WEINBERGSGRUND im Juni 2018

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Kommentare: 2
  • #1

    toranes (Sonntag, 05 August 2018)

    juhu sehe nur keine weinreben lächel diese sah an der mosel um so mehr lg jensi

  • #2

    Wolzow vom Wolfsfelsen (Dienstag, 21 August 2018 04:50)

    Das man hier leider keine Weinreben sieht, ist leider schon sehr lange so, hier die Erklärung:

    Der Übergang von der Bodeniederung in das nordöstliche Harzvorland wird zwischen Hecklingen und Groß Börnecke im Untergrund durch ein Ansteigen kalkführender Gesteinsschichten begleitet. Im Weinbergsgrund, einer natürlichen Erosionsrinne, erfolgte die wirtschaftliche Nutzung dieser Kalkgesteine schon frühzeitig. So kam es das der Name „Weinbergsgrund“ natürlich nicht mehr zutraf, denn nach der Aufgabe des Bergbaus wurde anderes Obst angebaut.

    Zwei größere, seit einigen Jahrzehnten aufgelassene Steinbrüche zeugen von der einstigen menschlichen Tätigkeit. Heute sind nur noch einige Betonfundamente und eiserne Überbleibsel zu entdecken. Ein am Eingang zum Weinbergsgrund gelegenes Kalkwerk produzierte bis zum Abriss im Jahre 1972 Kalk für den Baubedarf.

    Das u. a. mit verschiedenen Obstgehölzen bepflanzte Gebiet stellt heute einen wertvollen Lebensraum dar, der zahlreichen gefähreten Tieren und Pflanzen Entwicklungsmöglichkeiten bietet.

    Auf Grund der Lage des Weinbergsgrundes und der dort vorherrschenden klimatischen Einflüsse treffen wir an den sonnenexponierten Hängen überwiegend auf kontinentale, das heisst südöstlich verbreitete Florenelemente. Die wohl markanteste Art dürfte dabei des Frühlings-Adonisröschen sein.

    Gern wird der Weinbergsgrund für sonntägliche Ausflüge genutzt, entweder zu Fuß oder per Fahrrad. Bei schönem Wetter herrscht hier mitunter ein reges Treiben.