Freitag, 6. November 2009: Fantasmagoria: DER RABE VOR DEM HAUS

Es lebte ein Mann, vor dessen Haus sich eines Tages ein Rabe niederließ, um ihn, wenn er vor die Tür trat, sofort anzugreifen.

Da gab der Mann es auf, sein Haus zu verlassen. Schließlich bat er seine Freunde, auch dem Raben etwas von dem Brot, das sie ihm brachten, zu geben. Einige Jahre vergingen, in denen der Mann sich quälte, warum er es war, vor dessen Haus sich dieses Tier niedergelassen hatte.

Darüber wurde der Mann zum Dichter und starb. Kurz darauf starb auch der Rabe.

 

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Freitag, 6. November 2009: Fantasmagoria: TORTILLAS Y LUNES

Jene dame saß immer in den öffentlichen anlagenauf dem grünen leihstuhl in der hoffnung einen mann zu kriegen. Sie tat es mit anstand einen frühling, ja sogar einen sommer lang, und als endlich ein herbst sehr diskret in den rosenrondells der parks zu knistern begann, kam ich, den knoten einer sehr dezenten einsamkeit lose in die krawatte geknüpft, auf einem spaziergang vorbei.
Sie aber erkannte mich nach so vielem warten nicht mehr und sagte nur: „Dieser herr hat einen sehr staubigen schatten… ha ha ha“; da warf ich ihn fort wie kuchenpapier am montag und verlor mich rasch im dunklen gewühl der passanten.

 

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Mittwoch, 4. November 2009: Fantasmagoria: MÄRCHEN VOM PRINZEN

Der prinz reitet in den kalten glasklaren stein des herbstblau gerahmten gebirgs. Der kondor gleitet über ihm wie eine reife frucht, die lange baumelt, ehe sie vom baum fällt.
Der kondor läßt zwei silberne pantoffel auf den hämmernden saumpfad bfallen: einen linker und einen rechter hand.
„Heb sie doch auf, heb sie doch auf“, sagt der biedermännisch maskierte fuchs am wegrand, aber der prinz –sohn der wildgans- traut nicht einmal seinem hofjuden mehr.
Nach sieben meilen scharfen reitens macht, wie ihr alle wißt, der pfad eine jähe biegung und landet wirr in niedrigem gestrüpp von wacholder und köstlichem speik, das die höhe krönt.
Durch das klägliche miauen einer nackten hexe, die sich ein bein gebrochen hat, wird der prinz von mitleid befallen und schient die wunde mit zarten wurzeln und allerlei geäst.
Darnach verwandelt ihn die dankbare zauberin in einen ganz gewöhnlichen feldstein, wie es noch viel tausend andre gibt.

 

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Samstag, 10. Oktober 2009: Von Nachtfee gesendet: Der eine Fehler bei Frauen

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Als Gott dabei war, die Frau zu erschaffen, machte er schon seine sechste Überstunde. Ein Engel erschien und fragte "Warum verbringst du so viel Zeit damit???"

Gott antwortete: "Hast du das Datenblatt dazu gesehen???

Sie muss komplett waschbar sein, aber kein Plastik, muss über 200 bewegliche Teile haben, die alle ersetzt werden können, und ihr Körper muss auch laufen, wenn sie sich nur mit Diätcola und kleinen Snacks ernährt. Sie muss einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig sitzen können. Sie muss einen Kuss haben, der alles heilen kann, von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen - und sie wird alles nur mit zwei Händen machen."

Der Engel war über die Ansprüche erstaunt "Nur zwei Hände!? Und das beim Standardmodell??? Das ist zu viel Arbeit für einen Tag. Warte bis morgen, um sie fertig zu machen."

"Das werde ich nicht!" protestierte Gott. "Ich bin so nah dran, diese Kreation, die mir so ans Herz gewachsen ist, zu fertigen. Sie kann sich bereits selbst heilen UND kann 18 Stunden am Tag arbeiten."

Der Engel trat näher und berührte die Frau: "Aber du hast sie so weich gemacht, Gott."

"Sie ist weich," stimmte Gott zu. "Aber ich habe sie auch hart gemacht. Du hast keine Ahnung, was sie dulden bzw. durchsetzen kann."

"Wird sie denken können?", fragte der Engel.
Gott antwortete, "Sie wird nicht nur denken können, sie wird erörtern und verhandeln können .... besser als ein Mann."

Der Engel bemerkte etwas, streckte seine Hand aus und berührte die Wange der Frau. "Oops, es sieht aus, als hättest du eine undichte Stelle in diesem Modell. Ich habe dir gleich gesagt, dass das alles zu viel Arbeit für einen Tag ist."

"Das ist keine undichte Stelle," korrigierte Gott, "das ist eine Träne."

"Für was ist die Träne?" fragte der Engel.

Gott antwortete: "Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der sie ihre Freude, ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz ausdrücken kann."

Der Engel war beeindruckt: "Gott, du bist ein Genie. Du hast an alles gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich."

Und sie sind es wirklich! Frauen haben Stärke, um Männer zu erstaunen. Sie ertragen Not und tragen Belastungen, aber sie halten immer Freude, Liebe und Glück in sich. Sie lächeln, wenn sie schreien möchten. Sie singen, wenn sie weinen möchten. Sie weinen, wenn sie glücklich sind, und lachen, wenn sie nervös sind. Sie kämpfen für das, an das sie glauben. Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit. Sie akzeptieren kein "Nein", wenn sie denken, dass es eine bessere Antwort gibt. Sie gehen ohne alles, damit ihre Familien haben, was sie brauchen. Sie gehen mit einem ängstlichen Freund zum Doktor. Sie lieben ohne Vorbehalt.

Sie weinen, wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen, und jubeln, wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen. Sie freuen sich, wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit hören. Ihre Herzen brechen, wenn ein Freund stirbt. Sie sind bekümmert über den Verlust eines Familienmitgliedes. Sie sind stark, auch wenn sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt. Sie wissen, dass ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz heilen können.

Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben. Sie würden zu dir fahren, fliegen, laufen, rennen oder E-mailen, nur um zu zeigen, wie sehr sie sich um dich kümmern. Das Herz einer Frau ist es, was die Welt zu einem schönen Ort macht.

Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung.
Sie haben Mitgefühl und Ideale.
Sie geben ihren Freunden und ihrer Familie moralischen Beistand.

Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben ALLES!!!

Wie auch immer ... wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der, dass sie vergessen, was sie wert sind.

 

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Samstag, 10. Oktober 2009: Schlaf Kindchen, schlaf

Schlaf Kindchen, schlaf,
Dein Vater ist ein Schaf,
er sitzt in der Regierungsbank,
und macht unsere Wirtschaft krank,
schlaf Kindchen, schlaf.

Schlaf Kindchen, schlaf,
Dein Vater ist ein Schaf,
kommt völlig voll ins Krankenhaus,
da pumpt man ihm den Schnaps heraus,
schlaf Kindchen, schlaf.

Schlaf Kindchen, schlaf,
Dein Vater ist ein Schaf,
er schlägt die Mutti jeden Tag,
Dein Vati ist unheimlich stark,
schlaf Kindchen, schlaf.

Schlaf Kindchen, schlaf,
Dein Vater ist ein Schaf,
hat Aids und Siff und freut sich dran,
steckt er die Nachbarsmädchen an,
schlaf Kindchen, schlaf.

Schlaf Kindchen, schlaf,
Dein Vater ist ein Schaf,
verführt Dein kleines Schwesterlein,
kommst endlich in ein Kinderheim,
jetzt schlaf Kindchen, schlaf.

 

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Samstag, 10. Oktober 2009: Die 4 Jahreszeiten

Der Frühling legt sich übers Land,
ins Grün die Paare drängen,
schön blühen tut der Apfelbaum,
Herr Müller tut dran hängen.

Der Sommer legt sich übers Land,
die Bienen schwirrn und Mücken,
und isst man sie auf Kuchen mit,
dann kann man dran ersticken.

Der Herbst er legt sich übers Land,
der Wald trägt tausend Farben,
ein Blätterteppich ziert den Weg,
wo einst 2 Kinder starben.

Der Winter legt sich übers Land,
und Christus wart geboren,
da ist doch in der heiligen Nacht,
ein Nikolaus erfroren.

Wenn man die Welt so überblickt,
dann kann man schon erschrecken,
egal wie schön die Jahreszeit,
man kann darin verrecken.

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Dienstag, 6. Oktober 2009: Wer sind die Freimaurer?

Die heute noch existierenden Freimaurer gingen aus den Steinmetz-Bruderschaften und Bauhütten des Mittelalters hervor, aus Zusammenschlüssen von Menschen aus Bau-Berufen. Freimaurer wollen „das Gute in der Welt vorantreiben“. Ihre Mitglieder streben nach menschlicher Vervollkommnung. Sie orientieren sich an den Idealen der Aufklärung. Ihnen sind Werte wie Brüderlichkeit, Gleichheit, Toleranz und Hilfsbereitschaft sehr wichtig.

Damit lagen die Freimaurer zum Beispiel zu Mozarts Lebzeiten (1756-1791) im Trend: Zwischen Adel, Klerus und Bürgertum gab es Spannungen, die Gesellschaftsstruktur stand in der Kritik. Viele, die sich für Veränderung einsetzten, waren mit ihren Zielen denen der Freimaurer nahe. Gerade in Wien, wo Mozart lebte, konnte es sogar klug sein, einer Loge beizutreten, um gesellschaftliches Ansehen zu genießen. Heute erhoffen sich viele durch die Aufnahme in eine Loge das gesellige Beisammensein in einer Bruderschaft – Freimaurer nennen sich gegenseitig „Brüder“. Im 19. Jahrhundert war das wohltätige Engagement der Freimaurer sehr bedeutend. Spenden an karitative Einrichtungen sind noch üblich.


Wie sind die Freimaurer organisiert?

Die Freimaurer bezeichnen sich als weltweite humanitäre Initiationsgemeinschaft. Der Begriff Initiation kommt aus dem Lateinischen. Die Gemeinschaft setzt ihn mit „Eingang“ oder „in etwas hineingehen“ gleich. Das bedeutet, dass die Freimaurer einen Außenstehenden durch einen rituellen Akt aufnehmen.

Ansonsten sind Freimaurer-Logen wie Vereine aufgestellt, in Dachverbänden – Großlogen – schließen sich mehrere Gemeinschaften zusammen. Der Begriff Loge (französisch für: abgeschlossener Raum) bezeichnet Vereinigungen, die sich nach außen hin in gewissem Maße abgrenzen. Denn: Die Treffen der Freimaurer-Gemeinschaften finden hinter verschlossenen Türen statt – das vermittelt den Anschein eines Geheimbundes. Als solcher sahen ihn die Menschen im 18. Jahrhundert auch an. Ein Freimaurer ist zur Verschwiegenheit verpflichtet und darf nichts über Rituale oder Erkennungszeichen nach draußen tragen. Nur so sei es möglich, innerhalb der Gemeinschaft Ideen und Meinungen frei auszutauschen. Heutzutage präsentieren sich Freimaurerlogen im Internet und laden Gäste zu ihren Zeremonien ein.

Und, ja, manche wissen es oder haben es erraten - auch ich gehöre (und gehörte schon zu DDR-Zeiten) einer Loge an..

 

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Montag, 14. September 2009: Warum zwitschern Vögel?

Es wird gezwitschert, was das Zeug hält. Nicht nur Politiker, auch über 100-Jährige plaudern im sozialen Netzwerk „Twitter“, wie uns die Medien bestätigen (und bei Sieges- und Joker-Feiern wird bei uns auch gern einer oder mehr „gezwitschert“). Wissen wir bald überhaupt noch, was echtes Gezwitscher ist und wozu es dient?
Singvögel trällern am Morgen und auch den ganzen Tag über. Für das vermehrte Gezwitscher in der Früh haben Vogelkundler verschiedene Gründe herausgefunden:

1. Revier markieren
Die meisten Vogelarten verlassen nachts ihr Revier und suchen sich einen neuen Platz. Deshalb fangen sie bei der 1. Dämmerung an zu singen, um ihr neues Revier zu markieren. Damit zeigen sie ihren Artgenossen deutlich, dass dort besetzt ist und sich kein anderer Vogel mehr niederlassen kann.

2. Pünktlich paaren
Der Eisprung der Vogelweibchen findet oft morgens statt. Um die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen, ist es wichtig, dass die Begattung durch ein Männchen möglichst kurz nach dem Eisprung stattfindet. Mit ihrem Gesang locken sich Weibchen und Männchen gegenseitig an, um schneller zueinander zu finden und die Fortpflanzung zu sichern.

