Freitag, 5. Dezember 2008: Gestern war St Barbaratag

Geboren im 4 Jahrhundert, in Nikomedien am Marmarameer, war Barbara die schöne Tochter eines wohlhabenden Mannes, der sie (nat. ohne sie zu fragen) einem Manne zur Frau versprochen hatte.
Aber Barbara war schon lange heimlich dem Christentum beigetreten, dachte nicht an Heirat, sonder wollte fürderhin ein Leben in Demut und Armut führen, was den Vater zur Raserei brachte.

Als er auf eine Geschäftsreise ging, ließ er Barbara, in der Hoffnung, sie möge wieder zu Sinnen kommen in einen Turm einschließen. Sie aber wandelte die Not in Tugend, ließ ein dreifaltiges Fenster in den Turm brechen, brachte ein Kreuz zum Zeichen ihres Glaubens an und lebte so wie die erste Nonne.

Als der Vater zurückkam, war sie gläubiger und fester, als je zuvur und er schwur, sie höchstselbst den Folterknechten zu übergeben, was sie aber nicht ängstigte. Also schleifte der Vater sie vor den Richter und alles Drängen, sie möge sich wieder vom Irrglauben des Christentums trennen, half nichts.

Und selbst unter der schwersten Folter starb sie nicht, so daß der eigene Vater ihr den Kopf abschlagen mußte.

Da aber fuhr ein Blitzstrahl vom Himmel und erschlug den Vater (was wir recht gut finden!)

Es ist Brauch an diesem Tage, nahe der längsten Nacht des Jahres, den Frühling zu beschwören, indem man Kirsch- und andere Blütenzweige abschneidet, die dann (hoffentlich) um die Weihnachtszeit zu blühen beginnen.

 

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