als Baumaterial, die Zwergsträucher selbst wurden beim sogenannten "Hei rieten" ausgerissen und in den Rauchkaten verbrannt. Wo deswegen der Sand offen zu Tage trat, wurde er vom Wind zu einem markanten Dünenrelief aufgeweht.

 

Mich wehte der immer mehr nachlassende Wind gestern nach VITTE zuerst an einen weiteren Lieblings-Rastplatz von mir..

..und dann weiter zum Hafen..

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HIDDENSEE 2016 - 7.Tag, 17.08.2016, Mittwoch, 4 Uhr, 16 Grad, leicht bewölkt

Einer meiner Lieblings-Rastplätze - vielleicht weil ich ihn am längsten kenne:

Hier wohnte ich 2013 mit der Taube in NEUENDORF:

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HIDDENSEE 2016 - 6.Tag, 16.08.2016, Dienstag, 15 Uhr, 16 Grad, Regen

Mittlerweile sind wir zu viert im Ferienhaus, und da es gerade einen starken Regenschauer gibt, nutze ich die Zeit, um weitere Fotos hochzuladen. Motive gibt es ja trotz der geringen Größe der Insel zuhauf:

Der perfekte Fahrradständer, oder nicht? Wie dafür gewachsen:

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HIDDENSEE 2016 - 5.Tag, 15.08.2016, Montag, 2 Uhr 45, 16 Grad, wolkig

Es ist Nacht. So sieht es derzeit am Hafen aus; schaue ich aus dem Fenster sehe ich nur absolute Schwärze. Ich könnte warten bis sich meine noch etwas müden Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, oder einige Stunden, bis es wieder so aussehen wird:

Am Samstag wechselte die Herbststimmung langsam in eine spätsommerliche, noch wirkte das Meer eher grau als blau. Doch das Wasser erfrischt, belebt, wenn man sich erst einmal als zumeist Einziger in Sichtweite herangewagt hat, und aufgrund der fast identischen Lufttemperatur plus kälteren Windes möchte man dann gar nicht mehr hinaus. Doch heisser Kaffee aus der Thermoskanne und flauschige warme Handtücher helfen da schon, man sitzt, zittert noch eine Minute, dann erwärmt sich der Körper wieder, und man schaut auf die See hinaus:

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HIDDENSEE 2016 - 2.Tag, 12.08.2016, Freitag, 5 Uhr, 12 Grad, bewölkt

Erinnerung an 2016, damals schrieb ich am 2. Tag auf "meiner" Insel HIDDENSEE:
Modern Times: Charlie Chaplin war in diesem Film mit der neuen Technik völlig überfordert – ähnlich geht es der Insel mit dem Internet.
So wird auch dieses Reisetagebuch nicht zeitnah online gehen, sondern erst mal hier in Ansätzen und Stichpunkten entstehen, zu Hause ausgearbeitet werden und dann erst online gehen. Trotzdem ändern sich die Zeiten selbst hier: saß ich all die Jahre vorher mit Stift und Notizheft oder Block bewaffnet, sitze ich nunmehr vor dem Fenster unserer Ferienwohnung und tippe dies in ein Laptop. Es grenzt ja trotzdem für mich immer noch fast an ein Wunder, dies tun zu können.
Heute gibt es noch mehr Zeichen und Wunder: Das Internet, im Ferienhaus dank W-LAN verfügbar, ist schnell und stabil, so das ich sogar, wenn ich es möchte, meine Online-Spiele zocken kann; viel wichtiger jedoch, Mails checken & Online-Banking ist möglich und, noch wichtiger, ich kann hier im BLOG mein kleines Urlaubstagebuch online führen und auch entsprechende Fotos gleich hochladen.
Schöne neue Computer-Zeit - selbst hier..

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BELTANE 2016

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Pfingstsonntag 2016

Als der Pfingsttag gekommen war, und er ist heute da, da kommt laut biblischer Apostelgeschichte 2,1-11 plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt. Und er erfüllt das ganze Haus. Und es erscheinen Zungen, wie von Feuer, die sich verteilen und auf jeden von uns lässt er sich nieder, der HEILIGE GEIST.

 

Gewaltige Bildrede, oder? Eine gewaltige Vision: Das Brausen, das Toben,das Schreien, die Bewegung, die sich ankündigt. Das Pochen an der Tür und am Herzen. Ja, das ist Pfingsten. Ich spüre das Toben wohl. Ich höre auch das Brausen, aber ich möchte fragen, ob es der HEILIGE GEIST ist. Nicht jede Bewegung in mir ist schon geisterfüllt. Nicht jedes Toben ist gleich heilig.