3. Zeitvertreib
Insektenfresser singen meist sehr früh morgens, da sie um diese Zeit noch nicht auf Beutefang gehen können. Denn die Insekten fliegen erst, wenn es durch die Sonne etwas wärmer geworden ist. Bis dahin singen Vögel oft einfach aus Lust und Laune. Ein weiterer Grund für die Lautstärke des Gezwitschers liegt in unserer Wahrnehmung: Morgens sind die Umweltgeräusche noch so gering, dass der Vogelgesang in dieser Zeit besonders auffällt. Später am Tag übertönen oft andere Geräusche das Gezwitscher.

 

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Mittwoch, 15. Juli 2009: Woher kommt der Sündenbock?

Wie so viele Redewendungen, geht auch der Sündenbock auf die Bibel zurück. Sündenbock ist man nicht einfach, zum Sündenbock wird man gemacht. Und zwar von solchen, die entweder die Verantwortung auf einen anderen abtreten oder die jemandem die alleinige Schuld für etwas aufbürden wollen.

Nun zum Ursprung des Bildes, zum Alten Testament: Am Versöhnungstag bekam der Hohepriester von den Israeliten zwei Ziegenböcke. Einer davon wurde geschlachtet und war für Gott bestimmt, der andere sollte die Sünden des Volkes auf sich laden. Hier der entsprechende Auszug aus dem 3. Buch Mose (16, 20-22): „Und wenn er die Entsühnung des Heiligtums vollbracht hat, (...) so soll er den lebendigen Bock herbringen. Dann soll Aaron seine beiden Hände auf dessen Kopf legen und über ihm bekennen alle Missetat der Israeliten und all ihre Übertretungen, mit denen sie sich versündigt haben, und soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der bereitsteht, in die Wüste bringen lassen, dass also der Bock alle ihre Missetat auf sich nehme und in die Wildnis trage; und man lasse ihn in der Wüste.“

Übrigens leitet sich aus diesem Ritual für den Versöhnungstag auch die Wendung jemanden in die Wüste schicken ab!

 

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Mittwoch, 15. Juli 2009: Gab es Adam Riese wirklich?

Adam Riese kam aus Franken und lebte im 15./16. Jahrhundert, genauer von 1492 bis 1559. Der langbärtige Rechenmeister hat die ersten methodischen Rechenlehrbücher in deutscher Sprache verfasst – das war für damalige Zeit sehr ungewöhnlich, brachte ihm aber eine große Leserschaft ein. Noch dazu waren seine Lehrbücher sehr alltagstauglich und leicht verständlich, unter anderem weil er Beispiele aus dem praktischen Leben anbrachte. So ist es kein Wunder, dass ihn selbst heute noch jeder kennt ...

Adam Ries, wie er wahrscheinlich richtig hieß, leitete mehrere Rechenschulen, zuletzt in Annaberg im Erzgebirge, wo er viele Jahre bis zu seinem Tod lebte. Ihm und seinen Büchern ist es übrigens auch ein Stück weit zu verdanken, dass wir heutzutage mit arabischen Zahlen rechnen.

 

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Dienstag, 14. Juli 2009: Exzentrische Ganoven in unorthodoxen Outfits

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Clevere Gauner wissen es zu nutzen, dass Zeugen besonders auf augenfällige Merkmale der Täter achten und kleben sich daher entweder falsche Schnurrbärte ins Gesicht oder bringen auffällige falsche Tätowierungen am Körper an. Aber die wohl trefflichste Methode, um Zeugen von ihrem Gesicht abzulenken, hat zweifelsohne eine junge Serientäterin aus Los Angeles entwickelt, die bei jeden ihrer Banküberfälle oberhalb der Gürtellinie nichts weiter trug als eine transparente Bluse...'




Die meisten Ganoven tragen während eines Überfalls Sturmhauben oder Motorradhelme, um ihr Gesicht unkenntlich zu machen. Das es aber auch anders geht, bewies ein bewaffneter Räuber, der in Huntsvill, Alabama, einen Tante-Emma-Laden überfiel. Inspiriert durch Mumienfilme aus den 50er Jahren umwickelte der Mann seinen Kopf mit mehreren Lagen Toilettenpapier und schritt dann zur Tat...




Der 41jährige Ex-Marine Stanley Heiserman raubte insgesamt 4 Geschäfte vollkommen textilfrei aus. Dem Richter erklärte er später, dass er bei einem seiner früheren Überfälle aufgrund seiner Kleidung identifiziert werden konnte. Das sollte ihm nicht noch einmal passieren...




Große Schwierigkeiten hatte die Polizei in Anchorage, Alaska, ein brauchbares Phantombild von einem Exhibitionisten zu erstellen, der in der Stadt sein Unwesen trieb. Obwohl der Mann stets unmaskiert 'auftrat', konnte sich keiner seiner Opfer an sein Aussehen erinnern. Niemand hatte auf sein Gesicht geachtet. Nur bei einem Detail waren sich alle Zeugen einig: 'Der Mann verfügte über ein überdimensional großes Geschlechtsteil'.




Eine halbnackt auf Raubzüge gehende kriminelle Bande hielt Anfang des neuen Jahrtausends Kambodscha in Atem. Die nur mit Slip und Waffe bekleideten Männer suchten Nachts abgelegene Dörfer auf, um die Bewohner auszurauben und zu vergewaltigen. 25 Mitglieder der "Unterhosen-Gang" konnten im Laufe eines Jahres von der Polizei verhaftet werden. Nach weiteren Mitgliedern und dem Anführer wird immer noch gesucht.






Während Polizisten in Kambodscha versuchten, die Anführer einer "Unterhosen-Gang" dingfest zu machen, mussten sich ihre Kollegen in Bangladesh mit einem anderen Fall von organisierter Nackt-Kriminalität beschäftigen: Schockierte Bewohner des Dorfes Nafitkhali Baattoli im Süden des Landes berichteten den erstaunten Ordnungshütern von einer Bande nackter Männer, die über ihr Dorf herfielen und die Häuser plünderten. Die Nackedeis nutzten den Schock aus, den ihr Auftreten den Dörflern bereitete. Zudem erwies es sich als schwierig, einen der Nackt-Räuber zu fassen: Alle Männer hatten sich mit einem glitschigen Körperöl eingeschmiert.




In Tokio wurde eine 25jährige Frau von einem Mann überfallen, der lediglich einen knallgelben BH und weiße Schlüpfer trug. Die Kosmetikerin telefonierte gerade über ihr Handy, als der Mann auftauchte und ihr die Handtasche entriss. Anschließend sprang er in ein Auto und flüchtete.




Nach langer Verfolgungsjagd wurde in Minneapolis ein Flüchtender von der Polizei gestellt. Als er sein Fahrzeug verließ, mußten die Beamten feststellen, dass der 37jährige unterhalb der Gürtellinie nichts weiter trug als vier Eindollarnoten, die an seinen Penis befestigt waren.

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Freitag, 10. Juli 2009: Ich "liebe" Routenplaner fast so sehr wie Navis..

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Freitag, 10. Juli 2009: Dies Schild ließ Damien an seinem Haus anbringen..

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Freitag, 10. Juli 2009: Damiens neuer Einkaufsbeutel

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Montag, 6. Juli 2009: Ein Kuss als Verrat

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Montag, 6. Juli 2009: Bruderküsse

Auf Bildern in den Nachrichten sieht man ab und zu, wie sich Politiker küssen. Früher sah man das noch öfter, denn besonders Politiker aus sozialistischen Staaten küssten sich demonstrativ, um die Verbundenheit ihrer Völker zu demonstrieren. Oft war es ein Kuss auf die Wange, manchmal aber auch auf den Mund – aber ohne Zunge!

 

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Montag, 6. Juli 2009: Füße küssen?

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Montag, 6. Juli 2009: Der Handkuss

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Montag, 6. Juli 2009: Der Nasenkuss der Eskimos

Das sich Eskimos per Nasenkuss begrüßen, ist so nicht richtig. Zwar nähern sie sich in der Tat mit der Nase einander an. Doch dabei handelt es sich um einen so genannte Riechgruß. Dabei beschnuppert man quasi sein Gegenüber. Das ist in Tibet, Thailand oder der Mongolei verbreitet und zeigt auch den asiatischen Ursprung der Eskimos an.

 

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Montag, 6. Juli 2009: Küsschen...

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Montag, 6. Juli 2009: Küssen ist die beste Medizin

Fest steht, dass Küssen eine sehr gesunde Angelegenheit ist. Auch wenn beim Zungenkuss bis zu einem Schnapsglas voll Speichel unter den Küssenden getauscht wird. Ein intensiver Zungenkuss ist also eine Art Schluckimpfung. Ein Kuss unter Liebenden tut Körper und Seele gut. Wer viel küsst, bei dem heilen Wunden schneller. Auch werden Schmerzen gelindert. Das liegt daran, dass intensives Küssen verschiedene Körpersysteme gehörig in Wallung bringt.

Neben Insulin und Adrenalin, zwei wichtigen Hormonen, die mit Aufregung und Energie zu tun haben, werden auch Endorphine ausgeschüttet. Das sind körpereigene Substanzen, die ein Hochgefühl verursachen. Küssen wirkt also in gewissem Sinne wie eine Droge. Auch steigt die Atemfrequenz: Statt etwa 20 Atemzügen pro Minute wird bis zu 60 Mal geatmet.

Ebenso steigt die Herzfrequenz, die Durchblutung des Körpers wird also verbessert. Auch werden über 30 Gesichtsmuskeln in Bewegung versetzt beim Küssen. Weil vermehrt Speichel fließt, ist Küssen gut für die Zähne. Denn Speichel stärkt den Zahnschmelz. Küssen ist also das Geheimrezept gegen Stress, gegen Falten und für blitzende Zähne. Die geschilderten Effekte treten aber nur bei intensiven Küssen zwischen Liebenden auf.

 

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Montag, 6. Juli 2009: Tag des Kusses

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Dienstag, 30. Juni 2009: Uri Geller

Heute nacht sah ich mal wieder auf KIKA "Bernd das Brot", unter anderem mit der herrlichen Parodie von Uri Geller.
Pro 7 suchte ja Anfang des Jahres acht Wochen lang den „Nachfolger von Uri Geller“, und das ist schon im Ansatz ein Mysterium: Gesucht wird also jemand, der nicht nur ungeschickt genug ist, versehentlich einen seiner Tricks zu verraten, sondern sogar so ungeschickt, hinterher mit allen Mitteln zu versuchen, das Video davon aus dem Internet zu entfernen? Jemand, der aufmerksamkeitsgeil und gefährlich genug ist, sich nicht damit abzugeben, ein großer Illusionist zu sein, sondern zu behaupten, seine angeblichen Fähigkeiten von Außerirdischen bekommen zu haben? Jemand, der traurig genug ist, schon vor über dreißig Jahren in der „Tonight Show“ als Witzfigur überführt worden zu sein, als er nicht in der Lage war, seine Tricks vorzuführen, nachdem die Fernsehleute die zu manipulierenden Gegenstände selbst besorgt hatten? Jemand, der verzweifelt genug ist, sich bei der britischen Fernsehaufsicht über eine Sendung zu beschweren, die das esoterische Brimborium Gellers von Wissenschaftlern entzaubern ließ, und einen Kritiker zu verklagen, der behauptete, einen der Geller-Tricks vor Jahren auf der Rückseite einer Cornflakes-Packung gelesen zu haben? Jemand, der dreist genug ist, sich im Fall einer verschwundenen Frau als Helfer engagieren zu lassen und vorherzusagen, dass sie noch lebt und bald wieder auftauchen wird (sie ist nie wieder aufgetaucht und war zu diesem Zeitpunkt wohl längst tot)? Jemand, der größenwahnsinnig genug ist, zu behaupten, das Ende des Kalten Krieges dadurch mit herbeigeführt zu haben, dass er Michail Gorbatschow mit „friedvollen Gedanken“ bombardierte? Jemand, der so viel Pech bei seinen sportlichen Vorhersagen und behaupteten Einflussnahmen auf Ergebnisse hat, dass man, wenn man schon an übersinnliche Kräfte glauben wollte, von einem „Fluch des Uri Geller“ ausgehen muss, weil Sportler, denen er Siege vorhersagt, regelmäßig verlieren? Jemand, der dumm genug ist, bei der britischen Dschungelshow mitzumachen, langweilig genug, als Erster herausgewählt zu werden, und weltfremd genug, hinterher zu sagen, er sei der einzige „international Prominente“ unter all den B- und C-Promis gewesen?

