Montag, 26. November 2007:Totensonntag

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TOD: Zustand eines Organismus nach dem irreversiblen Ausfall der Lebensfunktionen. Als Abschluss eines Alterungsprozesses, dem jedes Lebewesen von Geburt an unterworfen ist, ist der Tod genetisch programmiert und somit ein in der organischen Verfassung des Lebens begründetes biologisches Ereignis; nur Einzeller besitzen eine potenzielle Unsterblichkeit, da ihre Zellteilungen unter geeigneten Bedingungen auch über Tausende von Generationen keine Alterungsvorgänge erkennen lassen.
Was sagt das aus?
Das wir wären wir "einfacher gestrickt" der Unsterblichkeit näher kämen?
Übertragen auf das Leben:
Lebt es sich besser, leichter, je primitiver wir sind?
Sind wir glücklicher, je dümmer wir sind?
Sind also wirklich seliger denn jene, welche arm im Geiste sind?
Und also je unglücklicher, verzweifelter, je klüger wir sind?
Je weniger wir wüßten, zum Beispiel um diese Welt oder die Menschen um uns herum?
Sollten wir also weniger nachdenken, um das Glück zu erreichen?
Sollte ich also aufhören, diese und andere Fragen zu stellen?

 

Eintrag von Black Dragon, 6 Tage später

Das Jenseits in uns selbst
Das gesamte menschliche Innenleben ist eigentlich jenseitiger Natur, denn es liegt jenseits dessen, was sich durch die äußeren Sinnesorgane erkennen läßt. Es sind hier nicht körperliche Vorgänge wie Nervenreize oder Gehirnströme gemeint. Die können zwar Auslöser oder Begleiterscheinungen von Bewußtseinsvorgängen sein.

Das Bewußtsein selbst aber als die herausragende Eigenschaft des geistigen Ichs und alles das, was sich darin spiegelt, ist jenseitig. Deswegen ist das individuelle Bewußtsein auch nicht an den Körper gebunden und erlischt nicht mit dessen Ende. ...

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