In fremden Sprachen zu reden ist noch keine hohe Kunst (zum Beispiel auch dank DUOLINGO), und daher nicht in jedem Fall Wirken des HEILIGEN GEISTES. Und ist es nicht tatsächlich so, dass wir unter uns auch Sprachen haben und ein Toben haben und ein Brausen, das nicht immer und nicht in jedem Fall vom Himmel kommt. Unterscheidung der Geister ist für die größte Mahnung – das ist mein Pfingsten.

Wo Menschen miteinander leben, wie wir heute, da halte ich es für normal, dass in den unterschiedlichsten Sprachen geredet wird, nämlich jeder in seiner eigenen. Jeder in seiner ureigenen Sprache. Die hat einen unverwechselbaren Ton, weil wir alle unsere ureigene Geschichte in die Sprache legen. Da wird von Träumen die Rede sein, aber auch Enttäuschungen durchdringen. Menschen die begeistert sind, werden begeistert reden und Menschen, die verletzt sind, werden verletzlich und verletzend reden. Und die Zielrichtung unseres Redens wird Unterschiede aufweisen. Es wird die Menschen mit dogmatischer Rede geben unter uns, die festhalten buchstäblich an Wort und Gesetz. In Treue zur Wahrheit, vielleicht werden sie Obacht geben müssen, ob ihre Rede nicht nur wahr ist und richtig, sondern manchmal sogar festschreibend ist. Auch Wahrheiten können einengen. Und es wird die prophetische Rede unter uns geben. Die Visionäre, die immer schon ihrer Gegenwart voraus sind. Die Traumbilder entwerfen für Gemeinschaft und für gelungenes Zusammenleben. Die werden Obacht geben müssen, dass sie in ihren Träumen nicht zerbrechen, weil die standhalten müssen dem konkreten Leben, der Wirklichkeit, der Gegenwart. Vorreiter dürfen sie sein, Träumer dürfen sie sein, aber wir brauchen sie gegenwärtig im Hier und Heute. Wir werden auch Menschen unter uns haben, deren Rede Schweigen sein wird, weil sie der großen Worte gar nicht mächtig sind, weil sie es nicht gelernt haben, ihre Träume und ihre Ängste und ihr Leben in Worte zu fassen. Wir werden Obacht geben müssen, dass wir die Stillen unter uns nicht überrennen, mit Worten überhäufen. Und es wird diejenigen geben, die nie in ihrer eigenen Sprache zu Wort kommen. Wir werden Obacht geben müssen, dass die sich nicht verstecken hinter dem Wohlbewahrten, allgemeinen Floskeln, sondern immer wieder selbst zum Zug kommen in ihrer eigenen Sprache.

Und alle miteinander, wo immer wir herkommen, werden darauf zu achten haben, dass wir uns begegnen in einem Geist, der alle Sprachen zu einen in der Lage ist, der nicht einen Weg für richtig und den einzig wahren hält. Es wird die vornehmste Aufgabe unter uns sein, die Parteiungen zu verhindern und bereits entstandene zurück zu entwickeln. Lasst uns suchen nach dem GEIST (heilig oder nicht), der die Fraktionen sprengt, sonst wird das Brausen und das Toben, Machtkampf unter Menschen sein und nicht geisterfülltes Leben.

 

 

 

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Impressionen vom Landgut Elshof Frühjahr 2016 - Teil 2

Die meiste Zeit arbeitete ich hier - bei rund 20 Pferden wird man eigentlich nie wirklich fertig mit "Abäppeln"
Die meiste Zeit arbeitete ich hier - bei rund 20 Pferden wird man eigentlich nie wirklich fertig mit "Abäppeln"
Wenn sie in der wärmeren Zeit auf den Weiden grasen, verteilt sich das natürlich mehr
Wenn sie in der wärmeren Zeit auf den Weiden grasen, verteilt sich das natürlich mehr
CODY mit Fohlen
CODY mit Fohlen
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Impressionen vom Landgut Elshof Frühjahr 2016 - Teil 1

Mein Quartier:

Auch wenn ich natürlich bei Kristin und Stefan mit speiste, konnte ich mir mitternächtliche Snacks & Drinks zubereiten.