Im israelischen Original zeigte eine Kamera versehentlich, wie sich Geller offenbar einen Magneten an den Finger klebt, um einen Kompass wie von Zauberhand zu bewegen. Dass Pro Sieben das Format trotzdem gekauft hat, von „übersinnlichen, übernatürlichen, unerklärlichen“ Phänomenen faselt, die zehn Kandidaten als „Auserwählte“ bezeichnet und diesen ekligen Hochstapler hofiert: Das ist das einzige unerklärliche Phänomen des Uri Geller.

Ich hätte da auch mal eine Frage ans Jenseits: Stimmt es, dass Programmverantwortliche, die ihre Zuschauer hinters Licht führen, nach ihrem Ableben für alle Zeiten dazu verdammt sind, sich das anzusehen, was sie in ihren irdischen Tagen fabriziert haben? Immer und immer wieder in der Wiederholung?

Also ist „The Next Uri Geller“ zu einer Parade des Mystischen aufgebauscht, in der mit vollem Ernst behauptet wird, dass Menschen Kontakt mit dem Jenseits aufnehmen können, Gedanken übertragen oder Zukünftiges vorhersehen. Deutschland sucht den Superfreak.

Zugegebenermaßen hat Pro Sieben das nicht dumm angestellt: Zum Auftakt saßen Schauspieler Jürgen Vogel, Moderatorin Sonya Kraus und „Germany's Next Topmodel“-Teilnehmerin Anni als Zeugen im Studio und mussten gleichzeitig als Assistenten für die Kandidaten herhalten.

Einer stellte eine „telepathische Verbindung“ zwischen Vogel und Kraus her, einer beantwortete Fragen ans Jenseits, die die Promis zuvor auf Zettel geschrieben hatten, welche danach sofort verbrannt wurden, und eine Dame, die von sich behauptete, sie könne Geister sehen, durfte mit verbundenen Augen Gegenstände erkennen, die ihr Kompagnon dem Publikum aus der Tasche zog. Was soll man sagen: Ja, es hat alles geklappt, und das meiste war sogar recht unterhaltsam.

Nur die Inszenierung, die sich der Sender dazu ausgedacht hatte, die war unerträglich: die künstlich-düstere Studioatmosphäre, das aufgedrehte Übersinnlichkeitsgeplapper, die ständigen Nahaufnahmen von Protagonisten und verblüfften Versuchsteilnehmern.

Als ein dunkel gekleideter Herr namens Vincent Raven mit seinem Raben die Jenseits-Frage von „Topmodel“-Kandidatin Anni richtig wiedergab, die auf dem Zettel nach ihrem verstorbenen Vater gefragt hatte, war diese sichtlich erschüttert und ließ die Tränen kullern, was die Kamera dazu veranlasste, so nah an sie heranzufahren, dass es einen als Zuschauer förmlich ins Sofa drückte, um Abstand zu schaffen. So mit den Gefühlen der Protagonisten zu spielen, das ist eklig.

Einen ganz und gar traurigen Auftritt lieferte ausgerechnet der Meister höchstpersönlich ab. Uri Geller als alter Mann mit einem Klemmbrett auf dem Schoß, der in einem Raumschiff-Enterprise-Sessel sitzt, so tut, als würde er Bewertungen notieren und hinterher zu den Kandidaten sagt: „Dich umgibt eine Aura des Geheimnisvollen“ - ein trauriger Anblick.

Einmal durfte Geller selbst ran: Löffel hatten die Zuschauer holen sollen, auf den Fernseher legen, und davor eine kaputte Uhr oder ein Haushaltsgerät. Mit einem kurzen Energieschub wollte Geller sie wieder zum Funktionieren bringen. Pro Sieben hatte eigens eine kleine Telefonzentrale eingerichtet, in der Damen die Anrufe verblüffter Zuschauer entgegennehmen sollten, was ein bisschen so aussah wie bei „Aktenzeichen XY“, wenn Eduard Zimmermann die Kollegen in München und Wien nach eingegangenen Zuschauerhinweisen fragte.

Der Zimmermann von Pro Sieben war N24-Reporterin Verena Wriedt, die regelmäßig berichtete, welch unfassbare Phänomene sich in deutschen Fernsehhaushalten zugetragen hatten: Der kaputte DVD-Recorder liest wieder DVDs! Der USB-Stick, der noch nie funktionierte, tut endlich seinen Dienst! Und der defekte Wasserkocher, den eine Zuschauerin auf den Fernseher gestellt hatte, brüht endlich wieder Tee auf!

Am Vortag war Geller nicht ganz so erfolgreich gewesen: Als Gast bei „TV total“ sollte er seine neue Show bewerben, ließ sich aber von Moderator Stefan Raab nach allen Regeln der Kunst vorführen. Raab zerbrach selbst präparierte Löffel, nachher scheiterte Geller auch bei dem Versuch, eine einfache Zeichnung, die Raab vor der Sendung auf einen Zettel gemalt hatte, zu erraten. Wenn er unter Druck gesetzt werde, funktioniere seine Kunst manchmal nicht, musste sich der „Weltstar“ entschuldigen. Raab grinste bloß breit.

Pro Sieben mag sich alle Mühe gegeben haben, den Hokuspokus trotzdem seriös wirken zu lassen: „Hier wird nichts geschnitten, hier ist nichts aufgezeichnet“, versicherte Moderator Stefan Gödde am Dienstagabend seinem Publikum. Doch fernab der Jubelanrufe, die es nachher in die Sendung schafften, diskutierten die Nutzer des Pro-Sieben-Forums im Internet schon während der Liveshow die vermeintlichen Kunststücke der „Auserwählten“ und beschwerten sich bitterlich, für dumm verkauft zu werden. Mag ja sein, dass es dem Fernsehen an Magie fehlt. Aber ob das dieselbe ist, die Pro Sieben gerade zu demonstrieren versucht, darf doch stark bezweifelt werden.

Aber die Zuschauer wollen für Dumm verkauft werden und nicht nachdenken müssen:

-siehe Dschungelcamp
-siehe Big Brother
-siehe Germanys Next Topmodel
-und und und.....

Wer dies alles gelesen hat, wird nun belohnt: mit einem Video:

 

http://www.myvideo.de/watch/3191884/The_real_Uri_Geller

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Dienstag, 23. Juni 2009: Hier irrten die Experten

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"Das Telefon hat zu viele ernsthaft zu bedenkende Mängel für ein Kommunikationsmittel. Das Gerät ist von Natur aus von keinem Wert für uns.“

Manager von Western Union, 1876

„Es gibt keinen Grund, warum irgendjemand einen Computer in seinem Haus wollen würde.“

Ken Olson, Präsident, Vorsitzender und Gründer von Digital Equipment Corp., 1977

"Das Erdöl ist eine nutzlose Absonderung der Erde - eine klebrige Flüssigkeit, die stinkt und in keiner Weise verwendet werden kann."

Aus einer Verlautbarung der 'Akademie der Wissenschaften' in St. Petersburg 1806

"Wir haben 60 Jahre ohne Fernsehen gelebt, und wir werden auch noch weitere 60 Jahre ohne Fernsehen auskommen."

Avery Brundage, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, 1960

"Die Atomenergie mag vielleicht so gut sein wie die uns heute bekannten Sprengstoffe, aber es ist sehr unwahrscheinlich, etwas sehr viel gefährlicheres herstellen zu können."

Winston Churchill im Jahre 1939

"Alles was erfunden werden kann ist bereits erfunden worden."

Der Direktor des amerikanischen Patentamtes im Jahre 1899

"Ich bin überzeugt, daß weltweit ein Bedarf nach nicht mehr als 5 Computern besteht."

Thomas J. Watson, Präsident von IBM, 1943

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Dienstag, 23. Juni 2009: Neue LucasArts-Adventure-Remakes möglich!

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Donnerstag, 18. Juni 2009: Alles beginnt mit der Sehnsucht

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Und zwar für jeden von uns. Jeder (auch der, der sie leugnet; selbst jene, die sich selbst nicht eingestehen) hat sie, empfindet sie, sicherlich (auch zu verschiedenen Zeiten) unterschiedlich stark.

Und doch gilt: Das Leben ist Schlaf, dessen Traum die Liebe ist.
Du wirst gelebt haben, wenn Du geliebt haben wirst.
Und nur dann.
Egal welche Form:
Sei es die Liebe in ihrer eigentlichen Art; sei es die Liebe eines Elternteils für sein Kind und umgekehrt; sei es die Liebe zu einem treuem tierischem Begleiter; ja selbst die unerwiderte, unerfüllte Liebe ist es wert, sie erfahren zu haben, auf jeden Fall besser, als nie geliebt, also gelebt zu haben.

Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück, das diese Welt bereit hat. Doch darf dies um FAST jeden, aber nicht um JEDEN Preis geschehen. Wir neigen dazu, uns im Gegensatz zum Objekt unserer Liebe weniger attraktiv, weniger klug, weniger wert zu fühlen. Deshalb dürfen wir auch im Überschwang der Gefühle nicht vergessen, uns öfter bewußt machen:

Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muss man eigenen haben.

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Mittwoch, 17. Juni 2009: Katzen-Ying&Yang

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Donnerstag, 4. Juni 2009: 12 wichtige Punkte zum Thema Grillen

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Die Grillsaison hat wieder begonnen und es ist daher wichtig,dass wir uns ein paar Punkte in Erinnerung rufen über die Regeln des Kochens draußen, da das das einzige Kochen ist, was echte Männer übernehmen, weil damit ja immer eine gewisse Gefahr verbunden ist, ein wahres kleines Abenteuer.
Wenn ein Mann sich dazu bereit erklärt, das Grillen zu übernehmen, wird die folgende Kette von Ereignissen in Bewegung gesetzt.
1) Die Frau kauft das Essen
2) Die Frau macht den Salat, bereitet das Gemüse und den Nachtisch.
3) Die Frau bereitet das Fleisch fürs Grillen vor, legt es auf ein Tablett,zusammen mit allen notwendigen Utensilien und trägt es nach draußen,wo der Mann schon mit einem Bier in der Hand vor dem Grill sitzt.

Und hier kommt der ganz wichtige Punkt des
Ablaufs.
4) DER MANN LEGT DAS FLEISCH AUF DEN GRILL.
5) Danach mehr Routinehandlungen, die Frau bringt die Teller und das Besteck nach draußen.
6) Die Frau informiert den Mann, dass das Fleisch am Anbrennen ist.
7) Er dankt ihr für diese wichtige
Information und bestellt gleich noch mal ein Bier bei ihr, während er sich um die Notlage kümmert.

Und dann wieder ein ganz wichtiger
Punkt!!!!!
8) DER MANN NIMMT DAS FLEISCH VOM GRILL UND GIBT ES DER FRAU.
9) Danach wieder mehr Routine. Die Frau
arrangiert die Teller, den Salat, das Brot, das Besteck, die Servietten und Saucen und bringt alles zum Tisch raus.
10) Nach dem Essen räumt die Frau den Tisch ab, wäscht das Geschirr und wieder ganz wichtig!!!!!
11) ALLE LOBEN DEN MANN FÜR SEINE KOCHKÜNSTE UND DANKEN IHM FÜR DAS TOLLE ESSEN.
12) Der Mann fragt die Frau, wie es ihr
gefallen hat, mal nicht kochen zu müssen und wie er dann sieht, dass sie leicht eingeschnappt ist, kommt er zu dem Schluss, dass man es den Weibern sowieso nie Recht machen kann und macht sich noch ein Bier auf...

PROST!!

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Donnerstag, 4. Juni 2009: 16 Anzeichen dafür, dass du erwachsen geworden bist

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1. Deine Zimmerpflanzen leben, und du kannst sie nicht rauchen.
2. Du hast mehr Essen als Bier im Kühlschrank.
3. Du stehst 6 uhr morgens auf anstatt ins Bett zu gehen.
4. Du hörst deinen Lieblingssong im Fahrstuhl.
5. Du schaust die Wettervorhersagen an.
6. Deine Freunde heiraten und lassen sich scheiden anstatt "zusammenzukommen" und "sich zu trennen".
7. Anstatt 130 Tage hast du 14 Tage Urlaub.
8. Du bist derjenige der die Polizei ruft, weil die %&@# Nachbarskinder zu laut Musik hören.
9. Du bekommst Rückenschmerzen, wenn du auf der Couch schläfst.
10. Du machst Nickerchen.
11. Essen und ein Film ist die ganze Verabredung, nicht der Beginn einer.
12. Du gehst zur Apotheke um Schmerzmittel zu kaufen anstatt Kondome und Schwangerschaftstests.
13. Du machst Frühstück zur Frühstückszeit.
14. "Ich vertrag nicht mehr soviel Alk wie damals!" ersetzen die Worte "Ich trink nie wieder so viel Alk!"
15. Du glühst daheim vor, bevor du losgehst, um Geld zu sparen.
16. Wenn eine Freundin schwanger wird, sagst du "Glückwunsch" anstatt zu fragen "Ach du scheiße, wie zur Hölle konnte das passieren?"

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Montag, 1. Juni 2009: Der Morgen eines Pfingstochsen..

..der überzeugt ist, dass Obst und
Gemüse pure Zeitverschwendung
sind (außer beim WURZELIMPERIUM) (Sonst würden sie ja
„Schweineschnitzel mit
Pommes“ heißen), soll hier beschrieben werden, das heißt, sofern der Restalkohol von der BLACK-MIRROR-Siegesfeier von BLACK DRAGON dies zuläßt. Und dazu höre ich Nena
und singe "Lass mich dein Online-Pirat sein!", was aber wohl auch zu einem anderem Spiel als WURZELIMPERIUM gehört..

Mein Viertes Frühstück ist mir heilig, weshalb ich zum ersten Sardine in Tomatensoße hatte, zum zweiten gleich Sardine in Senfsoße zu mir nehme und mir derweil die Vorfreude auf die nächsten beiden gönne..

Und ich glaube ein dann derart gefüllter Magen baut dann auch den Allohol ab, weshalb ich hier auch schließe mit meinen heutigen "geistreichen" Ausführungen..

 

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Donnerstag, 21. Mai 2009: Himmelfahrt, Vater-, Herren-, Männertag:PROST!!

Gerade mal eine Woche ist es her, da wurden die Mütter dieser Welt anlässlich ihres Ehrentages wieder einmal reich beschenkt: Kleinwagengroße Blumensträuße, funkelndes Geschmeide oder arbeitserleichternde Haushaltsgeräte haben längst für sämtliche Unannehmlichkeiten bei der Entbindung entschädigt. Eine ähnliche Großzügigkeit sollte nun jedoch auch den Vätern entgegen gebracht werden, anstatt sie alljährlich mit längsgestreiften Krawatten, albernen Hosenträgern und übelriechendem Discount-Parfum abzuspeisen. Macht den Vatertag zu etwas Besonderem, so wie meine Eva mit ihrem sehr passenden Geschichtenband von D.L.Stewart, der mich über die Gewitterfront hier vor Ort hinwegtröstet..
Bevor ich mich also diesem und einem erstem Alster widme, noch eine „Weisheit“ über uns Männer:

„Ein Mann ist stets so jung, wie er sich fühlt, aber keineswegs so bedeutend.“

Simone de Beauvoir, (frz. Schriftstellerin)

 

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Montag, 18. Mai 2009: Endlich mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort!!

Beim LIDL-Bäcker herrschte heut morgen recht starker Andrang. Die Warteschlange war lang und die Verkäuferinnen schon etwas gestresst, aber noch freundlich. Inmitten dieser Warteschlange stand eine Mutter (geschätzte 38) mit ihrem Kind. Soweit, so uninteressant.
Hätte sich die Mutter nicht zu ihrem Sohn hinunter gebeugt und ihm einen Kuss auf die Stirn geben wollen! Der Sohn stieß seine Mutter von sich - mit den (lauten) Worten:” Mama, das ist ekelhaft! Vorher hattest Du Papas Pipi im Mund und jetzt willst Du mir einen Kuss geben?!?”
Die Frau verließ mit Sohn (rennend und mit hochrotem Kopf) den LIDL-Bäcker!!!!

 

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Freitag, 1. Mai 2009: Werbung die achte!!

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Freitag, 1. Mai 2009: Werbung die siebente!!!

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Freitag, 1. Mai 2009: Werbung die sechste!!!!

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Freitag, 1. Mai 2009: Werbung die fünfte!!!!!

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Freitag, 1. Mai 2009: Werbung die vierte!!!!!

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Freitag, 1. Mai 2009: Werbung die dritte!!!!!!

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Freitag, 1. Mai 2009: Werbung die zweite!!!!!!

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Freitag, 1. Mai 2009: Werbung!!!!!!!!!

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Mittwoch, 29. April 2009: MAGENBITTER

Auf einer Weltraummission wurde entdeckt, dass sich ein Frosch übergeben kann. Er erbricht zuerst seinen Magen, sodass dieser aus dem Mund hängt. Dann benutzt er seine vorderen Beine um den gesamten Mageninhalt zu entfernen und schluckt den Magen dann wieder hinunter.

Und da wird immer behauptet, daß die Milliarden im Weltall verschleudert werden, würden uns sonst doch solche fundamentalen Erkenntnisse verschlossen bleiben, gut angelegtes Geld auf jeden Fall, schließlich sollte man da im JAHR DER ASTRONOMIE ruhig mal drauf hinweisen würden dürfen.

STAR BREAK: Dorthin, wohin noch nie ein Frosch gekotzt hat..
(Wahrscheinlich gibt es vielleicht bald ein Muppets-Remake von SCHWEINE IM WELTALL, grins..)

Manchmal kann ich gar nicht soviel trinken, wie ich kotzen möchte - PROST!!

 

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Montag, 27. April 2009: Hallo zusammen

Tja, was schreibt man so am ersten Tag der Woche im Blog?
Wer ich bin? Die Rubrik gibt es schon!
Was ich mache? Kaffee trinken und dies tippen!
Was solls? Blöde Frage.
Was ich denke? Zu pathetisch! (ich liebe dieses Wort)
Mein Alltag? Vielleicht morgen...
Was intelligentes? Alles was ich schreibe ist intelligent (ja ja, wers glaubt...)
Über meinen Humor? Wer kennt ihn nicht? Oje, ich vergass, viellelllellle kennen mich nicht: also: ich mag alles, was bitterböse, morbid, makaber, ironisch, zynisch, sarkastisch ist.....
Wenden wir uns lieber meinem (Haupt-)Thema zu: meinem Studentenleben.
Was ich studiere? Das leben, die Menschen und derzeit KNIGGE, der sich zum Beispiel viel weniger über das richtige Halten der Kaffeetasse ausgelassen hat als man denkt, sondern viel mehr darüber, mit wem man denn Kaffee trinken sollte und wie man mit diesen Menschen richtig umgeht, weshalb sein Hauptwerk auch „Über den richtigen Umgang mit Menschen“ heißt, und dies täglich zu üben sollte Bestreben eines jeden von uns sein..

 

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Samstag, 18. April 2009: Immer schön auf die Kleinen aufpassen!!

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Freitag, 17. April 2009: Vor sehr langer Zeit; vor nicht allzu langer Zeit;

Heraklit scheint die Geburt als ein Unglück zu betrachten, wenn er sagt: „Wann sie geboren sind,
schicken sie sich an zu leben und dadurch den Tod zu erleiden, oder vielmehr auszuruhen, und sie hinterlassen Kinder, daß auch sie den Tod erleiden"
;

auch ich dachte in den viel zu langen Jahren der Depressionen, der Einsamkeit so;

doch heute lebe ich das leben, ich feiere das Leben – auch wenn ich den Tod nicht vergesse, denn seine ständige Präsenz erinnert uns daran, das Leben zu schätzen.

 

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Donnerstag, 9. April 2009: Richard Bachmanns "Todesmarsch"

Nachdem der allseits bekannte Autor Stephen King sich mit seinem Roman "Carrie" und der zugehörigen Verfilmung einen Namen gemacht hatte, wollte er sich und anderen beweisen, dass sich seine Bücher auch ohne den berühmten Autorennamen verkaufen würden. Aus diesem Grund veröffentlichte er zwischen 1979 und 1984 fünf Bücher unter dem Pseudonym "Richard Bachman". Durch einen Zufall flog diese Tarnung jedoch auf, sodass die Bachman-Bücher heutzutage meist unter dem Namen King verkauft werden.

Marsch in den Tod
Zu Beginn fährt Hauptfigur Ray Garraty in Begleitung seiner Mutter zum Großereignis des "Marsches", bei dem Ray einer der Teilnehmer sein wird. Seine Mutter versucht noch verzweifelt, ihn in letzter Minute von diesem Todesmarsch fernzuhalten, doch Ray hat sich bereits zum Mitlaufen entschieden.

Insgesamt 100 Jungen unter 18 Jahren starten an diesem Morgen um 9 Uhr beim Todesmarsch, der von zahlreichen Soldaten begleitet wird, die peinlich genau die Laufgeschwindigkeit der Jungen messen werden. Denn sobald jemand unter eine Geschwindigkeit von vier Meilen pro Stunde fallen sollte, wird der Läufer verwarnt. Insgesamt drei Verwarnungen sind erlaubt, anstelle der vierten Verwarnung wartet die unangekündigte Exekution auf den jeweiligen Teilnehmer. Doch von bloßem Erschießen kann hierbei keine Rede sein, denn sollte jemand sich dabei gegen die Soldaten auflehnen, wird er regelrecht hingerichtet.

Ausgesprochene Verwarnungen können wieder abgearbeitet werden, wenn man eine Stunde lang ohne Verwarnung bleibt. Pausen gibt es keine, es wird so lange weitermarschiert, bis nur noch ein Junge übrig ist. Auf den Sieger des Marsches warten Geld, Ruhm und ein Preis, den der Junge sich selbst aussuchen kann. Doch muss der Sieger erst 99 andere Jungs überleben ...

Vor Beginn des Marsches werden nochmals alle Namen der Teilnehmer aufgerufen und jeder bekommt eine Startnummer. Anschließend werden Verpflegungsgürtel mit Tuben voll Lebensmittelextrakten verteilt, die jeden Morgen um 9 Uhr ausgetauscht werden. Wasser bekommen die Jungs so viel sie wollen, sie müssen allerdings selbst darum bitten. Jedoch sind manche Jungen irgendwann körperlich und auch geistig so am Ende, dass sie es nicht mehr schaffen werden, selbst ihr Wasser zu erbitten.

Pünktlich um 9 Uhr beginnt der Marsch. Zunächst ist es nicht viel mehr als eine bloße Wanderung, doch spätestens nach den ersten erteilten Verwarnungen und dem Tod des ersten Jungen wird den anderen klar, worauf sie sich dabei eingelassen haben. Langsam wird auch Ray Garraty bewusst, dass wirklich Menschen erschossen werden, in seiner Phantasie hatte er sich vorgestellt, dass statt echter Kugeln aus den Gewehren der Soldaten nur ein lautes "Plopp" erklingen würde, doch weit gefehlt! Es gibt keine Gnade, da stirbt ein Junge, weil er wegen eines Wadenkrampfes zu langsam wird, ein anderer bekommt schon am ersten Tag Blasen, der nächste Junge leidet an Durchfall. All diese Schicksale führen zum sicheren Tod.

Ray Garraty ist das Zentrum der Geschichte, um ihn dreht sich das gesamte Buch und der Leser ist dabei, wie Ray seine Kameraden besser kennen lernt und sogar Freundschaften schließt. Aber nach und nach wird die Gruppe seiner Freunde immer kleiner, denn am Schluss kann nur einer überleben ...

Nur eine makabre Geschichte?
Bachman/King versteht es geschickt, seine Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen. Er beschreibt den Marsch und seine Teilnehmer mit einer solchen Intensität, dass man gefesselt ist von der Geschichte und das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, sobald man die ersten Seiten gelesen hat. Im Mittelpunkt steht ganz klar Ray Garraty, der zur Identifikationsfigur und zum Sympathieträger schlechthin wird. Man wünscht ihm den Sieg und hofft für ihn, dass er seine Freundin Jan in Portland an der Straße sehen wird. Während des Marsches schließt Ray Freundschaften zu anderen Teilnehmern, obwohl diese doch keine Zukunft haben. Die Charakterzeichnungen im Buch sind besonders hervorzuheben, da die marschierenden Jungen mit ihren ganz eigenen Lebensschicksalen die Geschichte beleben. Im Laufe des Marsches erfährt man von vielen Jungen einen Teil ihrer Lebensgeschichte und auch ihre Gründe für die Teilnahme an dem Todesmarsch. Es wird dabei offensichtlich, dass den meisten nicht klar war, worauf sie sich überhaupt einlassen, denn sie hatten nicht realisiert, dass der Marsch den fast sicheren Tod für sie bedeuten würde.