Mein rechter rechter Platz war leer,

drum wünscht ich mir ..

ach irgend jemand her!

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Impressionen vom Osterfeuer am Ostersamstag 2016 in Hecklingen

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Impressionen vom Osterfeuer am Gründonnerstag 2016 auf dem Land- und Heimathof Steitz in Gänsefurth

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Schwarzer Freitag: Abschied von einem Freund

Der alte Wolf in seiner depressiven Schwäche braucht jeden Motivations-Schub, den er nur kriegen kann, um sich zu bewegen oder gar den Wolfsfelsen zu verlassen. Dies ist einer der Gründe, warum Menschen wie mir leblose kleine Dinge so sehr ans Herz wachsen können, das wir sie wie etwas Lebendiges, als Freund betrachten. Und so wurde dieser kleine, simple Schrittzähler seit über einem Vierteljahr zum ständigem Begleiter draußen, zum Grund zu laufen, zu gehen und zu hoffen auf diese Weise gewichtsmäßig endlich wieder unter die 90-kg-Marke zu kommen (für den Anfang). Gestern verlor ich ihn auf einer sehr langen Wanderung durch die Stassfurter Horst, und da ich es erst 2 Stunden später in Stassfurt bemerkte, ist eine Suche wohl auch sinnlos. Er wird mir fehlen, und ich muss mir schleunigst eine neue Motivation suchen, um hier oben nicht völlig zu verfetten und zu vermodern.

 

Das Bild zeigt mein höchstes Ergebnis für einen Tag, ich weiß noch, es war ein Dienstag. Man glaubt gar nicht, wie schwer es ist es am Tag auf eine Schrittzahl von mehr als 2500 Schritten zu kommen..

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Donnerstags keine Schuhe bei DEICHMANN zu kaufen

Nachts lassen einen die Einbrecher, tagsüber die Polizei nicht rein:

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Mittwochs-Impressionen

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Pferde am Dienstag..

..in Hecklingen
..in Hecklingen
..in Stassfurt
..in Stassfurt
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Ein Montag bei den Linken

Ab und an kriecht der alte Wolf trotz seiner Schwäche nicht nur nachts durch die Wälder und tags über die Felder, sondern manchmal traut er sich gar unter Menschen. Da am Sonntag der Landtag in Sachsen-Anhalt gewählt wird und durch die Flüchtlings-Krise die sehr reale Gefahr besteht, dass die AFD einzieht, beschloss ich, mal live zu schauen, was andere Parteien jetzt in der heißen Wahlkampf-Phase dagegenhalten. Ich wäre durchaus zu einer SPD-, CDU- oder gar FDP-Veranstaltung gegangen – wenn es denn hier eine gegeben hätte. DIE LINKE dagegen bot fast jeden Tag eine an, was schon zeigt, das sie sich auf kommunaler Ebene im Wahlkampf hier auf jeden Fall Mühe gibt.

 

Für diesen Montag boten sich gleich zwei Termine, der erste stand vormittags um zehn im Zentrum von Stassfurt bei glücklicherweise trockenem, windstillem, ja sogar sonnigem Wetter unter dem Motto „Wir kochen`s hoch“. Ein Hauch von Kochshow lag über dem ganzen, von der Art der Präsentation mit Mikro und Talk während des Gemüseputzens, wurde doch ein großer Topf Kartoffelsuppe zubereitet welche später in biologisch abbaubaren, weil mit essbaren Tellern serviert wurde (so ähnlich wie Eiswaffeln) bis hin zum leider sehr spärlichem Publikum, bei welchem ich einer der Jüngsten war, was mich doch recht pessimistisch hinsichtlich der Erfolgschancen für die Wahl stimmte. Doch man soll den Tag nicht vor dem Abend tadeln, und so hörte ich mir erst mal an, was so gesagt wurde, an zwei der Kern-Aussagen kann ich mich noch gut erinnern:

a)      „Den Kaffeebecher mit links halten – alles ist im Wahlkampf ein Statement!“ (grins)

b)      „Natürlich wollen wir Ihre Stimmen, liebe Bürger; aber wir sind schon zufrieden, wenn Sie überhaupt wählen gehen und nicht für AFD oder NPD stimmen – machen sie ihre Haken, aber ohne Kreuz!“ (Gewichtig/richtige Worte wie ich finde)

An sonstigen Veranstaltungen bot DIE LINKE diese Woche an:

-am Montagabend den Gastredner Gregor Gysi (mehr dazu gleich)