Ein interessanter Punkt sind hierbei die aufkeimenden Freundschaften zwischen den Teilnehmern, die auf der einen Seite notwendig erscheinen, um den Marsch zu überstehen, um Ablenkung durch die Gespräche zu erhalten und auch Aufmunterungen, wenn ein Teilnehmer einen Einbruch erleidet, die aber auf der anderen Seite von vornherein ohne Zukunft sind, da den Marsch nur einer überleben kann. An einer Stelle rettet Ray seinem besten Freund das Leben, indem er diesen zum Weitermarschieren zwingt, später hilft auch dieser Ray in mehreren Situationen weiter, obwohl beide damit ihre eigenen Siegchancen verringern. Denn je schneller alle anderen tot sind, desto schneller kann man selbst gewinnen - ein faszinierendes menschliches Phänomen.

Die von Anfang an aussichtslose Situation treibt die Teilnehmer zu unmenschlichen Leistungen an, über Tage hinweg marschieren sie pausenlos weiter, getrieben durch ihre eigene Angst. Die Jungen erleiden schier unglaubliche Qualen und überleben nur, indem sie sich auf völlig andere Dinge konzentrieren. So erhält Ray Garraty der Gedanke an seine Freundin Jan aufrecht, die in Portland auf ihn warten wird. Ihr Wiedersehen kostet ihn dann schließlich fast sogar sein Leben. Ein anderer Teilnehmer hat zu Hause eine schwangere Frau, für die er überleben möchte, doch wird auf derlei persönliche Hintergründe natürlich keine Rücksicht genommen.

King schreibt so ergreifend, dass man sich in die Jungen hineinversetzen und ihre Qualen miterleben kann und muss. Wir sind hautnah dabei und Teil der Geschichte, begleiten Ray durch Maine auf seinem Todesmarsch. In diesem Buch konzentriert sich King auf einen nicht ganz alltäglichen Horror, der von den Soldaten ausgeübt wird. Im Mittelpunkt stehen menschliche Schicksale von Jungen, die sämtlich noch nicht volljährig sind und eigentlich noch ihr ganzes Leben vor sich hätten. Doch die Aussicht auf Reichtum und Ruhm treibt sie zu diesem todbringenden Marsch. Der Autor zeichnet eine erschreckende Zukunftsvision von einer Welt, in der Zuschauer am Rande der Straße stehen und mit fiebrigen Augen auf eine Hinrichtung warten. Der Marsch ist ein riesiges Publikumsereignis, das natürlich auch im Fernsehen übertragen wird und zu dem unzählige Menschen strömen, nur in der Erwartung, einem Jungen beim Sterben zusehen zu können. Verliert ein Junge seine Schuhe, so kann er sicher sein, dass diese nicht lange auf der Straße liegen bleiben, denn sie werden schnell als Souvenir eingesammelt. Selbst die verrichtete Notdurft wird von den Zuschauern aufgelesen.

Obwohl nichts weiter als der Marsch beschrieben wird, zählt "Todesmarsch" zu den spannendsten und mitreißendsten Büchern, die ich je gelesen habe. Die Faszination liegt in der intensiven Charakterbeschreibung der Teilnehmer, die einem dadurch ans Herz wachsen. Zahlreiche Fragen werden aufgeworfen, die zum Nachdenken anregen: Was bringt die Jungs dazu, an diesem Marsch teilzunehmen? Was sind das für Menschen, die eine solche Aktion zulassen und dabei auch noch sensationslüstern zuschauen? Was sind das für Menschen, die die Jungs eiskalt hinrichten, nur weil diese am Rande ihrer Erschöpfung zusammenbrechen? Das sind nur einige Fragen, die während des Buches auftauchen und die man sich als Leser stellen wird. "Bachman" setzt nicht auf den Horror des frühen Stephen King, sondern auf "Psychospiele" und die detaillierte Beschreibung der Hauptcharaktere; eine Disziplin, die er emisterhaft beherrscht und mit der seine Roman aus der Trivialliteratur heraus ragen. Ihre persönlichen Ängste, Nöte und ihre Gedanken stehen dabei im Vordergrund. Das macht "Todesmarsch" zu einem einmaligen Leseerlebnis!

PS:Und natürlich wurde auch dieses Buch mir zur Verfügung gestellt von SABRAEL........

 

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Donnerstag, 9. April 2009: "Als Gott Harley Davidson fuhr"

Was SABRAEL nicht alles in ihrem Bücherregal hat! Nicht nur superspannende und intelligente Psycho-Thriller oder „Die Farben des Jahres“ und noch viel mehr, sondern auch dieses Buch, daß ich Euch auf jeden Fall vorstellen will:

  • ******Autor********

Über Joan Brady habe ich auf der Buchinnenseite folgendes gefunden: J.B. arbeitet als Krankenschwester in einem Hospital. Sie hat mehrere Fachbücher zur Krankenbetreuung geschrieben, bevor sie mit diesem ersten Roman einen internationalen Bestseller landete. Sie lebt und arbeitet in Kalifornien.

Es gibt ein weiteres Buch: Als Gott Vollgas gab. Aber ebenso schwer preiswert zu kriegen, weil beide Bücher (zumindest zur Zeit) in Deutschland nicht neu verlegt werden.

  • *******Inhalt********


Die 37-jährige Krankenschwester Christine Moore hat einen Neuanfang nach einer verzweifelten Flucht vor einer unglücklichen Liebe in Kalifornien gesucht, aber nicht gefunden und kehrt dahin zurück, wo alles begann, New Jersey.
Nach kurzer Zeit trifft sie ihren Exfreund wieder, der inzwischen verheiratet ist. Der Schock sitzt tief, weil dies genau das war, was er Christine nie gegeben hat: Bindung auf ewig. Sie ist todunglücklich, schwört den Männern ab und kann es doch wieder nicht lassen, will ihr Leben mit der wahren Liebe erfüllen. So lernt sie am gleichen Abend am Strand Joe alias "Gott" kennen. Nachdem er ihr Vertrauen gewonnen hat, macht er ihr bewusst, welche Probleme sie hat, was sie in ihrem Leben falsch macht und gibt ihr nach und nach ihre eigenen 6 Gebote auf. Zunächst verliebt sich Christine in Joe, wie man sich in einen Mann verliebt. Doch schon bald merkt sie, daß es hier um etwas anderes geht.
Wird es ihr besser.gehen? Kriegt sie ihr Leben in den Griff? Findet sie ihre wahre Liebe?


  • *******Aufbau/Schreibweise *********

Die 191 Seiten des Buches sind in 8 Kapitel unterteilt, in denen Christine ihre Geschichte aus der "Ich"-Perspektive erzählt. Große Buchstaben unterstützen den Eindruck einer einfachen Schreibweise, die schon fast anspruchslos erscheint.

Es handelt sich um eine Fabel (kurze Erzählung mit belehrender Absicht).

  • *******Die Figuren des Romans*********


Christine:
Eine Frau, mit der sich vermutlich jede, zumindest jede zweite, zu einem Zeitpunkt in ihrem Leben identifizieren kann. Sehnsuchtsvoll wartet sie auf die Liebe ihres Lebens, versteift sich darin und vernachlässigt sich selbst durch ihr Selbstmitleid. Auffällig ist die typisch amerikanische Beschreibung der Gefühlswallungen und Gedankenwelt auf verspielte Art und Weise, mit viel Romantik.
"Gott"
Die Einbeziehung von Gott in Menschengestalt als Harleyfahrer Joe mit äußerst anziehendem Charme ist schon etwas überspitzt. Aber ich denke notwendig. Joe muß zunächst das Vertrauen von Christine gewinnen und versucht dies in Gestalt des Männertypes, auf den sie steht. Obwohl die zehn Gebote und die Erscheinung Gottes auf Erden angesprochen werden, denke ich, daß Gott/Joe hier den Teil von uns darstellen soll, der unser sogenanntes "Alterego" ist. Der Part, der vernünftig ist und bei Entscheidungen, bei denen wir mit uns hadern, die (Gegen-) Argumente bringt. Der Part von uns, der eigentlich weiß, was gut für uns ist, sich aber oft nicht durchsetzen kann gegen das, von dem uns die Gesellschaft sagt, daß es gut für uns zu sein hat.


  • ******Meinung*******


Die Aussage des Buches ist für mich: Nur wer sich selber erkennt und liebt, kann auch erkannt und geliebt werden.
Für Christine werden sechs Gebote aufgestellt, die sie zu befolgen hat. Dadurch, daß Sie versucht, sich an sie zu halten, bemerkt sie nach kurzer Zeit, daß sie sich wandelt, sich neu entdeckt - sich erkennt und das neue Bild natürlich viel lieber mag als das alte. Wichtig ist, daß die Gebote nach und nach von ihr selbst erarbeitet werden. Hier wird der Prozess deutlich, der die positive Entwicklung hervorbringt.

Das Thema
Nicht nur Mädels kennen alle die Situationen der Selbstkritik, des inneren Zerreißens, wenn man nicht weiß, was man in der Liebe richtig macht oder unternehmen sollte, um den anderen von sich zu "überzeugen", für sich zu gewinnen und uns damit glücklich zu machen. Wer hat nicht schon selbst einige Tage vor dem Telefon gesessen und gewartet, daß er/sie anruft. Vielleicht sind sogar einige unter Euch, die irgendwann gemerkt haben, daß sie ihr ganzes Leben nach dem Traummann/der Traumfrau ausgerichtet haben, der/die vielleicht irgendwo wartet. So auch Christine, die sogar in ein Haus einzieht, von dem sie glaubt, dort könnte jemand wohnen, der sie glücklich machen kann. Dies ist natürlich überspitzt, macht das Angesprochene aber um so deutlicher. Niemand wartet auf uns. Passivität macht uns einsam. Planung und gute Vorbereitung ergeben nichts.
Einfach leben und geschehen lassen gehört zu den schwersten Aufgaben. Statt diese anzugehen und zu bewältigen, quälen wir uns mit Selbstmitleid über kleine Mißerfolge und beschäftigen uns mit allen möglichen Dingen, nur nicht mit unserem Selbst. Wir vergessen, daß es wichtig ist, daß wir uns glücklich machen, daß wir uns wohl fühlen, mit uns selbst zufrieden und im Einklang sind. Wie sehr man sich doch über Kleinigkeiten freuen kann, die man gerade im Augenblick vielleicht übersieht, weil man sie schon als selbstverständlich angenommen hat.

Diese Aussage finde ich eigentlich am schönsten. Ich hatte selbst eine viel zu lange Zeit, in der ich nicht einmal das Vogelgezwitscher wahrgenommen habe. Und es ist toll, jetzt einfach mal nur dazusitzen bei offenem Fenster, den Geräuschen der Stadt zu lauschen. Die Idee, die hinter dem Buch steckt, finde ich klasse.

  • ******Fazit*******

Nun ja, mag sich jeder selbst ein Bild machen. Für mich war das Buch eine nette Unterhaltung, voll mit kleinen Weisheiten und Liebe. Ich kann es jedem von Euch empfehlen, der Freude daran hat, sich selbst zu erkennen oder einfach mal wieder Lust hat, sich köstlich über die weibliche Ironie zu amüsieren. Ich würde mich nicht wundern, wenn viele Leserinnen, aber auch Leser sich nach dem Lesen wohl und gestärkt fühlen und vielleicht auch einen kleinen "ja klar"-Effekt haben.

 

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Montag, 6. April 2009: Eine Zeit vor unserer Welt (6)

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Montag, 6. April 2009: Eine Zeit vor unserer Welt (5)

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Montag, 6. April 2009: Eine Zeit vor unserer Welt (4)

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Montag, 6. April 2009: Eine Zeit vor unserer Welt (3)

Das Bild zeigt den Bau des PLANCK-Satelliten: Mit nie zuvor erreichter Präzision soll er Fotos der Hintergrundstrahlung schießen.
Das Bild zeigt den Bau des PLANCK-Satelliten: Mit nie zuvor erreichter Präzision soll er Fotos der Hintergrundstrahlung schießen.
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Montag, 6. April 2009: Sinngedicht

Die Freude und der Schmerz,
die stritten um die Wette,
wer an das Menschenherz,
das meiste Anrecht hätte.
Da trat die Lieb´ hinzu
und sprach: "Oh, laßt das Streiten!
Mein ist das Menschenherz,
ihr sollt es nur begleiten."

 

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Montag, 6. April 2009: Ein Gedicht aus unglücklichen Tagen:

Der Sensenmann

Tod, alter Freund,
komm her zu mir,
denn sag' doch selbst:
Was soll ich hier?

Ich atme, esse,
und doch: wozu?
Komm, Sensenmann,
und bring' mir Ruh'!

Du hast schon einmal
mich verschmäht
und noch mehr Angst
dabei gesät.

Doch jetzt endlich
komm und vollende,
was du begannst;
reich' mir die Hände!

 

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Sonntag, 5. April 2009: Eine Zeit vor unserer Welt (2)

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Sonntag, 5. April 2009: Eine Zeit vor unserer Welt (1)

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Mittwoch, 1. April 2009: Rückblickend auf den Winter: FARBENPRACHT

Weißer Schnee verziert die Landschaft,
rotes Blut, es tropft hinein,
ja ein Mord im tiefen Winter,
kann für Damien soo romantisch sein...

 

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Mittwoch, 1. April 2009: Kleingetier ganz groß

Ein Wurm hing an der Angel dran,
ihm war ums kleine Herz so bang,
da kam ein Fisch und wollt ihn beißen,
da tat der Wurm ins Wasser scheißen.

Die Autobahn war vollgestopft,
das Herz der kleinen Schnecke klopft,
sie konnte jetzt auf leisen Sohlen,
ganz schnelle Autos überholen.

Eine Fliege winzig klein,
flog in den Ventilator rein,
sie machte circa hundert Meilen,
und kam heraus zu hundert Teilen.

 

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Mittwoch, 1. April 2009: Tanz, Mariechen, tanz

Der Strom vom E-Werk kommt geflossen,
durch Kabel, Fön und Fräulein Schmitt,
im Radio läuft Halli Galli,
Fräulein Schmitt zuckt rythmisch mit...

 

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Mittwoch, 1. April 2009: Ein bißchen Werbung muß sein: MILKA

10 Rinderfrauen warn bekannt,
als Milka-Kühe hier im Land,
doch alle leider früh verstarben,
an Allergien auf lila Farben.

(und alle schissen kurz vor Schluss,
noch einen Riegel Milka Nuß...)

 

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Mittwoch, 1. April 2009: Wie entwickelte sich das Handwerk?

Das Handwerk – ein mit den Händen geschaffenes Werk – geht eng mit der Entwicklung des Menschen einher: Schon in der Steinzeit fertigte der Mensch aus Steinen Äxte, Messer und Pfeilspitzen. Wahrscheinlich genauso früh entdeckte er den Nutzen gebrannter Tonerde – das Töpferhandwerk war geboren. Kupfer, Gold, Zinn waren schließlich die 1. Werkstoffe, die er zu Schmuck, Waffen und Werkzeugen verarbeitete.
Als die Völker in Europa vor einigen Tausend Jahren Bronze herzustellen begannen, war die Schmiedekunst geboren. Später entdeckten sie das Eisen. Gleichzeitig waren die Holzbearbeitung für den Hausbau und die Möbelherstellung in den waldreichen Gebieten Mitteleuropas ausgeprägt. Germanische Stämme konnten Tierhäute gerben und damit haltbar machen. Wie der Schmied, war der Gerber ein spezialisierter Handwerker – er machte Schuhe, Schilde, Helme und Handschuhe nicht nur für sich selbst.
Mit dem 11. und 12. Jh., als Dörfer zu Städten wuchsen, stieg auch die Nachfrage nach den handwerklichen Fertigkeiten unserer Vorfahren an: Schmiede, Gerber, Töpfer, Weber und Zimmerleute waren die ersten Handwerker mit eigenen Betrieben.

Der Goldschläger quetscht Blattgold
Der Goldschläger heißt heute Metallbildner. Dieses 5.000 Jahre alte Handwerk ist allgegenwärtig – in vergoldeten Figuren, Mustern, Rahmen, in der Malerei und Bildhauerei. Der Metallbildner stellt Blattgold her – eine ganz dünne Goldfolie. Früher gossen Goldschläger das flüssige Rohmetall in Formen, walzten es aus und schnitten es. Danach schlugen sie die Goldblätter in Quetschen und Dünnschlagformen mit dem Hammer immer dünner. Heute übernehmen mechanische Walzwerke einen Teil der handwerklichen Arbeit. Und nur noch wenige Spezialisten beherrschen die entscheidenden Handgriffe.
Augsburg, Berlin, Dresden, Nürnberg, Prag und Wien waren früher die Zentren der Gold- und Silberschlägerei. Heute sieht sich die mittelfränkische Stadt Schwabach als Welthauptstadt des Blattgoldes. Im Jahr 2004 feierte sie ihr 500-jähriges Goldschläger-Jubiläum. An den vergoldeten Dachziegeln der Schwabacher Rathaustürme können Sie die Kunstfertigkeit direkt bewundern. Auch der goldene Reiter Dresdens und die Viktoria auf der Berliner Siegessäule glänzen in mittelfränkischem Gold. Das wertvolle Material exportieren die Schwabacher sogar weltweit: Im Pariser Invalidendom und an der New Yorker Freiheitsstatue ist Schwabacher Blattgold eingearbeitet.

Der Modist putzt auf
Auf der Pferderennbahn können Sie sie noch bewundern: große elegante Hüte, mit Stolz getragen. Oder hinten auf der Hutablage im Auto: die Filzhüte älterer Herren, für die ihre Kopfbedeckung nicht nur Schutz, sondern Statussymbol ist. Ansonsten sind Hüte fast aus der Mode. Es gibt nur noch wenige Hutmacher oder so genannte Modisten. Sie waren früher für die modische Ausstattung von Kleidungsstücken verantwortlich, heute ist Modist offiziell ein Hersteller von Hüten und Kopfbedeckungen aller Art. Wer eine Ausbildung zum Modisten macht, wagt sich danach entweder in die Selbstständigkeit, arbeitet in der industriellen Serienfertigung oder für Theater und Filmstudios.
Modisten hießen Putzmacher – als Kleider und Hüte noch gewissen Kleiderordnungen unterlagen, den Status des Trägers zeigten und nicht von der Stange kamen. Der Putzmacher verlieh abgetragener Kleidung einen neuen Schliff und modische Details – er „putzte sie auf“. Alte Hüte erhielten eine modische Form. Sprichwörtlich „putzen“ sich manche Leute auch heute noch für spezielle Ereignisse „heraus“ – meist jedoch ohne Hut.

Vom Seiler hängt viel ab
An seinen Seilen und Tauen hängen oft Menschenleben: bei Klettertouren, in Drahtseilbahnen, Gondeln oder im Fahrstuhl. Genauso die Taue eines Schiffes, das Seil eines Krans, das Abschleppseil – wir verlassen uns in vielen Situationen auf die Haltbarkeit der aus Natur-, Chemiefaser oder Stahldraht gefertigten Seile.
Früher schlugen Seiler das Rohmaterial aus Flachs und Hanf und versponnen es mit der Hand zu einem Strang. Schwere Taue für die Schifffahrt stellte der so genannte Reepschläger oder Reeper her. Daher kommt auch der Ausdruck „Reeperbahn“: Der Reeper musste für die langen Seile die Fasern verdrehen, indem er rückwärts aus seiner Werkstätte herausging. So entstanden in Küstennähe Reeperbahnen, die mehrere hundert Meter lang waren. Auf der Reeperbahn in Hamburg dreht sich heute alles um Erotik und Unterhaltung – die zahlreichen Kneipen, Restaurants und Theater haben mit der damaligen Funktion der Bahn nichts mehr zu tun.

Der Schriftsetzer bringt alles zu Papier
Sehr mühsam war die Arbeit des Schriftsetzers früher: Mit der Hand setzte er Buchstabe um Buchstabe aus Blei oder Holz in Millimeterarbeit in einen Setzrahmen, um einen Text dann mit einer Druckpresse auf Papier zu bringen.
Heute entstehen Plakate, Anzeigen, Briefbögen oder Visitenkarten am Computer. Mit speziellen Desktop-Publishing-Programmen (Desktop-Publishing = die Bezeichnung für die komplette Bild- und Satzerstellung am Computer) können Setzer ganze Bücher und Zeitungen übersichtlich anlegen und bearbeiten.
Der Schriftsetzer ist ein Beispiel für die extreme Veränderung eines Berufes durch Computer und Internet. Viele ursprüngliche Techniken, Abläufe und Handgriffe alter Handwerksberufe geraten dadurch in Vergessenheit.

 

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Mittwoch, 1. April 2009: Die Tomate aus Holland

Die Tomate rund und rot,
steckt voll Cadmium und Jod,
Cäsium und DDT,
Schwermetall und PVC,
rote Farbe kommt vom Lack,
alles drin,
nur kein Geschmack...

 

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Mittwoch, 1. April 2009: Der Kapitän

Der Kapitän hat spät entdeckt,
das Schiff, auf dem er fährt, es leckt,
als Wasser in den Mastkorb lief,
merkt der Kapitän, `s läuft was schief.

 

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Dienstag, 31. März 2009: PROST!!!

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Dienstag, 31. März 2009: Wer parkt denn so????

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Dienstag, 31. März 2009: Wer parkt denn hier?????

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Dienstag, 31. März 2009: Warum wir die Liebe brauchen

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Du bist fröhlicher.
Dein Partner ist auch fröhlicher.
Du hast mehr vom Leben.
Du lebst länger.
Du kannst stolz auf Dich sein.
Man ist stolz auf Dich.
Andere beneiden und bewundern Dich.
Du erhöhst dein Selbstwertgefühl und dein Selbstvertrauen.
Du wirst eine/n bessere/r Vater/Mutter abgeben.
Du verringerst Therapierechnungen.
Du hast mehr Sex.
Du hast mehr Spaß an Sex.
Du erlebst den Funken des anfänglichen Verliebtseins immer wieder.
Du wirst die Einzigartigkeit deines Partners schätzen lernen.
Die Beziehung gibt Dir einen neuen Sinn.
Du erschaffst dir damit eine wahre, tiefe Freundschaft.
Du vertiefst deine Kenntnisse über das andere Geschlecht.
Am Valentinstag hast Du jemanden, denn Du beschenken kannst.
Am Valentinstag bekommst Du ein Geschenk.
Du bleibst jung.
Du hast zusätzliche Energie.
Warum nicht?

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Dienstag, 31. März 2009: Damiens bester Freund Murphy

· Der Gegenstand wird im direkten Verhältnis zu seinem Wert beschädigt sein.

· Alles geht auf einmal schief.

· Immer wenn etwas nicht mehr schlimmer werden kann, so wird es noch schlimmer.

· Früher oder später wird sich das Schlimmste ereignen.

· Wenn sich eine schlechte Lage verschlechtert hat, beginnt der Zyklus von vorne.

· Keine Lage ist so schlecht, als daß sie sich nicht weiter verschlimmern könnte.

· Alles, was gut beginnt, endet schlecht.

· Alles was schlecht beginnt, endet furchtbar.

· Wenn etwas einfach aussieht, ist es schwierig.

· Wenn etwas schwierig aussieht, ist es unmöglich.

· Wenn etwas unmöglich aussah, wird sich im Nachhinein rausstellen, daß es ganz einfach gewesen wäre.

· Die großen Fehler merkt keiner. Die kleinen Fehler kumulieren sich.

· Der Langsamste steht immer genau vor Dir.

· Radarfallen stehen nur dort, wo das Rasen so richtig Spaß macht.

· Das, was Du suchst, findest Du immer an dem Platz, an dem Du zuletzt nachschaust.

· Freunde kommen und gehen, aber Feinde sammeln sich an.

· Sobald Dir ein guter Gedanke kommt, vergißt Du ihn. Sobald Dir ein schlechter Gedanke kommt, passiert’s.

· Wenn man etwas versteht, dann ist es veraltet.

· Erst wenn alle Möglichkeiten zur Lösung eines Problems durchgespielt sind und versagen, wird es eine Lösung geben, einfach und augenfällig, klar verständlich für jedermann.

· Wenn man lange genug an einem Ding herumpfuscht, wird es brechen.

· Maschinen, die versagt haben, funktionieren plötzlich einwandfrei, wenn der Kundendienst ankommt.

· Die Wahrscheinlichkeit, daß eine Vorführung schief geht, steht in direktem Verhältnis zu der Anzahl und der Wichtigkeit des eingeladenen Publikums.

· Die Wiederholung eines Experiments bestätigt gar nichts.

· Beim Durcharbeiten der Unterlagen vor einer Prüfung sind die wichtigsten Seiten unleserlich oder fehlen ganz. Sollten sie ausnahmsweise vorhanden und leserlich sein, sind sie veraltet, fehlerhaft oder unvollständig.

· Schönheit ist nur oberflächlich, aber Häßlichkeit geht durch und durch.

· Um etwas sauberzumachen, muß etwas anderes dreckig werden.

· Jeder hat ein System, reich zu werden, das nicht funktioniert.

· Es gehen nur die Bücher durch Ausleihen verloren, die man unbedingt behalten möchte.

· Deine Lieblings-CDs wirst Du wieder zurückbekommen - allerdings werden sie danach nicht mehr abspielbar sein.

· Der Kratzer auf der Platte geht immer durch Dein Lieblingslied.