-am Dienstagnachmittag Frauentagsfeier mit einem Team des „Deutschlandfunk“

-am Samstag eine Radtour mit der Friedensfahrtlegende Täve Schur, an der ich auch erst noch teilnehmen wollte, es mir aber dann doch überlegte, denn mein Drahtesel sollte nicht gleich mit so einer langen Tour unsanft aus dem Winterschlaf gerissen werden

 

Es gab neben der wirklich dann als fertig leckeren Kartoffelsuppe wie schon erwähnt Kaffee, auf zwei Tischen standen neben selbst gebackenem Kuchen und Plätzchen „Kapitalistenschweine“. Diese Bezeichnung für Sparschweine hatte ich auch noch nicht gesehen, hätte am liebsten eines mitgenommen, beschränkte mich dann aber doch auf ein Feuerzeug und den bei solchen Veranstaltungen obligatorischen Kugelschreiber (grins).

Zwei Stunden vergingen wie im Nu, was nicht nur daran lag, das ich mich endlich einmal unter Menschen bewegte, sondern auch an der Art der kurzweiligen Sprüche der Landtagskandidatin Bianca Görke und ihrer Mitköche, und so fand ich mich am Abend im Stadtsaal der Stadt Hecklingen ein.

 

So wenig Publikum am Vormittag es auch gewesen war – der Saal war gerammelt voll, und die Veranstalter waren wohl selbst überrascht, denn die Bestuhlung reichte bei weitem nicht, fast die Hälfte aller Zuhörer musste stehen (ich nicht war ich doch wohlweislich eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung gekommen).

 

Suchbild: Na wo sitze ich? (Wer mich findet hat Adleraugen werde ich doch teilweise verdeckt, Respekt dem Finder! Im Video weiter unten sieht man mich am Anfang besser)

Trotz vollem Terminkalender stattete der Politiker, der als einer der besten Redner im Bundestag bezeichnet wird, den Hecklingern einen Besuch ab (Gysi dazu selber:“Schauen Sie sich im Bundestag um – ob das dann noch so ein Kompliment ist..“). Bürger, Interessenten und Gäste aus anderen Ortschaften waren in großer Zahl in den Stadtsaal gekommen, der noch nie aus allen Nähten zu platzen drohte – aber wann kommt auch mal solche Prominenz. Als Gysi den Saal betrat erhoben sich die Gäste und applaudierten. Schließlich zollen selbst Gegner DER LINKEN Gysi Respekt, oft wird er von ihnen als „sehr guter Politiker, aber in der falschen Partei“ bezeichnet. Zu Beginn führte Parteigenossin Bianca Görke durch das Programm. Hecklingens Bürgermeister Uwe Epperlein (Wählergemeinschaft) bedankte sich zuvor bei Gysi, dass er sein Versprechen, Hecklingen zu besuchen, eingehalten hat. Auch für Epperlein bot der Anblick des überfüllten Stadtsaals ein ungewohntes Bild. „Ich würde mir wünschen, dass Sie uns auch zu den Ratssitzungen so zahlreich besuchen“, sagte er mit einem Lächeln zu den Hecklingern. Bevor der Spitzenpolitiker seine Worte an die Hecklinger richtete, gebührte ihm noch die Ehre, sich in das Goldene Buch der Stadt Hecklingen einzuschreiben.

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Die Top-Ten-Erfahrungen im Umgang mit Senioren-Computern

10. Er hat einen 42-Zoll-Monitor mit einer Auflösung von 480 * 600 Pixel.

 

9. Die Computermaus enthält Force-Feedback-Komponenten, die automatisch leichtes Zittern ausgleichen.

 

8. Bei Minesweeper kann man zwischen den Szenarien "Stalingrad" und "Normandie" wählen.

 

7. Der Rechner hat eine "Lifetime"-Garantie.

 

6. Der Computer kann nicht auf Raten bezahlt werden.

 

5. Die Lautsprecher produzieren grundsätzlich die volle Lautstärke.

 

4. Die Moorhühner lassen sich nicht abschießen, sondern nur füttern.

 

3. Die Startseite im Internet ist standardmäßig "zdf.de".

 

2. Will man eine Datei speichern, bietet einem die Textverarbeitung automatisch "testament.doc" an...

 

 

...und die größte Erfahrung im Umgang mit Senioren-Computern:

 

1. Wenn länger als 15 Minuten keine Taste gedrückt wird, wird automatisch der Notarzt verständigt!

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Morgenrot 5

Es ist still und dunkel um mich. Die Nacht hat ihre Schatten geworfen über Deine Welt. Sie schreit und betet nach Licht. Eine Stimme ruft. Steig auf einen hohen Berg, und erhebe Deine Stimme mit Macht. Atme tief ein, die Luft der Höhe. Blick um dich. Spüre der Weite nach. Atme tief ein, bis deine Lungen gefüllt sind, bis die Enge in deinem Herzen weicht – aus dir.