· Wenn Du Dein Radio anschaltest, wirst Du immer die letzten Takte Deines Lieblingsstücks hören. Beginnt Dein Lieblingsstück erst, nachdem Du Dein Radio eingeschaltet hast, wird es nach kurzer Zeit für einen dringenden Verkehrshinweis unterbrochen.

· Der, der im Kino neben Dir sitzt, hat den Film schon gesehen.

· Im Kino kommen die Zuschauer, deren Plätze am weitesten vom Durchgang entfernt sind, zuletzt oder wenn der Hauptfilm bereits angefangen hat.

· Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht in umgekehrtem Verhältnis zum Wunsch.

· Alle unbeseelten Gegenstände können sich gerade soweit bewegen, daß sie einem im Weg sind.

· Ein Brot fällt im Allgemeinen mit dem Belag nach unten auf den Teppich. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Brot auf die Belag-Seite fällt steht in direktem Verhältnis zum Preis des Teppichs.

· Du kannst die Zubereitung eines Fertiggerichtes nur so lange im Kopf behalten, bis Du die Verpackung in den Mülleimer geworfen hast.

· Wenn Du Bananen vor der Reife kaufst, sind keine mehr übrig, wenn sie reif geworden wären. Kaufst Du sie reif, vergammeln sie, ehe sie gegessen werden.

· Wenn man lange mühselig und vergeblich versucht hat, einen Gegenstand billig zu erwerben, so wird er, nachdem man ihn endlich gekauft hat, irgendwo billiger zu erhalten sein.

· Zwanzig Sekunden bevor Du Dich beim Einkaufen zur Kasse begibst, tun das alle anderen Kunden auch.

· Daß Du beim Einkaufen im Supermarkt etwas vergessen hast, fällt Dir immer erst dann ein, wenn Du bei der Kasse endlich an der Reihe bist.

· Die andere Warteschlange kommt stets schneller voran.

· Subventionen bekommen immer nur die anderen. Steuerrückzahlungen auch.

· Man weiß nie, wie tief eine Pfütze ist, bevor man nicht hineingetreten ist.

· Die Neigung des Rauches einer Zigarette oder eines Lagerfeuer, ins Gesicht einer Person zu ziehen, hängt direkt mit der Rauchempfindlichkeit dieser Person zusammen.

· Die Reichweite ist umgekehrt proportional zur Intensität des Juckreizes.

· Die Wahrscheinlichkeit, daß der Wecker am Tag einer wichtigen Klausur zu spät oder nicht klingelt bzw. kaputt, ausgeschaltet oder falsch gestellt ist, nimmt erheblich mit der Wichtigkeit der Klausur zu.

· Der Chef kommt genau in dem Augenblick ins Büro, in dem Du Dich zurücklehnst, um zu entspannen.

· Die Länge einer Minute ist relativ. Das hängt davon ab, auf welcher Seite der Toilettentür Du Dich befindest.

 

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Donnerstag, 26. März 2009: Essen hält Leib und Seele zusammen, heißt es..

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Wäre dem wirklich so, müssten viele Seelen frei umherschwirren. Einer stetig wachsenden Anzahl von Ländern drohen Lebensmittelknappheit und sogar Hungersnöte, bei uns hingegen herrscht Überfluß. Doch auch damit kommen viel Menschen nicht zurecht. Sie essen zuviel; essen und erbrechen; oder hungern sich fast zu Tode. Statistiken besagen, daß fast 22 Prozent aller Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren in Deutschland an einer Eßstörung leiden. Pauschale Tips, wie man lernt, wieder „normal" zu essen, gibt es nicht; wie bei allen psychischen Erkrankungen ist jeder Fall individuell zu behandeln (was viele Psychologen, Psychiater und besonders Pharmakonzerne gerne unter den Tisch kehren). Doch vielleicht hilft es Betroffenen erst einmal zu wissen, daß sie mit ihrem Problem nicht alleine sind und daß es andere geschafft haben, Leib und Seele wieder zu vereinen.

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Donnerstag, 26. März 2009: Damien hat seinen PC aufgerüstet!!

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Mittwoch, 25. März 2009: Feststellung

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Vorwärts nur
bewegt sich die Welt
unmöglich ist es
umzukehren
nach vergangenen Stunden zu fassen
die noch einmal leben

Leben ist jetzt

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Dienstag, 24. März 2009: Geschichte des Rauchens

Das Rauchen war in verschiedenen altamerikanischen Kulturen schon lange üblich und wurde dort in erster Linie rituell betrieben. Älteste Darstellungen rauchender Maya-Priester sind schon von 600–500 v. Chr. bekannt. Nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, der am 6. November 1492 zum ersten Male den Tabakkonsum von kubanischen Eingeborenen dokumentierte, tauchten 1497 erste Berichte über die Tabakpflanze in Europa auf. In der Folge gelangte Tabak auch nach Europa, wo zuvor bereits einige andere Pflanzen geraucht worden sein sollen, so z. B. der Lavendel. Tabak wurde in Europa zunächst durch die Nase geraucht.

Bald war das Rauchen so verbreitet, dass Zar Michail Romanow den Tabakkonsum im 16./17. Jahrhundert mit Strafen wie Verbannung, Exkommunikation und Hinrichtung zu bekämpfen versuchte – während andernorts 1625 erstmals die Tabaksteuer eingeführt wurde. Ab dem frühen 19. Jahrhundert war das Rauchen dann wieder sozial weitgehend akzeptiert und als Mittel zum Ausdruck von gesellschaftlichem Rang, Gelassenheit und Überlegenheit positiv besetzt.

Im Dritten Reich wurde das Rauchen wieder reglementiert. Unter anderem wurde mit der propagierten Aussage „Die deutsche Frau raucht nicht“ eine Senkung der Frauenquote unter den Rauchern erreicht. Nach dem Krieg fanden die Maßnahmen gegen das Rauchen ein vorläufiges Ende. Der US-Konzern Philip Morris versuchte in Anzeigen mit dieser „Nazi-Connection“ der Rauchverbote diese in Misskredit zu bringen (Vergleich von Nichtraucherzonen mit Judenghettos), doch ohne Erfolg.

Mit der zunehmenden Verbreitung der medizinischen Erkenntnisse über die gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens hat sich die allgemeine Einschätzung des Rauchens jedoch stark zum Negativen hin gewendet. Personen des öffentlichen Lebens vermeiden es heute zugunsten ihres Ansehens meist, sich zum Rauchen zu bekennen.

Und dies werde ich nicht tun. Auch Alkohol ist gesundheitsschädlich. Trotzdem gibt es nach wie vor Werbung für ihn. Entweder verteufeln wir alles, was gesundheitsschädlich ist, oder wir lassen den mündigen Bürger entscheiden.......

 

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Montag, 16. März 2009: PS5 zu GESCHLECHTERTAUSCH IN GAMES

Avatar aus WORLD of WARCRAFT
Avatar aus WORLD of WARCRAFT
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Montag, 16. März 2009: PS4 zu GESCHLECHTERTAUSCH IN GAMES

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Montag, 16. März 2009: PS3 zu GESCHLECHTERTAUSCH IN GAMES

WORLD of WARCRAFT: Sehe ich mich lieber als grünhäutigen Ork oder als spitzohrige Elfe
WORLD of WARCRAFT: Sehe ich mich lieber als grünhäutigen Ork oder als spitzohrige Elfe
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Montag, 16. März 2009: PS2 zu GESCHLECHTERTAUSCH IN GAMES

Szene aus WORLD of WARCRAFT: Je größer die Brüste, desto eher ein Typ
Szene aus WORLD of WARCRAFT: Je größer die Brüste, desto eher ein Typ
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Montag, 16. März 2009: PS zu GESCHLECHTERTAUSCH IN GAMES

SECOND LIFE Ein wichtiger Hinweis ist schon mal die Tatsache, dass jemand knapp bekleidet ist
SECOND LIFE Ein wichtiger Hinweis ist schon mal die Tatsache, dass jemand knapp bekleidet ist
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Montag, 9. März 2009: GESCHLECHTERTAUSCH IN GAMES

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Montag, 9. März 2009: Interessante Werbung für ein Aquarium 5

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Montag, 9. März 2009: Interessante Werbung für ein Aquarium 4

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Montag, 9. März 2009: Interessante Werbung für ein Aquarium 3

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Montag, 9. März 2009: Interessante Werbung für ein Aquarium 2

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Montag, 9. März 2009: Interessante Werbung für ein Aquarium 1

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Sonntag, 8. März 2009: Allen Besucherinnen einen tollen Frauentag!!

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Freitag, 6. März 2009: Knospen der Welt

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Knospen der Welt
sind die Hände der Kinder.
Und die Hände der Alten
sind Wurzeln von hundertjährigen Bäumen.
So halten wir das Leben.

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Montag, 2. März 2009: (Fast)44 Jahre Wolzow vom Wolfsfelsen

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Als damals Krieger Karls des Großen bei der Verfolgung des Sachsenherzogs Widukind nach dem Löschen ihres Wachfeuers weiße Kristalle an den angekohlten Holzscheiten entdeckten, stellten sie verwundet fest, die Kristalle waren ja Salz. Dies geschah um das Jahr 800, an der Furt von „STARASFORTE“. Dieses Siedesalz und später die Kalisalze zeigten sich als die geschichtlichen Triebkräfte der Entwicklung der dort angelegten Siedlung, aus der die Stadt STASSFURT entstand.
Und vor Jahren wurde dort ein Wolf geboren, der nun dort von seinem Wolfsfelsen aus die Welt beobachtet und kommentiert, und dies nun fast schon 44 Jahre lang...

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Samstag, 28. Februar 2009: 6 Grad in SFT, ich dachte es soll mild werden?

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Freitag, 27. Februar 2009: 18 Millionen Deutsche rauchen

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Nur weil sie bescheuert oder suchtkrank sind?

Nein. Es gibt viele verständliche Gründe dafür!

Es gibt viele Anti-Tabakseiten im Internet. Fairerweise will ich hier jedoch auch einmal die positiven Seiten des Rauchens beschreiben.
Ich will keinesfalls einseitig die Zigaretten/Tabakspfeifen/Zigarren&Co verherrlichen. Natürlich hat auch das Nichtrauchen viele positive Seiten.
Auch die sollen beleuchtet werden.
Vielleicht gelingt mit dieser Gegenüberstellung ein kleiner Brückenschlag zwischen den teils heftig kämpfenden Parteien. Einfach durch mehr Einblick, Wissen und Verständnis.
Die Frage ist - hier im BLOG mit den Kommentaren von beiden Parteien oder im FORUM als Diskussion?
Kommentare zu dieser Frage wären sehr sehr erwünscht!!!

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Donnerstag, 26. Februar 2009: Paff-Paff-Paff-Paff-Paff-Paff-Paff

Tabakrauchen ist das Inhalieren von Tabakrauch, der durch das Verbrennen tabakhaltiger Erzeugnisse (z. B. Zigaretten, Zigarillos) entsteht. Zigarren, Pfeifen usw. werden eigentlich „gepafft“. Doch umgangssprachlich wird auch hier oft vom Rauchen gesprochen. Der Übergang ist fließend, manchmal wird der Tabakrauch von Wasserpfeifen oder Zigarillos gepafft, manchmal inhaliert.
Ich bin mehr der Paffer, während ich dies tippe, habe ich an meiner großen Tabakspfeife gezogen, eine von dreien, die ich mein eigen nenne, wenngleich ich gern mehr gern hätte, denn aller Anti-Raucher-Hysterie zum Trotz bin ich bekennender Gelegenheitsraucher, und je mehr das Rauchen verteufelt wird, desto vehementer bekenne ich, denn alles, was verboten, reglementiert wird, weckt den Rebellen in mir.
Ich verstehe ja, weshalb man es verteufelt, und wer schon mal Lungenkrebs im Endstadium gesehen hat, versteht jedes Argument gegen das Rauchen besser. Nur fürchte ich, daß man mit der Fast-Kriminalisierung der Raucher eher das Gegenteil erreicht - niemals wurde in den USA zum Beispiel so viel Alkohol getrunken wie während der Prohibition..

 

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Donnerstag, 26. Februar 2009: Zusammenhang von Alzheimer & Prionen?

Schon länger wird vermutet, dass die Eiweißfragmente, aus denen sich bei Alzheimerpatienten die typischen Plaques im Gehirn bilden, nicht in jedem Fall schädlich sind. Anscheinenden lösen sie nur dann eine Schädigung der Gehirnzellen aus, wenn sie sich zuvor an die körpereigene Variante des Prion-Proteins angeheftet haben. Wird diese Verbindung blockiert oder fehlt die körpereigene Variante des Prion-Proteins, dann können die Eiweißfragmente die Kommunikation der Gehirnzellen nicht mehr stören. Diese Erkenntnisse sammelten amerikanische Wissenschaftler der Yale-Universität zunächst nur im Labor. Wie sie in "Nature" berichten, müssen sie noch für lebende Organismen bestätigt werden. Auch sei noch nicht klar, ob ein Eingreifen in den erkannten Mechanismus den Krankheitsverlauf bei Alzheimer beeinflusst.
Aber wenn es so wäre, wären wir wieder einen Schritt näher an der Behandlung/Heilung dieser so grausamen Erkrankung......

 

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Donnerstag, 26. Februar 2009: Pille fürs Vergessen

Beta-Blocker soll Erinnerungen das emotionale Gewicht nehmen

Psychologie: Erinnerungen können einem das Leben zur Hölle machen, weil sie zu Posttraumatischen Stressstörungen führen und eine Therapie nötig machen. Forscher aus Amsterdam arbeiten daran, diese emotionalen Erinnerungen komplett zu löschen.

Das Gedächtnis ist kein stabiles Archiv, Erinnerungen sind im Gegenteil äußerst flüchtige Gebilde. Jedes Mal, wenn der Geist ein früheres Erlebnis vor sein inneres Auge holt, muss diese Erinnerung anschließend neu abgespeichert werden. Ein eigentlich automatischer Vorgang, der aber Forschern wie Dr. Merel Kindt von der Universität von Amsterdam die Chance bietet, einzugreifen.

"Das Gedächtnis ist empfindlich, kann von außen gestört werden, während eine Erinnerung wieder erlebt wird. Diese empfindliche Phase dauert einige Stunden."

Wiedererlebte Erinnerungen können beeinflusst werden, auf diesen Mechanismus setzen Psychotherapeuten schon seit langem. Merel Kindt will sie nun mit einem Medikament unterstützen, mit Propranolol. Dieser gut verträgliche Beta-Blocker wird seit Jahrzehnten zur Behandlung des hohen Blutdrucks eingesetzt. Es gab keine Bedenken, ihn auch Versuchspersonen zu verabreichen. Merel Kind löste bei ihnen eine Art Posttraumatische Stressstörung im Miniaturmaßstab aus. Die 60 Studenten sahen Bilder von Vogelspinnen und erhielten gleichzeitig einen kleinen elektrischen Schock. Nach kurzem löste schon das Bild alleine Angst aus. Das zeigte die deutlich schreckhaftere Reaktion auf einen lauten Ton. Das eigentliche Experiment begann am nächsten Tag. Die Versuchspersonen erhielten entweder Propranolol oder eine Zuckerpille. Danach sahen sie sich die Bilder der Vogelspinne an.

"Der Effekt war stark und anhaltend. Propranolol brachte die Furchtreaktion komplett zum Verschwinden. Wir haben einen Tag später versucht, die Erinnerung mit einem Elektroschock erneut zu aktivieren. Unser wichtigstes Ergebnis lautet: Bei der in der Kontrollgruppe kehrte die Furcht zurück, aber nicht in bei denen, die Propranolol erhalten hatten."

Dabei dämpft Propranolol nicht etwa generell die Ängstlichkeit. Das Medikament alleine hatte keinen Effekt, nur in Kombination mit der aktivierten Erinnerung zeigte es Wirkung. Propranolol kann also keine Psychotherapie ersetzen. Merel Kindt glaubt aber, dass das Medikament die Wirkung des Gesprächs verstärken könnte.

"Wenn man dabei Propranolol einsetzt, könnte sich die emotionale Wucht der Erinnerung abschwächen. Mir ist klar, dass unser Experiment nur eine ganz einfach Assoziation zwischen einem Bild und einem Schock verwendet hat und dass an einer Posttraumatischen Stressstörung ein komplexes Netzwerk von Erinnerungen beteiligt ist. Wir wissen nicht, ob wir da eingreifen können. Wir wollen das überprüfen, das ist eine empirische Frage."

Forscher an der kanadischen McGill-Universität haben Propranolol schon in der Therapie von Vergewaltigungsopfern eingesetzt und zumindest kurzfristig positive Effekte beschrieben. Allerdings fehlte eine Vergleichsgruppe, die Daten sind schwer zu interpretieren. In den USA haben sie aber Politiker und Philosophen auf den Plan gerufen, die eine strikte Regulation einer medikamentösen Gedächtnisbeeinflussung fordern. Unter anderem weil Vergewaltigungsopfer nicht als Zeugen auftreten könnten, wenn ihre Erinnerungen manipuliert worden seien.

"Das würde nur zutreffen, wenn wir die Erinnerung komplett löschen könnten. Das haben wir aber nicht gemacht, wir haben die emotionale Wucht, die Furchtreaktion auf die Erinnerung abgeschwächt. Die Erinnerung selbst blieb intakt",

beruhigt Merel Kindt. Im Gehirn werden Inhalt und emotionale Bewertung von Erinnerungen an unterschiedlichen Orten verarbeitet. Propranolol greift nur im Furchtzentrum ein. Auch wenn die Versuchspersonen nicht mehr ängstlich auf das Spinnenbild reagierten, wussten sie sehr wohl noch, dass dieses Bild am Tag zuvor mit dem Elektroschock gekoppelt war. Das Medikament radiert Gedächtnis also nicht aus. Aber es könnte als Teil einer Therapie Menschen helfen, mit ihren traumatischen Erinnerungen zu leben, ohne sie zu vergessen.

 

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Mittwoch, 25. Februar 2009: Karneval in Venedig

Venedig – gegründet im 5. Jh. in Norditalien, verteilt auf 118 Inseln mit über 160 Kanälen und mehr als 400 Brücken. Die Bewohner dieser so genannten Lagunenstadt feiern Karneval auf Kanälen, Straßen, Plätzen und in den Palästen der Stadt. Niemand kann sich dem Rausch, dem Spiel und dem Reiz entziehen.

Was die Venezianer unter ihrer Maske so alles vertuschten ...
Der Karneval in Venedig ist quasi so alt wie die Stadt und erstmals urkundlich erwähnt zu Beginn des 12. Jh. Während der Karnevalszeit gibt es keine Klassenunterschiede. Egal ob arm oder reich, Nobelmann oder Fischer, jeder kann sein, was oder wer er will. Soziale Unterschiede bleiben hinter den Masken verborgen. Auch der berühmt-berüchtigte Abenteurer und Frauenheld Giacomo Casanova (1725–1798) liebte das bunte Treiben – seine Identität hinter einer farbenprächtigen Maske versteckt.

Nicht kleinzukriegen
Ab dem 14. Jahrhundert war der Karneval in Venedig zum Teil stark eingeschränkt durch Verbote, die die adlige Überwachungsbehörde erließ. Der Grund: Hinter den Masken ging es im Karneval oft sehr unzivilisiert zu, gerade in Bezug auf Sex und aggresives Verhalten. Immer wieder verboten die Ordnungshüter den Leuten, sich zu vermummen: keine Masken, keine falschen Bärte und Haare, keine Waffen lauteten z. B. die Anordnungen. Doch das kam nie gut an, denn der Karneval bot den Menschen Freiheiten, die sie sich nicht nehmen lassen wollten.
Im 17. Jh. dehnten die Venezianer ihr Treiben sogar aus: Die Maskenzeit begann schon im Oktober, setzte über Weihnachten kurz aus und ging dann am 26. Dezember in den offiziellen Karneval über, der faktisch auch am Aschermittwoch kein Ende hatte: Selbst zu politischen und öffentlichen Anlässen im Jahr traten die Menschen in Verkleidung auf.

Immer ausschweifender
Diese ungebrochene Maskierungswelle deutete jedoch auf ein Dilemma, in dem Venedig schon seit dem 16. Jh. war: Der Vorsprung, den Venedig in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht als eigener kleiner Staat seit dem 9. Jh. errungen hatte, schmolz dahin. Überall kriselte es, der Handel stagnierte, Venedig litt an militärischen Niederlagen und Gebietsverlusten.
Hinter den Masken, beim Feiern, ließ sich das besser ertragen und verdrängen. So schweiften die Festlichkeiten mehr und mehr aus: Zum Jahrmarktstrubel und vielen Theatern des Adels kamen üppige Dekorationen, Luxuskulissen, Feuerwerke, Spiele, Maskenbälle und Bootswettkämpfe hinzu. Alleine ein Eröffnungsball dauerte schon 3 Tage. Ein positiver Nebeneffekt für die Venezianer: (Luxus-)Touristen strömten in die Stadt.

Ein jähes Ende
Als die Franzosen 1796/97 bei ihrem Italienfeldzug auch Venedig unterwarfen, verlor der unabhängige Staat nicht nur seine Eigenständigkeit: Napoleon Bonaparte (1769–1821) beendete auch den Karneval.

Ein neuer Anfang
1979 belebte das venezianische Fremdenverkehrsamt den Karneval aufs Neue. Nun sind für ihn nur noch die 12 Tage vor Aschermittwoch reserviert, und er steht jedes Jahr unter einem anderen Motto. Offiziell organisierte Bälle und Theater ergänzen spontane Vorstellungen von Straßenkünstlern. Kunstvolle, äußerst teure Masken und Kostüme werben um Aufmerksamkeit und Anerkennung von Touristen. Aus aller Welt kommen sie, um dieses Spektakel zu erleben.
Die traditionelle Verkleidung ist die Maschera nobile (als Nobelmann). Sie besteht aus einer dunklen Kappe, die den Kopf bis ans Kinn verhüllt und über die Schultern reicht. Das Gesicht verdeckt eine weiße Wachsmaske, die Bauta. Als Hut trägt Mann oder Frau einen Dreispitz mit weißen Federn. Darunter passt ein schwarzer Seidenmantel. Einfache Bürger trugen auch rote oder graue Tuchmäntel, weil diese länger hielten.
Daneben gibt es unzählige andere Kostümierungen, die auf festgelegte Charaktere der Commedia dell'Arte (italienisches Wander-/Stegreiftheater) zurückgehen, wie z. B. den Pulcinella, einen listigen Diener mit Buckel und Vogelnase.

 

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Dienstag, 24. Februar 2009: Damiens Bestiarium 10: Wurmgesicht

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Dienstag, 24. Februar 2009: Damiens Bestiarium 9:Wolfsvogel

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Dienstag, 24. Februar 2009: Der Karneval und der Wolf

Bereits in der Antike feierten die Menschen nach langen Wintern den Beginn des Frühlings und baten ihre Götter um Glück, Fruchtbarkeit und Sonne. Mit dem Christentum kam das Wort Carneval auf, das aus dem Lateinischen stammt und den Verzicht auf Fleisch bedeutet. Traditionell begann der Karneval am 26. Dezember und endete am Abend vor dem Aschermittwoch. In dieser Zeit durften die Menschen noch einmal richtig feiern, essen und trinken, bevor die österliche Fastenzeit begann.
Das tun sie heute auch noch, allerdings ist dies meist von historischen Begebenheiten und Traditionen entfernt, und gefastet bis Ostern wird schon gar nicht. Ich selbst hatte noch nie viel Karneval übrig, was aber nicht heißt, daß ich nicht jedem Jecken und jedem Funkenmariechen seinen Spaß gönne. Obwohl ich ja, wie jeder weiß, der mich kennt, gerne und feuchtfröhlich feiere, stört mich wohl am meisten, denke ich, meine angeborenene Abneigung gegen zu starke Schminke, weshalb ich auch ohne daß mein Verstand es ändern kann, ich mich sehr schwer tue, als Frauen verkleidete Männer oder Transen ohne körperliches Unbehagen anzusehen. Damit entgeht mir nicht nur karnevalistisches männliches Frauenballett, sondern auch Filmperlen wie TOOTSIE, MANCHE MÖGENS HEISS oder MRS. DOUBTFIRE, leider (seufz)......
Doch morgen, am Aschermittwoch, ist alles vorbei – der vielen Leid der wenigen Freud.....

 

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Montag, 23. Februar 2009: Damiens Bestiarium 8: Neishorn

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Montag, 23. Februar 2009: Damiens Bestiarium 7: Top hearing

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Montag, 23. Februar 2009: Damiens Bestiarium 6: Catwoman

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Montag, 23. Februar 2009: Damiens Bestiarium 5: Babyface

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Montag, 23. Februar 2009: Damiens Bestiarium 4: Armless

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Montag, 23. Februar 2009: Damiens Bestiarium 3: Aporse

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Montag, 23. Februar 2009: Damiens Bestiarium 2:Apeow

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