 

Atme tief ein, bis deine Augen überlaufen, bis Jubel ausbricht aus dir. Dann steig herab, und bereite dem Herrn den Weg, und tröste – tröste mein Volk. Bis der Herr kommt.

 

Wann kommst du, Gott? Es ist so bitterkalt.

 

Ich höre die Schreie, schaue in deine Augen und spüre der Sehnsucht nach, die nach Geborgenheit schreit. Aber mein Gott. Tu mir den Gefallen: Komm unter anderem Namen in deine Welt zurück. Sei mir nicht böse, aber dein Name klingt verbraucht in unseren Tagen. Komm zurück, aber nicht aus dem Himmel, den uns die Welt vorschwindelt.

 

Weißt du, mein Gott. Die Welt schreit nach Licht. Aber sie erwartet dieses Licht im Grunde nicht mehr von dir. Weißt du, mein Gott. Die Welt schreit nach Frieden. Aber sie ruft dich nicht zur Hilfe. Weißt du, mein Gott. Unsere Herzen zerreißen sich in Sehnsucht nach Wärme. Aber nur wenige entdecken bei dir die Quelle des Lebens.

 

Weißt du, mein Gott. Leg dich wie Tau aus den Himmeln über uns. Schenke ein Kinderlachen in unsere erstarrte Hoffnung.

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Morgenrot 4

Vor uns liegt ein neuer Weg. Vor uns liegt eine offene Straße. Sie ist gepflastert mit den erfüllten Gedanken des Vergangenen. Am Wegrand wachsen die Bäume, die im letzten Jahr gepflanzt wurden. Die Schatten dieses Jahres, die mir Schutz gewähren werden vor der Hitze des Sommers, es werden die Erträge des vergangenen Jahres sein.

 

So also sitze ich an der Schwelle des neuen Jahres und beginne meinen Willkommensgruß an dich: 2016.

 

Willkommen! Eines gleich voraus: Ich habe dich weder gewollt noch kommst du mir gelegen. Doch ich werde mich dem Lauf der Zeit nicht in den Weg stellen. Also sei mir willkommen. Doch eines schreibe ich dir gleich zu Beginn. Der wahre Zeitmesser für mein Leben –für Gelingen und Vergehen- ist nicht die Uhr und nicht der Wechsel von einem Jahr zum anderen. Ich sage es dir, damit du nicht zu viel Gewicht bekommst, und ich mir nicht einbilde, ich könnte das Alte einfach ablegen wie einen alten Hut.

 

Der wahre Zeitmesser ist mir die Hoffnung. Das lässt mich vor der Zeit nicht ohnmächtig werden. Sicher, ich kann dich nicht aufhalten. Der Zeiger tickt unaufhörlich weiter. Aber ich werde darüber bestimmen, ob du eine leere, hoffnungslose, zukunftslose Zeit sein wirst, oder eine hoffnungsvolle, gleichsam bis an den Rand mit Zukunft gefüllte Zeit. Ich werde den Beginn mit Hoffnung überschütten.

 

Woher nehme ich sie?

 

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Morgenrot 3

Ein Jahreswechsel zwingt zur Besinnung, lässt mich nachgrübeln über das Vergangene. Ich tue dies (auch) hier. Ein Schlussstrich, der das Herz öffnet für eine neue Zeit. Wann war bei Dir der letzte Jahreswechsel? Zeit zum Nachdenken.

 

 

 

Ein gesegnetes, glückliches und gesundes 2016 !!!

 

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Was der einzelne tun kann, damit es mit dem Universum klappt (Update)

•Ein (fröhliches) Sternbild (gerade) an die Wand hängen

•Staubwolken immer wegfegen

•Andere liebhaben, auch wenn sie einen kleinen Urknall haben

•Eine Antimaterie auf etwas Positives aufmerksam machen

•Eine Spiralgalaxie entwirren

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Morgenrot 2